web analytics

Ich bin ein Ex-DDR-Schlagersänger

by Torsten on 4. Januar 2009 · 7 comments

in Aufgelesen, Kraut und Rüben

Oh Mann. Da fragt man sich desöf­te­ren, warum wir ostzo­na­len Mitbür­ger im Rest des Landes für bekloppt gehal­ten werden. Bis dann wieder einer den Beweis antritt, daß wir es tatsäch­lich sind. Also natür­lich nicht alle, aber doch ein Großteil. Offen­sicht­lich vor allem ein Großteil derer, die von Berufs­we­gen dem Schla­ger oder der Volks­mu­sik zugetan sind. Okay, die gibt’s im Westen auch, und deren Texte sind genauso bekloppt. Nur weniger einsich­tig; wer kann das eigene Versa­gen und die Enttäu­schung so schön in Reime gießen wie Jörg Hinde­mith das hier tut?

Einsicht ist der erste Weg zur Besse­rung. Reeller kann Realsa­tire doch gar nicht sein, oder?! Ganz großes Kino, so dicht neben ALDI. Aua aua aua, mir tut alles weh.

*Dank an Jule für den freund­li­chen Hinweis. Ex-DDR-Schlagersänger Jörg Hinde­mith lebt in einem Nachbar­dorf ihrer Eltern im Thürin­ger Wald.

{ 7 comments… read them below or add one }

1 Alex Januar 4, 2009 um 10:19 Uhr

Uiuiui, komplett habe ich es mir nicht angehört, aber Last.fm weiß von 54 Hörern von Jörg zu berich­ten.

Antworten

2 Jule wäscht sich nie Januar 5, 2009 um 16:14 Uhr

Vielleicht hätte ich doch um die Weihnachts­zeit mal in Ingers­le­ben klingeln sollen mit einem Stollen und Glühwein im Körbchen um dem Jörg die schwere Zeit nach dem Ruhm etwas zu verschönern..der arme Mann..und wer Ingers­le­ben kennt weiß wovon ich rede.

Antworten

3 Jens Henschel Januar 6, 2009 um 13:06 Uhr

Ich habe es wieder nicht geschafft … bei 0,16 war zuende. Augen bluten, Ohren­sausen, Schwin­del­ge­fühl.
Aber ich trainiere hart, hier kommt ja öfter mal die Streck­bank für die Synap­sen 😉

Antworten

4 Torsten Januar 6, 2009 um 17:20 Uhr

Ei, der Herr Henschel hat ‚nen Grava­tar! Fantas­tisch, endlich mal einer mit Grava­tar! Da kommt das neue Feature doch gleich viel besser zur Geltung. 😉

Zum Thema: Hm, 0:16 sind keine wirklich respek­ta­ble Leistung, aber immer­hin hast Du wenigs­tens den vollstän­di­gen Refrain erfas­sen dürfen. Im Grunde genom­men ist mit den ersten drei Zeilen eigent­lich auch alles gesagt, spätes­tens bei „täglich wird mein Gesicht immer länger“ ist der Tenor des Songs bereits ausge­spro­chen. Soll er doch froh sein, daß er „10 Jahre Melchen­dor­fer Markt“ feiern darf, anstatt bei Raab, Schmidt oder Gottschalk auf dem Sofa sitzen zu müssen. Lokal­ko­lo­rit hat doch auch was, Melchen­dor­fer Bratwurscht­bude is the new Punk oder so …

„Synapsen-Streckbank“ gefällt mir übrigens ausge­zeich­net. Dein Einver­ständ­nis voraus­ge­setzt, werde ich das im nächs­ten trashi­gen kultu­rell wertvol­len Beitrag unter­brin­gen. Und dann schaffst Du auch eine ganze Minute, verspro­chen?! 😉

Antworten

5 Jens Henschel Januar 6, 2009 um 17:28 Uhr

Ich *aaargh* gebe mir alle *hnngh* Mühe!! Die Streck­bank sei Dein.

Antworten

6 Andreas Januar 8, 2009 um 10:26 Uhr

aaaal­ter, das ist mord an meinen geschmacks­ner­ven, den verklag ich und dann wandert der ins gelbe elend  🙁

Antworten

7 Ronnie März 30, 2009 um 18:23 Uhr

Ich biete 01:17 min an… Weiter konnte auch ich es mir nicht geben.  

So und nun werde ich mich mal weiter hier umsehen. Bisher gefällt mir, was ich hier so gesehen habe.

Antworten

Kommentar verfassen

Previous post:

Next post: