35 lange Jahre währt die Regent­schaft des Schlecker-Imperiums nun schon. Aus Anlaß der Feier­lich­keiten hat man sich in der Chef­etage entschieden, ein paar Preise unters Volk zu werfen. Entgegen jedem Zeit­geist und pro gesundem Menschen­ver­stand entschieden sich die Herren aus der obersten Etage für die Verlo­sung von 5 form­schönen Kaffee­ma­schinen. Kein überteu­erter Gadget-Sondermüll mit Milch­auf­schä­um­funk­tion, Espresso-Taste und Internet-Anbindung; nein, es gibt richtig schöne echte ganz ordi­näre Kaffee­ma­schinen zu gewinnen. Ich spreche dieser Redu­zie­rung auf das Wesent­liche ganz entschieden meine wohl­wol­lende Billi­gung aus! In grenzen– und schran­ken­losen Zeiten wie diesen, sollten wir wieder lernen uns über die kleinen Dinge des Alltags zu freuen und klei­nere Bröt­chen backen (bzw. klei­nere Täss­chen kochen…). Ursprüng­lich­keit, Sach­lich­keit und das Überdenken des eigenen Anspruchs und Bedarfs — das sollen die Schlag­worte sein — im Schlecker-Imperium wie anderswo! Bravo!

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35 lange Jahre währt die Regent­schaft des Schlecker-Imperiums nun schon. Aus Anlaß der Feier­lich­keiten hat man sich in der Chef­etage entschieden, ein paar Preise unters Volk zu werfen. Ganze 5 — in Worten: fünf! — Kaffee­ma­schinen hat Schle­cker aufgetan und haut sie zum Firmen­ju­bi­läum raus. Welch groß­ar­tige Gnade! 5 — in Worten: fünf! — pope­lige Kaffee­ma­schinen im Gesamt­wert von viel­leicht 200 EUR! Und das nach 35 Jahren Mega­su­per­dauer­tiefst­preisen durch Hunger­löhne, Quasi-Leibeigenschaft und mise­rable Arbeits­be­din­gungen! 5 — in Worten: fünf! — verdammt-vermaledeite Kaffee­ma­schinen! 5 — in Worten: fünf! — ordi­näre Kaffe­ma­schinen für 35 Jahre Treue?! Ich! faß!! es!!! ja!!!! wohl!!!!! nicht!!!!!!

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Die Herren von OK Go, dem einen oder anderen Leser viel­leicht durch ihr fabel­haftes Video zu Here It Goes Again bekannt, haben wieder zuge­schlagen. Der neueste Genie­streich namens This Too Shall Pass zur guten Unterhaltung:



Making Of

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Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Es kommt der Herr der Herr­lich­keit! Ein König aller König­reich’, ein Heiland aller Welt zugleich. Der Heil und Leben mit sich bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott! Mein Schöpfer, reich von Rat!

Und es begab sich, daß sie durch­schritten die Pforte zum Licht, das Tor zur Glück­se­lig­keit, die Tür zu Wissen, Wahn­sinn und Wohl­stand… einfa­cher und weniger größen­wahn­sinnig ausge­drückt könnte man auch sagen: Vielen Dank an Kollegen Killer­blau, der mir dieses wunder­schöne Fund­stück übersandte. Hätte die Börde­be­hörde ein Tor, genau das wäre es! Großartig!



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Maschi­nen­stürmer waren lt. Wiki­pedia eine revo­lu­tio­näre Bewe­gung gegen die von kapi­ta­lis­ti­schen Unter­neh­mern vorge­nom­mene Maschi­ni­sie­rung in der Indus­tri­ellen Revolution.

Mit dem Einsetzen der Indus­tria­li­sie­rung im ausge­henden 18. Jahr­hun­dert erfuhren viele Menschen, dass der zuneh­mende Einsatz von Maschinen Arbeits­plätze vernich­tete; in der Folge zerstörten empörte und rebel­lie­rende Arbeiter wieder­holt Maschinen. Der soge­nannte Maschi­nen­sturm nahm in Deutsch­land und England unter­schied­liche Ausmaße an. (Link)

Oben­ste­hendes Video ist aller Wahr­schein­lich­keit nach Teil einer viralen Marketing-Kampagne der Firma Micro­soft. Ich dachte eigent­lich, die Zeiten des Krieges der Betriebs­sys­teme wären vorbei. In den seligen 90igern konnte man Windows-Nutzer mit dem Geständnis „Ich arbeite mit einem PowerMac!“ noch ins Blut­hoch­druck­land zwischen Wut und Wahn­sinn treiben; heute hingegen ist der Mac sowas von hip, trendy und [hier Bäh-Wort Ihrer Wahl eintragen], das die coolen Säue längst wieder Windoof nutzen.

Wie auch immer — das Video find ich ganz witzig.

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Eine beson­ders subtile Form der Ironie: Ein Misan­troph leidet unter Zivi­li­sa­ti­ons­krank­heiten.

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Clara Luzia — „Queen Of The Wolves“

Ich liebe es! (Da da dapp da da!)

Alle Sonntagmorgen-Songs als kosten­loser on-demand-Free-Filesharing-Hokuspokus zum unver­bind­li­chen Rein­hören, Rein­schauen und Rein­setzen hier!



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Klick!

Hab ich einmal schlechte Laune,
geh ich baggern und ich staune:
So groß der Bagger, so viel der Sand,
ich baggere und baggere und
baggere mich um den Verstand!

Hoch die Schaufel,
rein den Gang,
ich baggere hier noch tagelang!

*Fotos von Rück­an­sichten von LKWs

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Zum Abschluß unserer kleinen inof­fi­zi­ellen DDR-Mode-Woche: Meine Käthe und ich nach unserer Jugend­weihe 1976.

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