Die famosen „Acoustic Hits“ der The Cure, ursprünglich als Bonus-CD zum „Greatest Hits“-Album 2001 erschienen, erfuhren im Zuge des Record Store Day 2017 eine Erstauflage auf Vinyl. Ich war am RSD selbst verhindert, konnte online aber noch jeweils eine Kopie für okaye 28,99 € ergattern. Ich bin etwas skeptisch ob der VÖ als Picture Disc, die erfahrungsgemäß nicht den besten Klang liefern. Ersten Stimmen zufolge, sollen die Platten aber recht ordentlich klingen. Ich bin gespannt, heute abend wird probegelauscht. Die Songs und ganz besonders die Akustikversionen sind jedenfalls musikalisch über jeden Zweifel erhaben. Groß!


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RSD flippers are scum!

by Torsten on 24. April 2017 · 0 comments

in Musik

Jedes Jahr das gleiche traurige Bild: Massen von Verkäufern machen Massen von Geld mit dem Verkauf von Record Store Day-Editions. Da bin ich fast schon froh, nicht am RSD unterwegs gewesen sein zu können. Die einzige Platte die mich interessiert hat (The Cure – Acoustic Hits), habe ich gerade online bei hhv.de für 28,99 € bestellt. Bei Discogs ab 60,00 € zu haben, bei eBay ab 75,00 € … 🙁 An dem Tag, an dem sich diese Scheiß Geldmacher und diese Scheiß Hipster aus unserem Hobby („Allein mit unsern Platten in den Zimmern eingesperrt…“) verpissen, mache ich zur Feier des Tages eine Pulle Pepsi-Cola auf… SCUM!!!

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Wil Wagner wirkt gehetzt

by Torsten on 19. April 2017 · 0 comments

in Musik

An dieser Stelle seit längerer Zeit mal wieder eine Musikempfehlung. Das neue Album der The Smith Street Band „More Scared Of You Than You Are Of Me“ ist am 7. April offiziell erschienen.

Ich hatte nach „Throw Me In The River“, das auch schon wieder 2 1/2 Jahre zurückliegt, die höchsten Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht. Das neue Album bietet erneut eine furiose Achterbahnfahrt der Gefühle. Wil Wagner wird von „seiner“ Band durch das Album gehetzt; man könnte es auch andersrum sehen. Ich bin ein schlechter Musikkritiker und miserabel im Beschreiben von Musik. Deshalb kann ich nur feststellen, das ich von diesem Album ebenso geflasht bin, wie ich es vom Vorgänger war. Hoch-emotionaler Punkrock auf einem hervorragenden spieltechnischen Niveau, berührend, mitreißend und aufpeitschend. Schön, daß es sowas heute überhaupt noch gibt.

Kleiner Wermutstropfen: Ich konnte mich wieder nicht zurückhalten und habe insgesamt drei verschiedene Pressungen gekauft. Zum einen die deutsche Deluxe-Ausgabe auf Uncle M Music (limitiert auf 100 Exemplare, mit wunderschönem eingeklebtem 16-seitigen Booklet im Vollformat), die auf 150 Exemplare limitierte Pink Splatter UK-Version auf Specialist Subject Records und die australische Pressung auf Poison City Records (exklusive Farbe, 400 Exemplare). Alle Platten sehen toll aus und sind super aufgemacht, doch jetzt kommt das große ABER: Sie klingen scheiße und sind minderwertig gepresst. Es ist ja grundsätzlich ein Problem, das die heutige Fertigungsqualität mit der Massenproduktion der 70er und 80er Jahre längst nicht mehr mithalten kann; aber was in diesem Fall abgeliefert wurde, ist wirklich besorgniserregend: Alle Pressung sind „off-centre“ (also nicht exakt mittig gelocht), die Platten haben einen mehr oder weniger starken Höhenschlag und allgemein herrscht ein hohes Niveau an Rauschen und Nebengeräuschen. Das hab ich so krass noch nicht erlebt und sollte für die Zukunft keine Schule machen. Ich bin kein audiophiler Voodooonkel, aber was in diesem Falle an Qualität abgeliefert wurde, ist wirklich unterirdisch. Und sehr schade. 🙁

Nichtsdestotrotz: Ein großartiges Album, das berührt wie nur wenig heutzutage. Toll, daß Punkrock im Jahr 2017 noch so begeistern kann.

Ein sehr schönes und interessantes Track-By-Track-Interview gibt’s bei Uproxx..


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Noch mehr Heavy Metal

by Torsten on 1. März 2017 · 0 comments

in Musik

Ich bin ja kein Freund von Heavy Metal. Vor meinem geistigen Auge erscheinen beim Gedanken an Heavy Metal immer Spandex-Hosen tragende Haarverbrecher, die von Fantasywelten, Elfen oder schauerlichen Schlachten mit mehreren Hundert Toten singen. Am schlimmsten finde ich persönlich Black Metal, zu dem ich keinerlei Zugang finde. Sinnfreies Gegrunze mit Double-Bass-Geballer. Absolut nicht meine Baustelle. Schlimm auch dieser männerbündende Macho-Blödsinn, der sich durch viele Spielarten des Metal zieht. Was ich am Metal gut finde, ist die Virtuosität, mit der die Herren (sic!) zu Werke gehen. Wer einmal versucht hat, 3 Akkorde auf der Gitarre fehlerfrei und zusammenhängend zu spielen, wird ahnen, wovon ich rede, wenn er sich das nachfolgende Video ansieht. Auch lobenswert: Die Komplexität des Songwritings. Sonst allerdings gibt’s am Metal nicht viel zu loben, vor allem nicht das unsympathische Gesicht von Lars Ulrich, der – ginge es nach mir – nur hinter einer spanischen Wand spielen dürfte.


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Lost Heimweh

by Torsten on 28. Februar 2017 · 0 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Gestern Lost Heimweh gesehen und für sehr gut befunden. Unbedingte Guck-Empfehlung. Ich hatte ja schon fast vergessen, wie gut Pascow sind. Die Anschaffung lohnt auch abseits des Filmes; gibt es doch ein schönes Fotobuch und eine 10″ mit Coverversionen von Pascow-Songs dazu. Fun Facts: Joachim Hiller vom Ox sieht inzwischen aus wie Benny Hill. Der Mechenbier kann anstrengend sein. Außerdem war er 2011 Teilnehmer bei Das perfekte Dinner, wie ich grad zufällig herausfand.

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Moth Into Flame

by Torsten on 28. Februar 2017 · 1 comment

in Kraut und Rüben, Musik

Metallica treffen auf Lady Gaga. Fun Fact: Lady Gaga heißt mit bürgerlichem Namen Gaby Gaga und wurde 1987 in Crimmitschau an der Unstrut geboren. Eine von uns!

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