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Zum Tag der deutschen Sprache

by Torsten on 13. September 2008 · 0 comments

in Kraut und Rüben

Heute feiern wir den Tag der deutschen Sprache. Bei dieser Gelegen­heit möchte ich nochmal das sicher schon allseits bekannte aber immer noch sehr unter­halt­same Zitat aus dem Mund von Jil Sander in Erinne­rung rufen:

Frau Sander wurde 1997 für ihren deutsch-englischen Sprach­mix vom Verein Deutsche Sprache kriti­siert und mit dem Titel „Sprach­pan­scher des Jahres“ bedacht. Der Preis bezog sich auf das folgende Zitat in der Frank­fur­ter Allge­mei­nen Zeitung vom 22. März 1996:

„Ich habe vielleicht etwas Weltver­bes­sern­des. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstan­den, dass man contem­porary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Techno­lo­gien zu verbin­den. Und für den Erfolg war mein coordi­na­ted concept entschei­dend, die Idee, dass man viele Teile einer collec­tion mitein­an­der combi­nen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch suppor­ted. Der problem­be­wusste Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Quali­tä­ten mit spirit eben auch appre­cia­ten. Aller­dings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgrup­pen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effort­less, das magic meines Stils.“

Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander.
Wer nach Kauder­welsch lookt, maybe schon.

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