Die Schweden waren schon immer die coolsten Typen Europas. Die mit der schönsten Landschaft, den hübschesten Frauen, der besten Popmusik und dem entspann­testen Gemüt. Jetzt sind sie noch toller:

Einfach mal einen Schweden anrufen. Mal in Stock­holm durch­klin­geln. Ich hab's mittler­weile dreißigmal probiert, hatte viele nette Schwe­dinnen und Schweden dran; nur leider die Annika Norlin noch nicht. Ich versuche es weiter. Seit ein paar Tagen nämlich macht das Land Werbung für sich, indem man mit einer Person, die in Schweden lebt, telefo­nieren kann. Per Zufalls­prinzip wird man verbunden, das Thema: völlig egal. Wetter, Politik, Feminismus, Meinungs­frei­heit, Fischen - was auch immer man anspre­chen möchte, kann man mit dieser Person disku­tieren.

Ruft doch auch ihr mal einen Schweden an. Es lohnt sich: +46 771/793 336.


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Sowas hatte ich auch noch nicht. 😀



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Manche Dinge gehen nie schnell genug. Ein Download gehört definitiv dazu. Nach Jahren in Schne­cken­ge­schwin­dig­keit hat gestern der Gevatter Fortschritt erneut Einzug gehalten. Ich bin nun nämlich mit 30 MBit im Downstream und 2 MBit im Upstream unter­wegs. Eine kleine Chrono­logie der Ereig­nisse im Schnella­briß: 1995/96 das erste Mal online. Immer für 30 Tage, immer mit kosten­losen Werbe-CDs von AOL. Den franzö­sisch­spra­chigen Chat mit Füllworten à la Baguette, Janette, Claudette getrollt. Erste E-Mail-Adresse: torsten.freitag@pc.mdlink.de. Internes 14.4er Modem in einem Macin­tosh Performa 5200. Dann weiter mit 28.8, 56kBit Acer-Modem, ISDN -> 2-Kanal-ISDN -> Seit Ende 2006: DSL 768/128 -> Seit 25. 2. 2011: DSL 2000 RAM -> Seit 21. 3. 2016: VDSL 30/2. Uff, das war eine lange Zeit.

Dazu eine Grafik mit den Speed­tests der jewei­ligen Anschlüsse.

Größer

Soweit funktio­niert inzwi­schen alles ganz reibungslos, auch wenn mich die Konfi­gu­ra­tion der FritzBox nächt­liche Ruhe gekostet hat. Nicht, weil es so kompli­ziert gewesen wäre, sondern eher, weil ich mit den zahlrei­chen neuen Möglich­keiten etwas überfor­dert war bzw. am liebsten alles gleich­zeitig auspro­bieren wollte.

Heute nacht dann erstmal wieder schlafen. Auch schön!

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Awesome, Awesome! wie der Angel­sachse sagen würde: A History of Rock in 15 minutes. 348 rockstars, 84 guita­rists, 64 songs, 44 drummer, 1 mashup. Am besten im Vollbild­modus anschauen, sonst entgeht euch einiges. Gute Unter­hal­tung!


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Sehr geehrter Herr Vorsit­zender der Kreis­lei­tung der SED,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genos­sinnen und Genossen,
liebes Blasor­chester des VEB Zement­werke Rüders­dorf!

Nachfol­gend finden Sie das Programm zu den 21. Arbei­ter­fest­spielen der DDR im Festspiel­kreis Haldens­leben vom 20. bis 22. Juni 1986 zur Ladung auf Ihren mikro­pro­zes­sor­ge­steu­erten Perso­nal­com­puter.

Nachfol­gend einige Höhepunkte aus dem geplanten Programm:
– Ausstel­lung Konsum­güter der Forst­wirt­schaft
– Singe­klub der Bezirks­ner­ven­klinik Haldens­leben
– Moden­schau, gestaltet durch das Dienst­leis­tungs­kom­binat und die Konsum­ge­nos­sen­schaft
– Schiffsmodellsport- und Amateur­funk­ak­ti­vi­täten
– Jugend­t­anz­abend mit "REPORT" (Jugend­tanz­for­ma­tion beim VEB Stärke­fa­brik Goißen)
– Auftritt Zentrales Blasor­chester des Berliner Bauwe­sens
– Singe­klub der Betriebs­schule des VEB Möbel­kom­binat Zeulen­roda
– u. v. m.

Mit sozia­lis­ti­schem Gruß
Ihr Genosse Amtsvor­steher

*Vielen Dank an die Jugend­mühle Althal­dens­leben für die freund­liche Leihgabe!

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Eine sehens­werte Doku über die Jeans­hose, die in den frühen Jahren der DDR noch "Niethose" hieß. Ich persön­liche kenne sie auch noch unter der Bezeich­nung "Manchest­er­hose" (ostdeutsch ausge­spro­chen als Männsch­ässda), so hat sie meiner Erinne­rung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeich­nung "Hippie-Ball" für eine Disco­ver­an­stal­tung… und andere schöne Worte, deren Erwäh­nung mich hier vollends den Faden verlieren lassen würde. Jeanstime:

"Erst war die Jeans, die Jugend­liche in der DDR trugen, noch Anlass für Schul­ver­weise und Klubhaus­ver­bote. Dann wurde sie, auch durch volks­ei­gene Produk­tion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlechthin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstren­gungen der volks­ei­genen Textil­in­dus­trie und des sozia­lis­ti­schen Marke­tings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultstatus der ameri­ka­ni­schen Marken­jeans Levi´s oder Wrangler blieb bei der Jugend im sozia­lis­ti­schen Lager bis zuletzt unange­fochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaub­liche: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrangler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leibli­chen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfahren hatte. Die Hose passte sogar wie angegossen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächsten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schul­di­rektor ihr wütend vom Hals riss."

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