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Famoses Zartgemüse

by Torsten on 14. Oktober 2009 · 11 comments

in Kraut und Rüben

Daß TV-Werbung zu 98,7% filmischer Sondermüll ist, habe ich durch enorm repräsentative Studien zum Thema mehr als einmal nachgewiesen. Die Neuauflage der Bonduelle-Werbung hingegen, ruft Begeisterung und die Erinnerung an den Original-Spot hervor. Kennt den noch jemand?



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1 Marcus Oktober 14, 2009 um 07:29

Großartig, oldschool, da werden Kindheitsträume wach. Aber ist das vom Alter her nicht so das Du dazu Westfernsehen hättest schauen müssen?
Nebenbei, ich hasse Mais :mrgreen:

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2 Schatten Oktober 14, 2009 um 08:32

mhm da ich ja im tal der ahnungslosen grossgeworden bin, kenn ich den spot nicht, aber ich finde ihn klasse 🙂
einfach, irgendwie ’suess‘, stressfrei und kapieren tut den jeder

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3 Torsten Oktober 14, 2009 um 09:00

Westfernsehen war in meiner Familie ideologisch und empfangstechnisch absolut kein Problem. Mais ist Spitze! Schatten hingegen im Tal der Ahnungslosen … man, da würden mir echt viele westdeutsche Kindheitserinnerungen fehlen. Bekannte von meinen Eltern kommen aus Dresden; wenn die zu DDR-Zeiten bei uns waren, waren sie immer ganz heiß auf ARD und ZDF.

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4 jule wäscht sich nie Oktober 14, 2009 um 10:58

Der lief auch noch nachdem die Mauer fiel..ich kenne den jedenfalls auch sehr gut und erinner mich immer an den kleinen der am Ende hinterher rennt weil der den Anschluss nicht kriegt..herzig

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5 heiste Oktober 14, 2009 um 12:09

Ich konnte auch gleich mitsingen beimneuen spot. Gleichzeitig kam dieses wohlige Gefühl auf, das man als Kind hatte, wenn man satt und zufrieden war. Das Ganze gibt es auch als Klingelton. Obwohl das wohl schon ein wenig peinlich ist. Zumindest im Berufsleben 🙁

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6 Jens Oktober 14, 2009 um 16:34

jepp. alles gesagt.

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7 ettevlov Oktober 15, 2009 um 00:12

ich erinnere mich! das war der lustige und seltsamerweise  gleichzeitige versuch des kapitalistischen und sozialistischen systems, die nahrungsgrundlage auf  basis der (kolonialen) anbaustaaten und eigener nationaler experimente MAIS-mäßig zu fundamentieren. natürlich konnte das endprodukt nicht als blanker kolben unter das diesbezüglich misstrauische volk (man will uns die KARTOFFEL nehmen!)  gebracht werden.  in der DDR war mais  = viehfutter, nix zum essen für das ‚hungernde‘ volk. meine oma hatte die  hoheit über die küche und niemals, wirklich niemals gab es MAIS! eher noch schweinekartoffen aus dem dämpfer mit EI und SCHINKEN drüber, wenn abends die männer vom maisfeld zurück kamen.
ich erinnere mich aber auch, dass im winter die getrockneten maiskolben von den frauen ‚gepuhlt‘ wurden, also die körner von den kolben mit hilfe eines löffelstiels  getrennt und sukzessive in säcke abgefüllt wurden. das war dann winterfutter für die hühner, enten und gänse sowie saatgut  für das  nächsten jahr.
das werbefilmchen kenne ich nur zu gut, ein klassiker! als kind habe ich das mitgesungen und irgendwann kam dann mal diese dose im paket aus dem westen, von deren inhalt ich sowas von gedeistert war, dass ich das zeug heute sogar in meinen salat mache.

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8 Roland Oktober 15, 2009 um 12:15

Zu meinem Bedauern kenn ich den alten Spot tatsächlich noch. Wobei mein Bedauern weniger der Kenntnis ansich, als dem Umstand gilt, daß ich offenbar entsetztlich alt bin. *Schluchz*
Im Osten gab es übrigens das Lied: Der Mais, der Mais wie jeder weiß das ist die Wurst am Stengel. -> http://www.mestlin.de/maislied.htm Hat meine Mutter immer gesungen.  

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9 Torsten Oktober 15, 2009 um 18:55

@ ettelov: Den Kartoffeldämpfer kenn ich auch noch; manchmal vermisse ich sogar den echt leckeren Geruch. Leider gab’s die Kartoffeln immer nur für Schweine und Mais war tatsächlich Viehfutter. Danke für die längst verloren geglaubte Info! 🙂

@ Roland: Auch Dir Dank für das Maislied, welches ich bis zur nächsten Maissaison auswendig lernen will. Wann ist eigentlich Maissaison???

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10 Roland Oktober 19, 2009 um 12:32

Hierzulande September bis Mitte Oktober. Aber die globale Erwärmung wird da sicherlich einiges möglich machen. 🙂

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11 Frau A. Oktober 29, 2009 um 08:54

nun ja, ich habe lernen müssen, mein alter zu akzeptieren. da isses dann eher so dass man sich freut und stolz darauf ist,  sich an den uraltspot noch zu erinnern. allerdings weiß die wissenschaft inzwischen, dass die langzeiterinnerungen auch bei Alzheimer noch am längsten funktionieren …:roll:

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