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Die X-Akten – Teil 4

by Torsten on 3. Oktober 2008 · 9 comments

in Amtliche Bekanntmachungen, Träume in Technicolor

Aus Anlaß der heuti­gen Feier­lich­kei­ten zum Tag der Deutschen Einheit ist der Hausmeis­ter der Börde­be­hörde noch einmal tief in den Behör­den­kel­ler hinab­ge­stie­gen um erneut Dokumente unschätz­ba­ren Wertes zu bergen. Unter Einsatz seiner körper­li­chen Unver­sehrt­heit, und furcht­los den Spinn­we­ben ins Netz blickend, hat unser werter Herr Hausmeis­ter einige Fotos bergen können. Diese Bilder werden nun erstmals der inter­es­sier­ten Öffent­lich­keit präsen­tiert, bevor wir sie wieder in unserem Köffer­chen verstauen und uns auf die lange und beschwer­li­che Fahrt in die Haupt­stadt machen.

Das gesamte Behör­den­team ist nämlich am heuti­gen Abend zu den Einheits­fei­er­lich­kei­ten in die Villa unseres geschätz­ten Bundes­prä­si­den­ten Herrn Horst Köhler nebst seiner werten Frau Gemah­lin geladen. Dort werden wir uns die Mägen vollschla­gen, vielleicht die eine oder andere politi­sche Diskus­sion begin­nen, und natür­lich mit einem kräfti­gen Schuß origi­nal polemi­scher Sauce nachwür­zen! Das wird ein Fest!

Zunächst jedoch, liebe Leserin­nen, liebe Leser, möchten wir den feier­li­chen Anlaß nutzen, um uns noch einmal tief in die Karten resp. Akten blicken zu lassen. Wir stellen vor, mit vollem Namen und in Farbe:

Die Besat­zung der Börde­be­hörde

Der Herr Amtsvor­ste­her
in natura. Chef und Antrei­ber der Behörde, notori­scher Zuspät­kom­mer, launisch. Trinkt viel Kaffee und raucht. Einzi­ges zahlen­des Mitglied im „Club der nihilis­ti­schen Misan­thro­pen e. V.“ und Ehren­mit­glied des „Posau­nen­or­ches­ters Nördli­che Börde“.

Tomàs Cruse
zustän­dig für Webde­sign, Grafik, PHP, CSS und FDJ. Pseudo-Intellektueller und Bohéme. Raucht Kette, spricht sehr wenig und schaut nach Feier­abend täglich „dem Deibel ins feiste Angesicht“. Hört Musik, die niemand sonst kennt und liest Bücher, die niemand sonst je lesen würde. Trägt ausschließ­lich schwarz. Auch unter den Augen.

Tante Käthe
hat die Frisur von James Blunt und die Brille von Roger Willem­sen geklaut. Tante mütter­li­cher­seits vom Herrn Amtsvor­ste­her. Verwandt­schaft kann man sich nicht aussu­chen. Zustän­dig für Kunden­be­treu­ung und -akquise. Kocht erstklas­si­gen Kaffee. Hohe Laber­nei­gung. Hobbies: Kakteen und Sukku­len­ten.

Wilhelm Müller
Hausmeis­ter. Parkplatz-Einweisungs-Talent. Hat den Gesin­nungs­test trotz ausschließ­li­cher BILDung bestan­den. Findet alles im Archiv, auch Dinge, die besser ungefun­den blieben. Nicht unfreund­lich, aber man muß ihn zu nehmen wissen.

Dieter Ackel
sieht nicht nur aus wie ein Dackel, heißt auch so ähnlich. Braucht dreimal täglich Auslauf, sonst schwere persön­li­che Krise. Alte Redakteurs-Schule, hasst Compu­ter, kaut statt­des­sen an Bleistif­ten. Formulierungs- und Nebensatz-Genie. „Früher, ja früher, da waren eine ganze Menge Dinge bedeu­tend besser.“

The Wizard Of Rüben­land
kann Kraft seiner magischen Fähig­kei­ten gehalt- und niveau­volle Artikel (wie diesen hier…) mittels Telepor­ta­tion auf dem Monitor erschei­nen lassen. Zum vierten Mal verhei­ra­tet, die drei Ex-Frauen fand man zersägt in schwar­zen Holzbo­xen. Wasser­dich­tes Alibi in jedem Fall. Spricht gern in Rätseln und rudert dabei geheim­nis­voll mit den Armen. Wichtigs­ter Mitar­bei­ter nach dem Chef. Züchtet Kanin­chen.

