Alle lieben Pygmy Jerboa

by Torsten on 14. Juli 2010 · 5 comments

in Aufgelesen, Kraut und Rüben

Alle lieben Pygmy Jerboa. Ich auch.

Was hat sich die Natur dabei nur gedacht? Das kleine Kerlchen mit dem klangvollen Namen „Pygmy Jerboa“ ist aber keinesfalls das Produkt der ungleichen Liebe zwischen Hamster und Kanarienvogel. Die merkwürdige Erscheinung der Wüstenspringmaus ist vielmehr ein kleines Wunder der Evolution.

Was die Internetgemeinde zu verzückten „Ahs“ und „Ohs“ provoziert, macht in der Heimat der „Pygmy Jerboa“ nämlich durchaus Sinn. Der natürliche Lebensraum des possierlichen Nagers sind die Wüsten Afrikas und Asiens. Mit dem sandfarbenen Fell ist diese Springmausart besonders gut getarnt. Wenn sie dann doch einmal entdeckt wird, helfen die ausgeprägten Hinterbeine dem gerade einmal 3,2 Gramm schweren Tier, vor natürlichen Feinden reißauszunehmen. Droht Gefahr, springt eine „Pygmy Jerboa“ mühelos bis zu zwei Meter weit – bei einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa vier Zentimetern ein Vielfaches ihrer Körpergröße.

Und wenn es weder als Überlebenskünstler noch Supersportler klappen will: Das Zeug zum Internetstar hat „Pygmy Jerboa“ allemal. (Quelle)



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1 Jule wäscht sich nie Juli 14, 2010 um 10:30

Da wird doch endlich mal mein Muttiinstinkt geweckt..Süüüüüüüüüüüüüüßßßßßßßßßßßßß.

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2 Torsten Juli 18, 2010 um 09:42

@ Jule: Knapp 700 Beiträge hat’s gebraucht, aber nun ist es geschafft!

@ Vero: 5 Maaaaaaaaaaaaaaaaaak!

@ DaRONN: Wieviele Beine hat Tweety?!

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3 daRONN Juli 14, 2010 um 15:41

Erinnert mich stark an die Tiny Toons.

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4 Vero Juli 16, 2010 um 19:16

Ich will auch eins!!! 😯

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5 Daniel Juli 19, 2010 um 15:05

„ein Vielfa­ches ihrer Körpergröße“ können auch einige Menschen weit springen. Im Gegensatz zu Jahuu hab ich mir die Mühe gemacht, das „Vielfache“ mal auszurechnen. Ergebnis nach vielen mit Formeln vollgekritzelten Zetteln:  50! (kaufmännisch gerundet).

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