web analytics

Meine Hand für mein Produkt (Am Band beim VEB Opel)

by Torsten on 1. März 2009 · 14 comments

in Kraut und Rüben, Politik

Nachdem ich bereits vor einigen Wochen meinen unerschüt­ter­li­chen Willen zur Rettung des Vater­lan­des aus der Konjunk­tur­krise bekun­det hatte, beschloß ich am Wochen­ende, diesem Willen durch handfes­tes Eingrei­fen Nachdruck zu verlei­hen. Dazu fuhr ich eine Sonder­schicht beim VEB Opel. Hier mein Erleb­nis­be­richt:

4.45 Uhr
Der Wecker schellt. Mit Schwung, Elan und Chuzpe werfe ich meine müden Knochen aus dem Bett. Das wird mein Tag, denke ich so bei mir, während ich zur Kaffee­ma­schine jumpe und das bereits gestern Abend in weiser Voraus­sicht bestückte, dampf­be­trie­bene Vorkriegs­mo­dell mit locker-lässigem Daumen­schwung anwerfe. Es ruckelt, es dampft, es keucht wie eine Lokomo­tive – es funktio­niert! Während der Kaffee dem Lauf der Schwer­kraft über ein kompli­zier­tes Pump- und Brühsys­tem bis in die Kanne folgt, bewege ich meinen Astral­kör­per unter meine hochmo­derne Wellness-Dusche und vertreibe die letzten müden Morgen­geis­ter mit einem Strahl feins­ten Arteser­was­sers.

5.05 Uhr
Der Kaffee ist fertig. Ich nehme einen Schluck und fühle mich wie Super­man. Oder wie Adolf Henne­cke.

5.10 Uhr
Meine Welten­ret­tungs­ma­schine wartet mit laufen­dem Motor vor meiner Garage. Ich steige ein, schnalle mich an, gebe „RÜSSELSHEIM“ in den Naviga­ti­ons­ap­pa­rat und schalte auf mords­mä­ßige Super­warp­ge­schwin­dig­keit.

5.11 Uhr
Erhalte während der Fahrt einen Anruf von einem gewis­sen Acker­mann. Braucht Hilfe wegen Krise der Deutschen Bank. Muß absagen, erstmal Opel!

5.12 Uhr
Ich komme in Rüssels­heim an.

5.13 Uhr
Zusam­men­kunft mit Produk­ti­ons­lei­ter des Opel-Werkes. Meine Aufgabe wird die Montage des Beifah­rer­sit­zes sein.

5.14 Uhr
Noch eine Minute bis zum Schicht­be­ginn! Man, bin ich aufge­regt!

5.15 Uhr
Die Werks­si­rene trötet, die Mitar­bei­ter der Nacht­schicht verlas­sen ihre Arbeits­plätze. Steige am Band ein und finde mich schnell zurecht. Bis 5.18 Uhr bereits sechs Beifah­rer­sitze montiert!

5.20 Uhr
Schrau­ben­schlüs­sel fällt mir auf den Fuß. Beiße die Zähne zusam­men! Der kriegt mich nicht klein!

9.00 Uhr
Frühstücks­pause. Bis dato keine weite­ren Zwischen­fälle. Wir kommen gut voran, habe mich mit meinen Kolle­gen schon angefreun­det. Dennoch leider keine Zeit zum frühstü­cken; der Partei­se­kre­tär wartet schon auf mich.

9.01 Uhr
Treffen mit dem Partei­se­kre­tär des Kombi­nats. Präsen­tiert mir Merkels Plan zur Opel-Rettung. Bin mit allem einver­stan­den und schwöre mit rechter Hand auf dem Herzen und der linken auf dem CDU-Parteiprogramm den „bedin­gungs­lo­sen Einsatz für die Volks­wirt­schaft bis zur Selbst­auf­gabe“.

9.03 Uhr
Wieder am Band. Pausen sind was für Mädchen oder Gewerk­schafts­mit­glie­der!

11.28 Uhr
Bereits 293 Beifah­rer­sitze montiert. Kombi­nats­re­kord! Bekomme Ehren­platz für mein Paßbild an der Straße der Besten!

12.00 Uhr
Mittags­pause. Siehe 9.03 Uhr.

13.00 Uhr
Einer sponta­nen Einge­bung folgend, besuche ich kurz die Entwurfs­ab­tei­lung. Zeichne schnell drei neue Modelle aufs Papier: einen Sport­wa­gen, den sich jeder leisten kann (Arbeits­name: Opel GT HartzIV); einen Pickup für den Bauern (Opel Karto­fina) und einen Omnibus (Opel Dapas­sen­aber­vie­lerein) für meinen persön­li­chen Größen­wahn.
Die Gestal­tungs­fach­kräfte (vormals: Designer) sind irgend­was zwischen überrascht und beein­druckt!

