Neulich drüber gestolpert und umgehend für großartig befunden: Max Richard Leßmann und sein Album Liebe in Zeiten der Follower. Ein erfreulich unprätentiöses Werk, irgendwo zwischen Götz Alsmann, Charles Aznavour und Tony Marshall. Erstaunlich unpeinlich und entwaffnend uncool. Tolles Album. Kaufen!


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Wir waren neulich beim Konzert meiner famosen Lieblings-Australier The Smith Street Band im about blank in Berlin. Tolle Band, tolles Konzert, tolle Lohkähschänn. Was nicht ganz so toll war, war die Tatsache, dass ich am nächsten Tag Frühdienst hatte. Aber das ging auch irgendwie. Gefühlte 50% des Publikums waren Exil-Australier, man hat offenbar eine gut vernetzte Kommmjunitieh. Die Vorband The Bennies waren live ganz unterhaltsam, zuhause würde ich ihren Crossover aus Reggae, Punk und dezenten Disco-Einsprengseln aber eher nicht auflegen. Der Merchstand gab für mich nicht viel her, die Smithies-Platten hab ich alle im Schrank. So hab ich mir eine herrliche, total bescheuert aussehende Mütze gekauft, die mir sicher im Winter gute Dienste leisten wird. Haben die in Australien überhaupt Winter?! Hier ein schönes Video, das ich schamlos bei Instagram geklaut habe:



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Meine erste Begegnung mit KALTFRONT war das Logo der Band auf einem Arbeitsschuh. Liest sich komisch, ist aber wahr. 1988 hatte ein Mit-Berufsschüler der Berufsschule „Rudi Arndt“ in Berlin das Kaltfront-Logo auf einen seiner Schuhe gesprayt. Sah toll aus.

Kaltfront wurden 1986 in Dresden gegründet und erspielten sich in der DDR-Punkszene einen großen Bekanntheitsgrad. Nach einer Auszeit in den Nachwendejahren kam es 2005 zur Reunion. Gerade ist wieder ein neues Album erschienen, es trägt den Titel „Wenn es dunkel wird“. Kaltfront liefern auch hier wieder ihren gewohnt tollen Wavepunk ab – atmosphärisch, dunkel und gut produziert. Der einzige Punkt, der mich ein bißchen stört, sind die vielen Neueinspielungen altbekannter Hits. Aber vielleicht bringt die Zukunft der Band mit verjüngter Besetzung ja wieder mehr neue Songs zutage… Dennoch: Rundum eine empfehlenswerte Platte. Eine schöne Rezension – der ich mich vollinhaltlich anschließen kann – gibt es auf bierschinken.net. Vielen Dank an Stephan von Rundling für die (genutzte) Chance auf eine Testpressung!


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5 Tanzstiele von allgemeinem Interesse. Dieser Flyer läßt mich in vielerlei Hinsicht ratlos zurück. Google kennt übrigens keinen einzigen der fünf „Tanzstiele“. Ich vermute, es handelt sich gar nicht um einen Werbeflyer, sondern um eine geheime Botschaft an die Reptiloiden. (Es geht an einem) WERKTAG LOS ist nämlich ein Anagramm von KASTELGROW.

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