Karel Gott, der Jodelboy

by Torsten on 17. Juni 2009 · 13 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Meine Damen, meine Herren,

ich freue mich, Ihnen erneut eine Videoperle aus Osteuropa präsentieren zu dürfen: Karel Gott, der Jodelboy. Rock’n’Roll mit leichtem Country-Einschlag aus der Tschechoslowakei. Halten Sie durch, ab 2.50 min wird’s noch großartiger!

Angenehmes Mitjodeln,
Ihr ergebener Herr Amtsvorsteher



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1 Marcus Juni 19, 2009 um 11:54

Sehr geehrter Herr Amtsvorsteher, mit bestürzen nehme ich zur Kenntnis das Sie weite Teile Ihrer (hoffentlich nicht zu knapp bemessenen) Lebenszeit damit Verbringen obskure Inhalte in den unermesslichen Weiten des WWW zu suchen um diese dann den Besuchern Ihrer Behörde näher zu bringen. Unbescholtente Bürger, welche den Anblick solcher Dinge mit erhöhter Herzfrequenz und Schweißausbrüchen quittieren. Wo bleibt Ihr Mitgefühl für diese Menschen? Ich bitte Sie somit eindringlich das verbreiten Contents solcher Art nicht zu unterlassen. Hochachtungsvoll, Heinz Schäuffele, König von und zu Württemberg

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2 Alex Juni 19, 2009 um 20:43

Was steht auf den Plakaten am Ende?? Ist das noch so ein Gag, wie das Vor-undRückwärtsabspielen vorher?! 😀

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3 Ray Fine Juni 20, 2009 um 09:01

Sehr geehrter Herr Amtsvorsteher, vielen Dank für dieses Prachtstück gesamteuropäischer Kultur! Dass Sie damit auch Kritik ernten werden war Ihnen wohl bewusst.  Ein „Schäuffele“ ist aber eigentlich fränkisch und nicht württembergisch, und der Franke an sich… naja, lassen wir das 😉

Die Plakate am Ende sind vermutlich kein Gang, sondern, wie das ganze Werk, hoch politisch motiviert und im Kontext der tschechischen Boheme eine Kritik an planwirtschaftlicher Kontigent“-Erfüllung, oder, je nach Sichtweise, an westlicher Lebensart („Woody ist nicht in Texas“). Auf den Plakaten steht (von links unten nach rechts oben): „Gras“, „Sachverstand nämlich“, „mehr“. Hmm, vielleicht also doch nur von psychotropen Substanzen inspiriert, wie auch immer, hier nun die tragische Geschichte von Woody dem Cowboy…

La la la …
Und kaum hat stdo Kühe
d als gute Manieren,
über die kad gestoppt
Konto, und es ist pedstavil:
J ich Woody und heutigen Tag
vnos hier bestellt Schäfer.
La la la …
Woody war der Cowboy zdvoil und wir krvy mlo,
und kadm Tag genannt wird,
Kontingent zu erfüllen:
Mil krvy heute gibt es povdti mm m,
als es tatsächlich ist mit mlkem.
La la la …
Diese Milch die realen
in Form vs bezdn,
t haben oder nicht,
Menschen vten Geschmack.
Neekl aber die Hauptsache ist,
e vc mlka m, t m tm prmie.
La la la …
Woody ist es, die guten Sitten
und ignoriert die vbec zu krvy
und wieder krvy Nedbal,
ob gesund oder ungesund,
ekaly sondern ob vzpomene,
e zu Meißel mas Euter.
La la la …
Für dvno dvno JZD
Woody ist nicht in Texas,
führt ihn nkdo, die LPE
wenn nicht in der Lage, Woody
und pouen nm vyplv,
e zdvoilost zu gut nkdy nebv.

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4 Marcus Juni 20, 2009 um 12:38

Sehr geehrter Herr Fine, das tiefe, inzestiöse Württemberg besteht quasi nur aus Schäuffeles Wildermuths und Scheibles. Die von Ihnen erwähnte fränkische Spezialität sollte doch weit über diesen schwäbischen „Spezialitäten“ stehen. „Der Franke an sich….“ , nun da gebe ich Ihnen unumwunden recht. Mit freundlichen Grüßen, der König von Württemberg.

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5 Torsten Juni 20, 2009 um 18:36

Sehr geehrter König,
sehr geehrter Herr Fine,

Sie sehen mich sprachlos!

Weiter so,
Ihr Herr Amtsvorsteher

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6 jule wäscht sich nie Juni 20, 2009 um 19:35

Die beste Songtext Übersetzung die ich jemals gelesen habe. Ein Meisterwerk.

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7 Marcus Juni 21, 2009 um 02:02

Aber gerne, aber gerne 🙂

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8 Ray Fine Juni 21, 2009 um 18:43

Werter Herr König, Pardon wenn ich Ihnen fälschlicherweise  den Franken untergeschoben habe, in der Tat unverzeihlich, es gab hier wohl zuletzt einfach zu oft Schäufele und Kümmel in der Kantine, das trübt schonmal die Sinne…. Sie haben sich den inzestiösen Württemberger Landadel wahrlich verdient. Verbleibe mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung dass kein Geschmäckle geblieben ist.

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9 Marcus Juni 21, 2009 um 20:30

Sehr geschätzter Herr Fine, die Zeiten in derer Monarchen mit ihnen unwohl Gesonnen umsprangen wie es beliebte sind auch seit kurzem hier im schnöden Württemberg vorbei. Ihre wohl gewählten Worte des Pardon erkenne ich voll und ganz an. Zumal der Verweise auf Ihre Hauskantine keinen weiteren Rückschluss zu lässt als das Sie ein ehrenhafter Mann sind. Es grüßt Sie, in inniger Verbindung unserer beiden Häuser, der König unter der Brücke.

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10 Ray Fine Juni 22, 2009 um 09:56

Wäre es *meine* Hauskantine hätte ich schon längst den Koch köpfen lassen 👿 Und als ehemaliger Württemberger Schuldknecht, der lange Zeit unter König Lothar dem Späten und seinem unvergleichlichen MV diente, freut es mich vom Zeitenwandel zu hören, darauf ein Oettinger alkoholfrei….  Und was Ihr neues Königreich angeht: Unter der Brücke verbringt man doch eh die beste Zeit des Leben!

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11 Gnomorella Juni 23, 2009 um 09:54

…..hm, nun, ich sehe dieses Dokument nicht ganz so politisch motiviert wie Hr. Fine- eher als eine frühe Antwort auf die Elvis Filme der 60er Jahre, ich finde, es besteht schon eine frappierende Ähnlichkeit. Lediglich, das Elvis sich eher mit Blondinen, als mit Kühen vergnügt hat. Aber in der osteuropäischen Steppe ist es mit Blondinen vielleicht nicht so gut bestellt, und da muss man schonmal ausweichen. Grundsätzlich finde ich, ein schönes Werk, angelehnt an die Moderne des Rock`n`Roll, aber gespickt mit traditionellen Wurzeln der schönen tchechischen Sprache und Jodel Elementen.
@RayFine: Kannst Du Dir mal bitte ganz schnell die Zähne putzen gehen, und Dir damit nicht nur das BlutwurstOmelette aus der Kantine, sondern auch das fränkische Geplänkel aus dem Mund waschen ??
 

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12 Alex November 25, 2009 um 19:10

Das Video wurde übrigens entfernt -.-

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