13.03 Uhr
Muß mal austre­ten.

16.00 Uhr
Feier­abend. Eigent­lich. Rufe laut in die Werkhalle, daß Feier­abend nur was für arbeits­scheues Pack wäre, und wir jetzt alle noch 6 Stunden dranhän­gen. Begeis­te­rung hält sich in Grenzen. Wer meine Vision nicht teilt, kommt vor die Partei­kom­mis­sion.

22.00 Uhr
3949 Beifah­rer­sitze montiert. Ebenso­viele Modelle verlas­sen die Werks­hal­len. Ausfüh­rung aller­dings teilweise unvoll­stän­dig, da ich deutlich schnel­ler als meine Kolle­gen war. Da muß wohl die ABI noch mal ran.

23.13 Uhr
Erneu­ter Anruf von Acker­mann. Vertröste ihn auf übermor­gen, da für morgen schon Arbeits­ein­satz bei Volks­wa­gen geplant. Die schicken ihre Leute extra in Kurzar­beit, so bleibt genug Platz für mich.

23.59 Uhr
Schmeiße mein Welten­ret­tungs­mo­bil an und fahre auf einen Absacker noch in Ritas Hafen­bar.

4.50 Uhr
Wieder zuhause. Rufe noch kurz meine E-Mails ab. Glück­wün­sche der CDU-Parteizentrale und Drohbriefe der Opel-Mitarbeiter halten sich die Waage. Morgen Heute wird ein harter Tag, aber was tut man nicht alles für die Konjunk­tur.

5.03 Uhr
Schlafe schlecht ein, bin irgend­wie nicht richtig ausge­las­tet! Da sind noch Kapazi­tä­ten!

9.20 Uhr
Mein Gott, total verschla­fen! Und nur Unsinn geträumt! Ich am Band! Beim VEB Opel! Großer Gott!!! Latsche zur Kaffee­ma­schine, zünd mir eine Zigarette an und muß lachen. Ziemlich sogar.

{ 14 comments… read them below or add one }

1 jule wäscht sich nie März 2, 2009 um 03:19 Uhr

Auf der Strasse der Besten ins Nirgendwo..haste fein gemacht. we can change the world!

Antworten

2 Marcus März 3, 2009 um 11:13 Uhr

Jetzt hast Du mal wieder das Wunder vollbracht mich zum lachen zu bringen. Wem das gelingt der rettet auch den Staat!

Antworten

3 Roland März 11, 2009 um 13:23 Uhr

Ich hab mir mal erlaubt, Dich für den Adolf-Hennecke-Gedenkorden vorzu­schla­gen. Das hast Du Dir verdient alter Nortmbre­cher. 😈

Antworten

4 designer wecker März 1, 2010 um 08:34 Uhr

„Präsen­tiert mir Merkels Plan zur Opel-Rettung“ – was meinst du damit?

Antworten

5 Torsten März 1, 2010 um 17:10 Uhr

Nun, mein lieber Herr designer wecker, dazu muß ich etwas ausho­len … Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augus­tus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schät­zung war die aller­erste und geschah zur Zeit, da Quiri­nius Statt­hal­ter in Syrien war. Und jeder­mann ging, daß er sich schät­zen ließe, ein jeder in seine Stadt.Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethle­hem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schät­zen ließe mit Maria, seinem vertrau­ten Weibe; die war schwan­ger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in dersel­ben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuch­tete um sie; und sie fürch­te­ten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürch­tet euch nicht! Siehe, ich verkün­dige euch große Freude, die allem Volk wider­fah­ren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Chris­tus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmli­schen Heerscha­ren, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlge­fal­lens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten unter­ein­an­der: Laßt uns nun gehen nach Bethle­hem und die Geschichte sehen, die da gesche­hen ist, die uns der Herr kundge­tan hat. (Lukasevan­ge­lium 2, 1–15)

Davon abgese­hen, nehme ich mal stark an, eine Antwort inter­es­siert Dich eigent­lich nicht. Du bist nur auf der Suche nach Backlinks für Deine Designer-Wecker-SEO-Seite, ebenso wie für die kosten­lo­sen IPhones, die Aktien-Tipps und den diver­sen anderen Krempel für den Du verant­wort­lich zeich­nest.

Hm … sieht aus, als hätte Dein Plan nicht funktio­niert. Tut mir leid.

Antworten

6 jule wäscht sich nie März 1, 2010 um 18:58 Uhr

Ja, gibs ihm..ich mag deine Antwort sehr gern! So ein wenig Religion gibt einen doch ein bisschen Halt in diesen schwe­ren tagen. Sehr erbau­lich.