Patrice de Beauvoir
searcht nach the hottes­ten Trends. Immer one ear at the Puls of time. Funky spooky Style-Boy mit Haare auf halb acht und Faible für Kosme­tik und groovy smarty Finger­nä­gels. Kann „Dolce & Gabbana“ ohne Stocken buchsta­bie­ren. Ersinnt schwach­sin­nige aber bunte Werbe­kam­pa­gnen die regel­mä­ßig und einhel­lig von allen anderen Mitar­bei­tern abgelehnt werden. War früher mal bei MTV, will später mal noch höher hinaus. Schnö­sel.

Lenny Kravitz­kowksy
zustän­dig für alles was mit der Sicher­heit zu tun hat. Leibwäch­ter vom Chef. Geboren in Rumänien. 12 Jahre als Koch in der Fremden­le­gion. Spricht zwölf Sprachen fließend und kann Karate rückwärts. Frauen­typ. Single!

Wolfgang Petry
Fahrer der Behörde, Stimmungs­ka­none vor dem Herrn. Heißt zufäl­lig wie der gleich­na­mige Schla­ger­sän­ger, nix verwandt oder verschwä­gert. Sammelt Kugel­schrei­ber und ist „eher der Famili­en­typ“.

Das war’s mal wieder. Wolfgang hat den Wagen schon angelas­sen und alle bis auf meine Wenig­keit sitzen bereits drin. Sie hupen wie wild, der Herr Bundes­prä­si­dent wartet! Und wenn man einen nicht warten läßt, dann den Herrn Bundes­prä­si­den­ten. Schon gar nicht am Tag der Einheit. Ahoi!


{ 9 comments… read them below or add one }

1 Jens Oktober 4, 2008 um 19:55 Uhr

😎 Du solltest Dir einen Bart stehen lassen (siehe beispiels­weise Lenny)

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2 Jule wäscht sich nie Oktober 4, 2008 um 20:42 Uhr

du siehst dem wolle so irgend­wie erschre­ckend ähnlich..herrjeh

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3 Torsten Oktober 4, 2008 um 21:16 Uhr

@ Jens: Meine geneti­schen Anlagen sind unzurei­chend! 😆

@ Jule: das liegt daran, dass es sich um ein Foto der Original-Wolle-Frisur handelt. Willst Du Dieter Bohlen auch noch sehen? 😛

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4 Jule wäscht sich nie Oktober 4, 2008 um 21:57 Uhr

dann verliere ich meinen glauben in gott..aber dein gesicht passt auch so zur wolle friese..erschreckend

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5 Torsten Oktober 4, 2008 um 22:00 Uhr

ooch, ich find mich ganz hübsch so! *imkreis­dreh* :mrgreen:

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6 Jule wäscht sich nie Oktober 4, 2008 um 22:17 Uhr

na dann..soll ich schon­mal freund­schafts­bänd­chen knüpfen? und auf deinen konzer­ten in der börde schmier ich dann auch schnitt­chen:)

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7 Torsten Oktober 4, 2008 um 22:47 Uhr

So ein Wahnsinn … warum schmierst Du mir nicht ein Schnitt­chen? (Schnitt­chen! Schnitt­chen!! Schnitt­chen!!!) 😀

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8 Jule wäscht sich nie Oktober 5, 2008 um 14:42 Uhr

Hackfleisch, Käse oder Leeeeber­wurst, so ein wahnsinn, du schmierst mit so viel gefühühü­len.…

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9 Andreas Oktober 8, 2008 um 06:44 Uhr

hrhr … ein illus­trer kreis von geneti­schen mutatio­nen aus dem hochsi­cher­heits­trackt der russi­schen wodka-mafia entlau­fen 😛

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