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Jugendsünden (4)

by Torsten on 4. September 2010 · 9 comments

in Fundsachen, Kraut und Rüben, Politik

Klick!

Klick!

Der Informations-Handzettel des Lehrlingswohnheimes zum Tagesablauf der Lehrlinge. So hart und drastisch reguliert wie es der Zettel vermuten läßt, war die Zeit dann aber gar nicht. Was zum einen sicher den politischen Tauwetter-Umständen der Jahre 1988 bis 1989 zu verdanken ist, zum anderen aber auch der fast durchgängig liberalen Einstellung der Erzieher. Von sozialistischem Drill war da kaum noch etwas zu spüren. Ich erinnere mich, daß wir zum Ende der Lehrzeit als eingeteilte LvD (Lehrlinge vom Dienst) zwar im Blauhemd aber doch mit Gorbi-Sticker Dienst taten. Was niemanden störte oder aufregte. Zumindest nicht offen. 😉

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1 schatten September 5, 2010 um 10:35

gespickt mit formulierungen und negativen assoziationen und bevormundungen: jugendfreund und von den eltern ausfüllen lassen … aber was damals noch für wertmaßstäbe existierten wie in den 50 und 60ern: schuhputzzeug, nähzeug, hausschuhe 🙂

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2 jule wäscht sich nie September 5, 2010 um 15:08

Ja, da wurde sich noch um jeden liebevoll gekümmert. Herrlich! So ein Mittelweg aus Eigenverantwortung und Kollektiv wäre doch toll..

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3 Der Metawirt September 6, 2010 um 13:31

Oh, beim ND… Von hier mit dem Fahrrad ca 3min und immer nur geradeaus.  …Falls man nicht noch jung ist und auf dem Weg dorthin im Berghain hängen bleibt

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4 Der Metawirt September 6, 2010 um 13:59

ps. Schau‘ mal hier unter F…
😉

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5 Daniel September 6, 2010 um 15:17

Weia, ganz so militärisch war es in meinem Wohnheim 4 Jahre vor der Jahrtausendwende nicht mehr, obwohl die Einrichtung auch schon seit den 50ern existiert. Trotzdem – alles durften wir auch nicht. So flog zum Beispiel meine Topfflanze aus der Familie der Hanfgewächse nach Entdeckung durch den WH-Leiter im hohen Bogen aus dem Fenster. Unverantwortlich! Wäre der Topf jemanden auf den Kopf geflogen, hätte es den ersten Drogentoten dort gegeben!

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6 Torsten September 7, 2010 um 10:09

@ Schatten: Hat nur leider nix genützt, meine Schuhe sind immer nicht sauber.

@ Jule: Das wäre dann Marktwirtschaftlich freier Sozialismus!

@ MW: Sieh an, sieh an. Als ich 2008 das letzte Mal da war, war es noch ein „Ostel“ – ein Hotel im alten DDR-Stil.

@ Daniel: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

 

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7 jule wäscht sich nie September 7, 2010 um 13:25

Bin ick dabei..und Grundgehalt für alle natürlich.

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8 Lebensumbau September 7, 2010 um 19:56

Ich stehe zwar jeden Morgen um 06:00 Uhr auf aber 05:00 Uhr wäre für mich echt nicht machbar. Respekt  ! 😆

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9 Charlotta September 10, 2010 um 17:09

Der „Tagesablauf“ erinnert mich stark an meine Internatszeit fürs Abitur, Ende der 90er Jahre in Westdeutschland.

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