Antworten

7 Torsten März 1, 2010 um 21:29 Uhr

Vielen lieben Dank für Deine warmen Worte, liebe Jule! Halt, ja Halt, brauchen wir nicht alle ein bißchen Halt? Der Mensch – wie auch immer im einzel­nen sein Sein bestimmt werden mag – ist ein Wesen der Distanz, der Abstän­dig­keit von anderem Seien­den, von anderen seines­glei­chen und sogar von sich selber. Das Erken­nen hebt bei einem Abstand vom Erkann­ten an; der Erken­nende setzt sich von dem zu Erken­nen­den ab. Das Wollen im Gegen­satz zum Getrie­ben­wer­den ermög­licht sich durch eine Distanz zu dem Gewoll­ten: daß es ihn nicht beherr­sche, sondern daß er des Gewoll­ten Herr sei. Das gleiche gilt für das Handeln, sofern der Handelnde in der Abstän­dig­keit von seinem Tun über dessen Zweck und Ziel reflek­tie­ren kann. Selbst die Sprache ist eine Weise der Distan­zie­rung; denn das unbenannte Seiende ist das nah Bedrän­gende und darin allzu Mächtige.Diese Distan­zie­rung, die das Dasein des Menschen durch­gän­gig bestimmt, vollzieht sich eben in der Weise des Fragens und des Fraglich­ma­chens. Schon die Benen­nung eines Dinges oder eines Vorgan­ges in der Sprache ist Antwort auf die Frage, was denn dieses Ding oder dieser Vorgang ist. Das Handeln erwächst aus der Frage, was zu tun ist und welche Mittel dazu dienlich sind. Das Wollen entspringt aus der Frage, wie man sich entschei­den soll, angesichts der vielfäl­ti­gen Bedrän­gung durch Ansprü­che, Triebe, Forde­run­gen, Wünsche. Das Erken­nen schließ­lich wurzelt in der Frage, was denn das ist, was sich zeigt. Die Distanz des Menschen konsti­tu­iert sich also ursprüng­lich im Fragen. Der Mensch ist das fragende Wesen schlecht­hin, und seine Geschichte vollzieht sich im Medium des immer weiter fortschrei­ten­den und jede Antwort überbie­ten­den Fragens. Das aber besagt: Das Philo­so­phie­ren ist nichts anderes als die Radika­li­sie­rung eines grund­le­gen­den Wesens­mo­men­tes des Menschen, liebe Jule!

Antworten

8 Jule wäscht sich nie März 2, 2010 um 07:58 Uhr

Keine Ahnung ob du das aus irgend­wel­chen Psycho­lo­gie Heute oder Schopen­hau­ers Werken zusammenbastelst..aber grandios isses doch. weil irgend­wie total überflüs­sig:)

Antworten

9 Torsten März 2, 2010 um 11:31 Uhr

Jaja, die Überflüs­sig­keit! Eigent­lich ist jeder weitere Kommen­tar überflüs­sig, aber wie sagte doch olle Hegel einst so melodra­ma­tisch: Diese Geschichte gibt den Grund­ge­gen­stand für die religiöse roman­ti­sche Kunst ab, für welchen aber die Kunst, rein als Kunst genom­men, gewis­ser­ma­ßen etwas Überflüs­si­ges wird. Denn die Haupt­sa­che liegt hier in der inneren Gewiß­heit, der Empfin­dung und Vorstel­lung von dieser ewigen Wahrheit, in dem Glauben, der sich das Zeugnis der Wahrheit an und für sich gibt und dadurch ins Innere der Vorstel­lung hinein­ver­legt wird. Der entwi­ckelte Glaube nämlich besteht in der unmit­tel­ba­ren Gewiß­heit, mit der Vorstel­lung der Momente dieser Geschichte die Wahrheit selber vor dem Bewußt­sein zu haben. Ist es aber das Bewußt­sein der Wahrheit, worum es sich handelt, so ist die Schön­heit der Erschei­nung und die Darstel­lung das Neben­säch­li­che und Gleich­gül­ti­gere, denn die Wahrheit ist auch unabhän­gig von der Kunst für das Bewußt­sein vorhan­den.

Antworten

10 jule wäscht sich nie März 2, 2010 um 12:50 Uhr

Ich glaube mein Kopf ist gerade explodiert..oder ich hatte die ultima­tive Erkenntnis..mal schauen. Ich frage mich auch gerade ernst­haft wer Philo­so­phie freiwil­lig studiert..nicht auszu­hal­ten ist das.

Antworten

11 Professor Jürgen W. Brzyskowsky März 2, 2010 um 14:15 Uhr

„Mehr Philo­so­phie wagen!“ –
Ein zeitgeist­kon­trä­rer Aufruf aus der Passauer Bildungs­wüste

„‘World­min­ded­ness‘ is no longer a luxury, but a neces­sity for survi­val in the new century“.
David Selby (2003, 147)
Wenn ein Aufsatz mit einem solchen Titel auf einer Homepage veröf­fent­licht wird, die sich dem Wider­stand gegen die geplante Abschaf­fung eines Lehrstuhls für Philo­so­phie an einer deutschen Univer­si­tät verschrie­ben hat, und wenn dieser Aufsatz dann auch noch von einem Mitar­bei­ter dieses existen­zi­ell bedroh­ten Lehrstuhls stammt, dann liegt natür­lich der Verdacht unmit­tel­bar auf der Hand, dass es sich um ein stark tenden­ziö­ses, einseitig-parteiisches Pro-paganda-Pamphlet handelt. Aber auch wenn ich die rheto­ri­sche Inten­tion dieses Textes gar nicht bestrei­ten will, möchte ich doch behaup­ten, dass sich für den Aufruf „Mehr Philo­so­phie wagen!“ eine Reihe von guten und schlüs­si­gen Argumen­ten anfüh­ren lässt, die auch aus sach-lich-distanzierter Perspek­tive zumin­dest nachvoll­zieh­bar sein können.

