Mehr Planungssicherheit durch Meerschweinchen

von Torsten am 2. April 2008 · Kein Kommentar

in Kraut und Rüben

Gut eine Stunde vor Mitter­nacht kreischten die Katzen und bellten die Hunde unauf­hör­lich durch des Dorfes dunkle Gassen; so daß ich mich bereits frug, ob eventuell ein Erdbeben oder ähnliches Unbill in seinen besten Anzug schlüpfte, um mein Dorf in den kommenden Stunden mit einem außer­plan­mä­ßigen Besuch zu beglü­cken: Grüß Gott, Gevatter Erdbeben, mein Name! Unsere lieben Kollegen, die Haus-, als auch unsere nicht ganz so lieben Kollegen, die Wildtiere, sind in der Lage, Unheil bereits vor dem Eintreffen desselben zu erkennen und entspre­chend anzuzeigen. Aller­dings beschränkt sich diese Fähig­keit auf das Erkennen natür­li­cher Gefahren, wie oben erwähnter Erdbeben, jedoch leider nicht auf unvor­her­ge­se­henen Schre­cken rein mensch­li­cher Natur. Niemand - ich wieder­hole: NIEMAND! warnt dich vor der bucke­ligen Verwandt­schaft, wenn selbige sonntags unange­kün­digt um spätes­tens 8.30 Uhr - nein, nicht an der Türe klingelt! - sondern bereits mit einem Bein im Schlaf­zimmer steht, in dem ich mich zu angebener Zeit aufzu­halten pflege. Ich werde mir zu diesem Zwecke ein Meerschwein­chen abrichten. Über die Fortschritte halte ich euch auf dem laufenden.

Euer Meerschweinchen-Bändiger

P. S. Das befürch­tete Erdbeben ist nicht einge­troffen, oder die Vorwarn­zeit der Tiere ist > 24 Stunden. Vielleicht ja morgen…

Ähnliche Artikel

Schreib einen Kommentar

Previous post:

Next post: