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Unsinn zur Mittagsstunde

by Torsten on 16. April 2008 · 0 comments

in Kraut und Rüben

Ein untrüg­li­ches Zeichen alter­na­ti­ver Nahrungsmittel-Versorgung in der elenden Pampa ländli­chen Gebie­ten sind die zahlrei­chen rollen­den Verkaufs­wa­gen, die mein Dorf zu jeder Tages- und nicht Nacht­zeit mit ihrer vorüber­ge­hen­den Anwesen­heit beehren. Ob Wurst­wa­gen, Bäcker­auto oder Fisch­fahr­zeug; sie alle rollen durch des Dorfes holprige Gassen und preisen ihre Waren an. Jeden Freitag z. B. hupt zu unchrist­li­cher Zeit das Mortadella-Mobil meinen Schlaf mit wursti­ger Arroganz in Scher­ben. Derart wachge­rüt­telt eile ich auf flinken Füßen zum Wurst­pan­zer um mich für mindes­tens die nächs­ten 6 Wochen mit Hackfleisch einzu­de­cken. Mit Schub­kar­ren voller Mett in der heimi­schen Küche einge­trof­fen, geht es munter ans Bulet­ten brutzeln. 400 Stück, gebra­ten in der Riesen­pfanne, die Villa­riba (oder war’s Villa­ba­cho?) jetzt fehlt. 400 Bulet­ten in 6 Wochen, das sind fast zehn Bulet­ten täglich. Ein Fluch für meine Körper­pro­por­tio­nen, ein Segen für die Fleisch­in­dus­trie! Mahlzeit!

Steht’s Hack zu lang in der Sonne, fängt’s an zu blühen.
Die Blaska­pelle spielt den Mettmeis­ter­marsch, ein bißchen Show muß sein.

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