Wenn beispiels­weise in aktuel­len Publi­ka­tio­nen zu einem der wohl spannends­ten Themen unserer Zeit, dem „Globa­len Lernen“ argumen­tiert wird, das legitime Sicher­heits­be­dürf­nis der Schüle­rin­nen und Schüler könne wegen der Komple­xi­tät und Unvor­her­sag­bar­keit globa­ler Entwick­lun­gen auf der Sachdi­men­sion nicht mehr ausrei­chend befrie­digt werden, weshalb die Schüle­rin­nen und Schüler diese Sicher­heit wesent­lich stärker in der Erfah­rung begrün­den müssen, „ihren Verstand selbst­stän­dig einset­zen und gebrau­chen zu können“ (Scheun­pflug / Schröck, 20022, 16), dann liegt die Verbin­dung zur Philo­so­phie förmlich auf der Hand. Denn der „Wahlspruch der Aufklä­rung“ von Menschen zu freien, selbst­den­ken­den, kriti­schen und moralisch autono­men Bürge­rin­nen und Bürgern lautet bekannt­lich seit Immanuel Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstan­des zu bedie­nen!“ (Kant, Aufklä­rung, 53). Und Ähnli­ches gilt sehr wohl auch für die Forde­rung, globa­les Lernen solle „für den Umgang mit Ungewiss-heit, wie sie durch den schnel­len sozia­len Wandel bedingt ist, für den Umgang mit Unsicher-heit und den Erfah­run­gen von Nicht­wis­sen quali­fi­zie­ren“ (Scheun­pflug / Schröck, 20022, ebd.). Denn es gehört gleich­sam zu den funda­men­ta­len Erfah­rungs­tat­sa­chen der Auseinander-setzung mit philo­so­phi­schen Frage­stel­lun­gen, dass es nirgendwo – so sehr dies auch die Ver-fechter jewei­li­ger philo­so­phi­scher „Wahrhei­ten“ beteu­ern mögen – Eindeu­ti­ges, Unumstritte-nes, Festes und Unwider­ruf­li­ches gibt, sodass umgekehrt das Umgehen mit und das Aushal­ten von Ungewiss­heit, Unsicher­heit, Verschie­den­heit und Nicht­wis­sen gleich­sam zur intellektu-ellen Grund­aus­rüs­tung philo­so­phisch denken­der Menschen zählt.
Gerade im Hinblick auf die weltbür­ger­li­che „Kardi­nal­tu­gend“ des Aushal­tens von Unsicher-heit ist die Bedeu­tung philo­so­phi­schen Denkens offen­sicht­lich nicht zu unter­schät­zen. Denn Philo­so­phie ist nicht zuletzt die (häufig mühse­lige) „Kunst“ der Selbst-Reflexion bzw. die Kunst, einmal nicht „einfach so“ zu handeln, wie „man“ eben handelt, sondern sich aus dem „Strom“ des Alltäg­li­chen heraus­zu­neh­men, sich „daneben“ zu stellen, über diesen „Strom“ sowie sich selbst und sein Handeln in diesem „Strom“ aus einer anderen Perspek­tive oder auch mehrper­spek­ti­visch und kritisch-systematisch zu reflek­tie­ren und sich ein eigen­stän­di­ges Urteil zu bilden.
Philo­so­phie ist zudem die (nicht minder mühse­lige) Kunst, abstrakt zu denken, auf den ersten Blick hetero­gene Sachver­halte, vor allem die komple­xen Bezie­hun­gen zwischen Einzel­nem und Allge­mei­nem sowie „Eigenem“ und „Fremdem“, in ihrer inter­de­pen­den­ten Vernetzt­heit zu erken­nen. Insofern beschreibt für philo­so­phisch Denkende Goethes Bild vom „philo­so­phi­schen Webstuhl“, an dem es unmög­lich ist, an einem Faden zu ziehen, ohne zugleich tausend andere zu bewegen, in der Tat eine vertraute, alltäg­li­che Situa­tion. Und davon ausge­hend hilft philo­so­phi­sches Denken nicht zuletzt auch, verste­hen zu lernen und einzu­se­hen, wieso viele Fragen und Probleme eben nicht eindeu­tig, nicht mit simpler binärer Logik, nicht mit einfa­chen Schwarz-Weiß-Schemata zu beant­wor­ten bzw. zu lösen sind und wieso daher – zumal unter den unbere­chen­ba­ren und höchst dynami­schen Bedin­gun­gen der Globa­li­sie­rung und der inter­kul­tu­rel­len Vernet­zungs­pro­zesse – hinsicht­lich vieler Fragen und Probleme eben eine konsti­tu­tive Unsicher­heit besteht, die es zu reali­sie­ren und auszu­hal­ten gilt (vgl. Scheun­pflug, 1996, 15 f.). Dementspre­chend plädiert auch der Berli­ner Umwelt­päd­agoge Johann-Wolfgang Landsberg-Becher im Sinne einer „Aufklä­rung zur Verant­wor­tung“ dafür, dass „Umwelt­bil­dung, die zur Verant­wort­lich­keit … befähi­gen will, … neben dem Erwerb von Fachwis­sen und der Entwick­lung von Handlungs­kom­pe­tenz durch direk­tes Erleben auch Möglich­kei­ten zur Entwick­lung von Eigen­stän­dig­keit, Selbst­re­fle­xion und Selbst­ver­wirk­li­chung schaf­fen [muss]“ (Landsberg-Becher, 1995, 9). Und die Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler Dietmar Bolscho und Hansjörg Seybold sprechen in ihrem „Studien- und Praxis­buch“ zur „Umwelt­bil­dung und ökologische[m] Lernen“ in Anleh­nung an Carl Fried­rich von Weizsä­cker expli­zit von der „heraus­ra­gen­den Stelle der Philo­so­phie“ für inter­dis­zi­pli­nä­res, fächer­über­grei­fen­des Lernen, das in erster Linie auf die Fähig­keit zur „Mehrper­spek­ti­vi­tät“ des Denkens abzielt (Bolscho/Seybold 1996, 132 ff.).
Eine ähnli­che Konse­quenz ergibt sich, wenn man im Hinblick auf die Fragen und Probleme des inter­kul­tu­rel­len und „globa­len“ Verste­hens bedenkt, dass „das Verste­hen als andau­ern­der Prozeß gesehen werden [muss], der nicht willkür­lich … von einer Seite fixiert, abgebro­chen oder aus dem Kontext geris­sen werden sollte“ (Fretlöh-Thomas, 2001, 48). Denn dies bedeu-tet zugleich, dass es im immer­wäh­ren­den (inter­kul­tu­rel­len und globa­len) Verste­hens­pro­zess per defini­tio­nem keinen Still­stand gibt, kein endgül­ti­ges „Ankom­men“, kein defini­ti­ves Wis-sen um das Gelin­gen oder Schei­tern, und damit auch keine letzt­gül­tige Sicher­heit – was wie-derum auf die „Tugend“ des Aushal­tens von Unsicher­heit verweist, die eben durch philoso-phisches Denken syste­ma­tisch geschult und kulti­viert werden kann.
Geradezu origi­när philo­so­phisch ist auch die Zielset­zung der didak­ti­schen Grund­form der Lektion, die für den Mathe­ma­tik­di­dak­ti­ker Joachim Schrö­der darin besteht, „den Schüle­rin­nen und Schülern Frage­stel­lun­gen zu eröff­nen, auf die sie von alleine nicht kommen würden; selbst­ver­ständ­li­che Denkwei­sen und gewohn­tes Verhal­ten sollen als fragwür­dige erschei­nen“ (Schrö­der, 2005, 305). Denn das Infra­ge­stel­len des Selbst­ver­ständ­li­chen, des Üblichen und Gewohn­ten, ist eines der zentra­len Merkmale philo­so­phi­schen Denkens seit den Zeiten der Vorso­kra­ti­ker: „Die Philo­so­phie beginnt mit dem Staunen!“
Auch dann, wenn man vor dem Hinter­grund der Antino­mie von anthro­po­lo­gi­schem Realis-mus und humanis­ti­schem Idealis­mus die Vermitt­lung der Fähig­keit als Zielvor­gabe Globa­len Lernens und weltbür­ger­li­cher Erzie­hung definiert, auf der Grund­lage „aufge­klär­ten“, mündi-gen Bürger­tums inner­halb einer Nahbereichs-Gemeinschaft zugleich in überge­ord­ne­ten, komple­xen, globa­len Dimen­sio­nen zu denken und ein entspre­chen­des sozia­les Verständ­nis und Bewusst­sein auszu­bil­den, kann man für die Bildungs­pra­xis den Impera­tiv ablei­ten: Mehr Philo­so­phie wagen! Und zwar auf allen Ebenen des Bildungs­sys­tems von den Grund­schu­len bis zu den Insti­tu­tio­nen der Erwach­se­nen­bil­dung. Und zwar deshalb, weil die Philo­so­phie bzw. das Einüben philo­so­phi­schen Denkens in beson­de­rer Weise geeig­net ist, die Ausbil­dung einer solchen komple­xen und flexi­blen Bewusst­seins­hal­tung anzure­gen und als Grundtatbe-stand in das eigene „Weltbild“ zu integrie­ren.
Was vor dem Hinter­grund all dieser Überle­gun­gen und Einsich­ten von den gegen­wär­ti­gen Sparmaß­nah­men im „Bildungs“wesen zu halten ist, denen halbe philo­so­phi­sche Fakul­tä­ten zum Opfer fallen und in deren Zuge die Univer­si­tä­ten zu so etwas wie „höheren Gymna­sien“ oder „besse­ren Fachhoch­schu­len“ umstruk­tu­riert werden sollen, in denen für vertiefte Refle-xion und selbstän­di­ges Nach-Denken praktisch kein Raum mehr bleibt, muss hier nicht näher ausge­führt werden. Aber dass diese Maßnah­men aus der Perspek­tive der Philo­so­phie nicht als klug und weitsich­tig bewer­tet werden können, auf längere Sicht sogar als kontra­pro­duk­tiv und gefähr­lich einge­stuft werden müssen, dürfte auf der Hand liegen. Und dass eine schuli­sche und univer­si­täre Erzie­hung und Bildung, die sich auf die Vermitt­lung von im engeren Sinn ökono­misch verwert­ba­ren Sach- und Fakten­wis­sen beschränkt, auch nur ansatz­weise den Ide-alen der UN-Menschenrechtserklärung und des „Übereinkommen[s] über die Rechte des Kin-des“ der Verein­ten Natio­nen vom 20.11.1989 entspre­chen kann, darf bezwei­felt werden. Denn hier heißt es, dass die „Völker der Verein­ten Natio­nen“ einge­denk dessen, dass sie in ihrer „Charta ihren Glauben an die Grund­rechte und an Würde und Wert des Menschen bekräf­tigt und beschlos­sen haben“, es für unerläss­lich halten, dass die Kinder „im Geist der in der Char-ta der Verein­ten Natio­nen verkün­de­ten Ideale und insbe­son­dere im Geist des Friedens, der Würde, der Toleranz, der Freiheit, der Gleich­heit und der Solida­ri­tät erzogen werden [sollen]“ (vgl. ÜRK, 19993, 184 f.; vgl. ebd., 197, Art. 29 ÜRK).
Der Faktor der indivi­du­el­len Identi­fi­ka­tion mit welt-relevanten Fragen und Proble­men dürfte also eine ebenso entschei­dende Rolle spielen wie die Einsicht der „Weltbür­ger“ in die Tatsa­che, dass „Kollis­sio­nen zwischen konfli­gie­ren­den Identi­tä­ten … in moder­nen Gesell­schaf­ten so wenig zu vermei­den [sind] wie Inter­fe­ren­zen zwischen den unter­schied­li­chen Lebens­for­men, in denen diese Identi­tä­ten begrün­det sind“ (Liebsch, 1999, 87). Das Aushal­ten unein­deu­ti­ger und zum Teil sogar mitein­an­der schwer verein­ba­rer (kollek­ti­ver) Identi­tä­ten wird demzu­folge ebenfalls zu wichti­gen „Tugen­den“ der Bürge­rin­nen und Bürger inner­halb der „Weltge­sell­schaft“ (wie auch inner­halb multi­kul­tu­rel­ler Gesell­schaf­ten) zählen. Von entschei­den­der Bedeu­tung könnte daher in diesem Zusam­men­hang das von Friedrun Erben propa­gierte „refle­xive Lernen“ sein, worun­ter sie genau­er­hin versteht: „kriti­sches, verglei­chen­des und überprü­fen­des Heran­ge­hen an gesell­schaft­li­che, soziale und auch pädago­gi­sche Fragen und ein kriti­sches Überprü­fen der Relevanz von Tun und Nicht-Tun in der Gesell­schaft“ (Erben, 2000, 153). Was man erneut auf den Punkt bringen könnte: Gefor­dert ist mehr philo­so­phi­sches Denken.
Auch wenn man vor dem Hinter­grund der Einsicht, dass die Menschen gegen­wär­tig in aller Regel noch nicht in den globa­len Dimen­sio­nen denken können, ihnen dafür einfach das soziale Verständ­nis fehlt, mit Ulrich Beck zu dem Schluss gelangt: „Das Denken muß sich ändern“ (Beck, 1998, 32), liegt die Schluss­fol­ge­rung zu einer stärke­ren philo­so­phi­schen Orien­tie­rung des gesam­ten Bildungs­sys­tems nahe. Denn zum einen muss die Pädago­gik des Globa­len Lernens wohl auch anerken­nen, dass sich das Denken nur ändern wird, wenn man sich darauf besinnt, dass
„Bildung im breite­ren Sinne mehr [bedeu­tet] als die techni­sche »Neuaus­rüs­tung« der Beschäf­tig­ten oder die Heraus­bil­dung akade­mi­scher Schich­ten oder selbst die Ermuti­gung einer Indus­trie­kul­tur in den Schulen und Univer­si­tä­ten, um eine produk­tive Basis zu schaf­fen. Sie impli­ziert auch ein tiefes Verständ­nis für die Gründe der Verän­de­run­gen in unserer Welt. Dieses Verständ­nis muß sich auf die Kennt­nis anderer Völker und Kultu­ren erstre­cken, auf deren Haltung zu jenen Verän­de­run­gen, auf das, was wir alle gemein haben, und auch auf das, was Kultu­ren, Klassen und Natio­nen entzweit. Da wir alle Mitglie­der des Weltbür­ger­tums sind, müssen wir uns mit einem ethischen System ausrüs­ten, mit Gerech­tig­keits­ge­fühl und einem Empfin­den für Verhält­nis­mä­ßig­keit, wenn wir die verschie­de­nen Metho­den betrach­ten, mit denen wir uns kollek­tiv oder indivi­du­ell auf das 21. Jahrhun­dert vorbe­rei­ten.“ (Kennedy, 19933, 432).
Zum Zweiten dürfte klar sein, dass sich das Denken nur ändern kann, wenn die Menschen überhaupt (selber) denken können. In diesem Zusam­men­hang ist mit Immanuel Kant daran zu erinnern:
„Der Mensch kann entwe­der bloß dressiert, abgerich­tet, mecha­nisch unter­wie­sen, oder würklich aufge­klärt werden.“ (Kant, Pädago­gik, 707)
Aber „würkli­che Aufklä­rung“ setzt voraus, dass es in der Erzie­hung und Bildung eben nicht nur um Sach- und Fakten­wis­sen, nicht bloß um „techni­sche »Neuaus­rüs­tung«“ und auch nicht um die fast schon patho­lo­gi­sche Fixie­rung auf „Berufs­re­le­vanz“ gehen darf. Vielmehr kommt es, so Kant, „vorzüg­lich darauf an, daß Kinder denken lernen“ (Kant, Pädago­gik, 707). Nur von solchen Menschen kann man erhof­fen und erwar­ten, dass sie im Zuge ihres „Globa­len Lernens“ „auch handlungs- und gestal­tungs­fä­hig werden, damit ihnen diese psycho-soziale – und zuneh­mend globale – Dimen­sion der eigenen Existenz nicht als hinzu­neh­men­des Natur-schicksal, sondern als beein­fluss­bare Größe erscheint“ (Larcher, 2005, 135). Zugespitzt kann man vielleicht sogar argumen­tie­ren: Wenn die Schule (und die Univer­si­tä­ten) zur Erzie­hung und Bildung mündi­ger, selbst­den­ken­der Menschen beiträgt, wird sie unwei­ger­lich auch „Glo-bales Lernen“ voran­brin­gen. Denn mündige Menschen, die sich durch die Fähig­keit