Auf kein Album bin ich so gespa-ha-ha-ha-nnt wie auf Morris­seys neues Werk Low In High School. Ich hatte erst kürzlich darüber berich­tet. Seit heute nun kann man das Album in diver­sen kunter­bun­ten Forma­ten vorbe­stel­len. So gibt es unter­schied­li­che Vinyl­far­ben mit Covern in unter­schied­li­chen Sprachen: Englisch, Franzö­sisch, Spanisch, Japanisch. Außer­dem eine 7″-Box mit dem Album auf 6 Singles. Ich werde wohl entge­gen meinen Gewohn­hei­ten auf das reguläre Album warten.

Die erste Single Spent The Day In Bed kann hier angehört werden. Ich bin mir noch nicht ganz schlüs­sig, was ich davon halten soll. Es bedarf einer genaue­ren Analyse, selbige werde ich heute abend vollziehen. 😉

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Fake Empire

by Torsten on 18. September 2017 · 0 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Ich fühle mich gerade half awake in a fake empire und deshalb fielen mir The Natio­nal ein. Ob die Herren beim Schrei­ben von Fake Empire an einen Montag­vor­mit­tag im Büro gedacht haben, entzieht sich aller­dings meiner Kennt­nis. Besag­ter Song stammt vom vierten Album Boxer aus dem Jahre 2007. Danach war es aus mit mir und The Natio­nal – ich hatte die Band aus den Augen verlo­ren und nach den ersten vier Alben das Gefühl, es wäre alles gesagt, gesun­gen und gekuschel­bluest worden.

Kumpel J, neben­bei Leadsän­ger einer aufstre­ben­den Nachwuchs­ka­pelle aus Atzen­dorf, hat mir das neueste Werk der Natio­na­len namens Sleep Well Beast empfoh­len. Es ist nicht übel. Aber leider auch nicht grandios. Ein solides, starkes Album, das sich von den frühe­ren Werken durch gelegent­li­che Elektronik-Einsprengsel und deutlich hörba­ren Krautrock­ein­fluß unter­schei­det. Eine Hörprobe gibt es gleich hier unten. Außer­dem hat mir Kumpel J aufge­tra­gen, mir High Violet anzuhö­ren. Dieses Album lief bislang völlig außer­halb meines Radars. Letzte Woche hab ich reinge­hört, bin dabei aller­dings – Tatsa­che! – einge­schla­fen. Werde mich im Wachzu­stand nochmal damit beschäf­ti­gen, J.


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Gestern gab’s die große Bördes­ause mit 4 Bands. Dazu ein kurzer Erleb­nis­be­richt und ein paar Fotos. Die Sause fand auf dem Gelände des Ferien­camps zwischen Gutens­we­gen und Klein Ammens­le­ben statt, nur 10 km vom Headquar­ter der BB entfernt. Ich hätte also mit dem Fahrrad fahren können, bin ich aber nicht. Dekla­riert als große Party für Menschen und Kinder, ging das ganze schon um 16.00 Uhr mit Kinder­schmin­ken, Kinder­fuß­ball und Kinder­rum­tol­len los.

Gegen 18.30 Uhr dann die erste Band: Van Hölle. Beinharte Rockmu­sik, ein bißchen stonig, ein bißchen 90. Die schönste Zeile ist bei mir hängen­ge­blie­ben: Ich bin besof­fen ohne Bier, ich bin besof­fen nur von Dir. Das gibt Bonuspunkte.

Danach kurzes Inter­mezzo von Teilen von Van Hölle + Jenny + Robert, die in einem noch namen­lo­sen musika­li­schen Projekt sehr an die gute alte Die Firma (Berlin) und 90er Emo-Indie-Rock erinner­ten. Vielver­spre­chend, sollte seinen Weg mal auf einen Tonträ­ger finden. Hervor­ra­gen­der Keyboarder/Pianist, der gute Peter. Auch hier Bonuspunkte.

Anschlie­ßend die Lokal­ma­ta­dore von Dr. Dexter, die das Publi­kum gleich auf ihrer Seite wußten. Solider Punkrock mit energi­schen vorge­tra­ge­nen Texten. Der Gesang war mir ein bißchen zu laut, aber das galt für alle Künst­ler. Bonuspunkte.

Anschlie­ßend Peppone, erstma­lig das komplette Set mit Live-Schlagzeuger Tuba von Ben Racken. Die Songs kenne ich natür­lich alle auswen­dig, es war aller­dings sehr schön und sehr überra­schend, wie viel mehr Drive ein Live-Schlagzeug (statt einer Beatbox) in den Sound bringt. Bester Mann, der Kollege Tuba. Ein Derwisch an den Drums. Er sollte dauer­haft einstei­gen! Zusätz­lich noch ein kleines Famili­en­tref­fen im vielstim­mi­gen Damen­chor, dafür und für das Schlag­zeug schon mal satt Bonus­punkte ohne Ende. Außer­dem wurde Mexika­ner gereicht; ein Teufels­zeug, wie ich durch persön­li­che Verkos­tung erfah­ren durfte. Dann lieber Pfeffi, Jungs!

Ben Racken zum Abschluß. Die gewohnt sichere Bank, gut einge­spielt, mit viel Druck und allen Hits am Start. Das diese Band noch nicht größer im Sinne von bekann­ter ist, bleibt nach wie vor verwun­der­lich. Auch hier Bonuspunkte!

Außer­dem: Lecker Essen von den Vegani­acs, viele nette Leute, warmer Kakao auf Spenden­ba­sis, Lager- und Schwe­den­feuer und die charmante Modera­tion von Petra Kusch-Lück.

Fazit: Die Sause baldmög­lichst wieder­ho­len!!! Und vielen Dank für die Einladung!

Fotos:



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Regen, Regen, Regen

by Torsten on 15. September 2017 · 0 comments

in Musik

Am Wochen­ende kann’s von mir aus wie aus Eimern schüt­ten, denn ich habe gerade zwei neue Platten bekom­men und Zeit zum Hören. Überaus empfeh­lens­wert ist das neue Album der alten Emo-Recken Rainer Maria. 11 Jahre (!) nach der Bandauf­lö­sung überra­schen die Kanadier mit einem gereif­ten Songwri­ting und einem dunklen, treiben­den und schlep­pen­den Album.

Das Kontrast­pro­gramm dazu kommt von Andreya Triana, der kleinen Schwes­ter von Torben Trian­gel. Loungi­ger Wohlfühl­soul, man kann ja nicht den ganzen Tag schlechte Laune haben…


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Blacky – *1994 – † 15. September 2008

9 Jahre. Kinder, wie die Zeit vergeht. Manch­mal fehlst Du immer noch; dennoch: Die Zeit heilt (fast) alle Wunden. Manch­mal wünschte ich, ich hätte längst wieder „zugeschla­gen“, denn ich glaube, ein Hund ist ein proba­tes und Nebenwirkung-freies Hausmit­tel für körper­li­che und mentale Fitness. Aber vielleicht hat auch alles im Leben seine Zeit und es ist richtig so, wie es ist. I’m outta here.

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Ich habe lange nach einer preis­güns­ti­gen Möglich­keit gesucht, die Musik von der USB-Festplatte hinter meiner Fritz!Box via Fritz Media­ser­ver auf meine Hifi-Anlage zu strea­men. Echte Wlan-Lautsprecher sind mir viel zu teuer, außer­dem wollte ich unbedingt mein vorhan­de­nes Equip­ment, sprich den Verstär­ker und die Boxen, nutzen. Nach länge­rer Google­lei – es gibt ja inzwi­schen Abertau­sende von FM-Blueetooth-Wlan-USB-Hastenichgesehn-Transmittern in jedwede Richtung – bin ich über den Bluetooth Recei­ver TP-Link HA100 gestol­pert. Der kostet nur knapp 20 € und tut nach kurzer Einrichtungs- und Testphase klaglos seinen Dienst.

Das Gerät verfügt über einen Mini-Klinken-Ausgang mit 3,5 mm. Ich hab mir gleich noch ein gutes Adapter­ka­bel auf 2 Cinch-Stecker mitbe­stellt, so daß ich den Recei­ver direkt an den AUX-Eingang meines Hifi-Verstärkers anschlie­ßen kann. Die Anbin­dung an das Smart­phone, welches als Steuer- und Abspiel­ge­rät dient, erfolgt über Bluetooth oder NFC.

Danach läßt sich der Recei­ver problem­los über die Fritz! Media App als Ausga­be­ge­rät auswählen.

Mein Fazit: Der Sound ist in Ordnung, das Gerät funktio­niert tadel­los und macht mir fiel Fergnü­gen! Einzig die Steue­rung über die App bietet nur die rudimen­tärs­ten Funktio­nen; vielleicht finde ich da noch etwas besse­res. Die bereits getes­tete Alter­na­tiv namens Media Monkey hat auch so ihre Schwä­chen. So werden .m4a-Dateien zwar abgespielt, aller­dings keine Tags angezeigt. Ebenso verhält es sich mit den Cover­da­ten – nichts außer den generi­schen Bildern.

Hier noch einige techni­sche Daten und Promo­ge­la­ber von der Herstellerseite:
TP-Link HA100 Bluetooth 4.1-Receiver (mit 3,5 mm- und Cinch-Anschluss und NFC streamt, HD-Audio von Ihrem Echo, Smart­phone oder Tablet-PC an Ihre Musik­an­lage). Univer­sell einsetz­bar: Macht Ihre hochwer­ti­gen Boxen und Ihre Anlage zu Hause oder auch im Auto Bluetooth-kompatibel. Strea­men Sie Musik draht­los von Ihrem Smartphone/Tablet-PC/Echo oder anderen Bluetooth-fähigen Geräten. 2-fache Reich­weite: Die Bluetooth-Verbindung reicht bis zu 20 Meter weit, das ist zweimal so viel wie bei vergleich­ba­ren Model­len. Multipoint-Technik: Schal­tet nahtlos zwischen Ihren zwei bevor­zug­ten Bluetooth-Geräten um. Hochqua­li­ta­tive Audio­kom­po­nen­ten: Verstär­ker und Bluetooth-4.1-Chip ermög­li­chen ein ungetrüb­tes Klang­er­leb­nis, wenn Sie sich Ihre Platten­samm­lung oder Ihren bevor­zug­ten Strea­ming­dienst (Spotify, Shazam, Apple Music, Google Play Music, Sound­cloud, iHear­t­RA­DIO, Deezer, Pandora usw.) anhören; NFC-Quick-Pairing und einfa­che Einrich­tung: Paaren Sie den Adapter mit Ihrem NFC-fähigen Gerät ganz einfach per Tasten­druck. Ein Extra-NFC-Tag ermög­licht die Verbin­dung an einem Platz Ihrer Wahl. Schlie­ßen Sie den Adapter über ein 3,5 mm- oder Cinch-Kabel an Ihre Anlage an. Liefer­um­fang: Bluetooth-Musik-Receiver HA100, USB-Kabel, 3,5 mm-auf-Cinch-Kabel, 3,5 mm-Kabel, UK/DE/FR-Spannungsadapter, NFC-Tag, Handbuch.

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