zu refle-xivem, mehrper­spek­ti­vi­schem und mehrdi­men­sio­na­lem Denken, zu Ideolo­gie­kri­tik wie auch zu kriti­scher Selbst­re­vi­sion, zum Aushal­ten von Unsicher­heit und der Offen­heit vieler Frage-stellungen auszeich­nen, werden per se global denkende Menschen sein. Denn in diesem Sinne mündige Menschen nehmen ihre (jewei­li­gen) Zeitum­stände kritisch zur Kennt­nis und setzen sich zu diesen kritisch-reflexiv in Bezie­hung. Und da die Zeitum­stände (und mit ihnen zugleich die Lebens- und Überle­bens­be­din­gun­gen) zuneh­mend „global“ sind, sind mündige Menschen folge­rich­tig global denkende Menschen, die auch zu konkre­ten lebens-praktischen Konse­quen­zen bereit sind, weil ihnen die Relevanz der globa­len Probleme und Gefah­ren für sie, für ihren eigenen lebens­welt­li­chen Nahbe­reich, nicht nur im Sinne einer rein intellektuel-len Binsen­weis­heit, sondern auch emotio­nal bewusst ist, ihnen wirklich nahe geht.
Schließ­lich war und ist Philo­so­phie – sofern sie zu einer negati­ven Bewer­tung des Bestehen-den, des jewei­li­gen status quo gelangt (und sei es „nur“ an der Univer­si­tät Passau) – immer auch die (ebenfalls mühse­lige, biswei­len auch gefähr­li­che) Kunst, „quer“ zu denken, im (möglichst) konstruk­ti­ven oder kreati­ven Sinne zu „spinnen“, phanta­sie­volle Zielvorstellun-gen und Orien­tie­rungs­mus­ter zu entwi­ckeln, die zumin­dest als denkbare Auswege aus Welt-bild-Mythen betrach­tet werden können, die in eine Sackgasse geführt haben, obsolet oder gar kontra­pro­duk­tiv und selbst­zer­stö­re­risch gewor­den sind.
Im Zuge dieser Argumen­ta­tion sollte auch klar werden, dass so verstan­dene Philo­so­phie kei-neswegs weltent­rück­ter akade­mi­scher Denksport ist, keine „abgeho­bene“ Elfenbeinturm-Disziplin, sondern ganz im Gegen­teil etwas im höchs­ten Maße Lebens­prak­ti­sches!
Von diesem Verständ­nis der Philo­so­phie als lebens­prak­ti­scher Diszi­plin kann man auch sa-gen, dass sie im höchs­ten Maße von politi­schem wie auch wirtschaft­li­chem Nutzen sein kann. Denn wenn man etwa der grund­le­gen­den Erkennt­nis der Autorin­nen und Autoren der „Werte-kommission – Initia­tive Werte Bewusste Führung“ zustimmt, wonach „die Frage nach Werten an die Spitze der gesell­schafts­po­li­ti­schen Agenda [gehört]“ (Unger/Hattendorf/Korndörffer, 2006, 29), dann wird man mühelos auch der These zustim­men können, dass die Philo­so­phie an die Spitze der gesell­schafts­po­li­ti­schen Agenda gehört. Diese „Werte­kom­mis­sion“, die sich zum Ziel gesetzt hat, als „neue Führungs­ge­ne­ra­tion … die Unter­neh­mens­werte von morgen [zu definie­ren]“, und dazu auffor­dert, diese Werte (wie Vertrauen, Respekt, Verant­wor­tung, Mut und Courage, Integri­tät und Nachhal­tig­keit) in den Unter­neh­men mit den Mitar­bei­tern in einem „dialog­ori­en­tier­ten Prozess“ „zu reflek­tie­ren“ (ebd., 34 f.), beruft sich dann auch nicht von ungefähr expli­zit auf die Moral­phi­lo­so­phie Immanuel Kants. Denn dessen katego­ri­scher Impera­tiv sei zwar „ein hoher Anspruch, keine Frage“; es sei aber zu beden­ken:
“Je mehr Menschen sich jedoch anstren­gen, ihm zu entspre­chen, desto stärker bil-det sich als Kitt der Gesell­schaft ein Werte­kern heraus, der ihr Kraft und Zu-kunftsmut verleiht.“ (Unger/Hattendorf/Korndörffer, 2006, 37)
Offen­sicht­lich setzt sich auch in dieser „neuen Führungs­ge­ne­ra­tion“ der Wirtschaft allmäh­lich die Einsicht durch, dass Menschen, die sich „durch ‚mehr Nachden­ken und weniger Machen aus[zeichnen]‘“ (Scheun­pflug, 2003, 135 ), wesent­lich eher in der Lage sind, angemes­sen auf die Komple­xi­täts­be­din­gun­gen der Weltge­sell­schaft zu reagie­ren und sich diesen Bedin­gun­gen verant­wor­tungs­be­wusst anzupas­sen. Und genau darum muss es schließ­lich gehen.

Antworten

12 jule wäscht sich nie März 2, 2010 um 16:03 Uhr

herrjeh..wer soll das denn lesen? Zu hart!

Antworten

13 Torsten März 2, 2010 um 16:14 Uhr

Hart, auch das ist wieder ein Thema, über das ich stunden­lang kopie­ren und einfü­gen könnte! Ich gebe aber lieber auf, Du hast gewon­nen! Dein Hackflei­schi­gel geht Dir auf dem Postwege zu! Glück­wunsch!

Antworten

14 jule wäscht sich nie März 2, 2010 um 16:32 Uhr

Ick freu mir mein Philo­mis­an­phil­an­troph!

Antworten

Kommentar verfassen

Previous post:

Next post: