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Die Millennium-Trilogie – Director’s Cut

by Torsten on 16. Februar 2011 · 5 comments

in Der gute Landfilm, Kraut und Rüben

Klick!

Seit dem 11. Februar ist die Millennium-Trilogie des schwe­di­schen Autoren Stieg Larsson auf DVD und Bluray in Deutsch­land erhält­lich. Zum Inhalt der Bücher bzw. Filme hatte ich mich schon an anderer Stelle lobhu­delnd ausge­las­sen. Die Verwer­tungs­kette dürfte nun mit Kinofilm, Einzel-DVD, DVD-Box und der jetzi­gen, hoffent­lich finalen Version abgeschlos­sen sein.

Was die Neuerschei­nung dennoch so inter­es­sant macht, ist die Laufzeit. Alle drei Filme laufen jeweils ca. 175 Minuten und somit insge­samt 99 Minuten länger als die Kinofas­sung. Das liegt daran, daß der Director’s Cut nichts anderes als die ursprüng­lich vom schwe­di­schen Fernse­hen produ­zierte Version der Trilo­gie ist. Alle Unter­schiede zwischen Original-TV- und Kinofas­sung werden auf schnittberichte.com sehr gut und im Detail erläu­tert.

Da die Ameri­ka­ner offen­bar unfähig oder unwil­lens sind, sich unter­ti­telte oder synchro­ni­sierte Filme anzuse­hen, dreht David Fincher gerade unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo ein Remake von Verblen­dung, dem ersten Teil der Trilo­gie. Die Rolle des Mikael Blomquist übernimmt Daniel Craig, als Lisbeth Salan­der ist Rooney Mara zu sehen. Erste Promo­fo­tos verhei­ßen nichts Gutes, eine post-feministische Ikone wie Lisbeth Salan­der hat besse­res verdient als abgeschmackte Alther­ren­fan­ta­sien.

So bleibt die Hoffnung auf ein langes und verreg­ne­tes Wochen­ende, an dem ich mir alle drei Millennium-Filme am Stück ansehen werde.

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1 jule wäscht sich nie Februar 16, 2011 um 14:13 Uhr

puh..die Amis haben so wenig Geschmack und von Herrn Fincher hätte ich wirklich auch besse­res erwar­tet. wahrschein­lich heira­ten Mikael und Lisbet dort am Ende und ziehen in die Vorstadt. Zumin­dest hat die Darstel­le­rin kurze Haare.

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2 Alex Februar 16, 2011 um 15:17 Uhr

Bill? …

Ich habe persön­lich wenig von diesem ganzen Hype um S. L. und seine Werke mitbe­kom­men. Aber vielleicht sollte ich es doch mal wagen.

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3 Torsten Februar 16, 2011 um 17:01 Uhr

@ Jule: Wir verste­hen uns, mein Terror­mäd­chen!

@ Alex: Ist ein Hype, von dem man nichts mitbe­kommt, nicht ein Wider­spruch in sich? Ansons­ten kann ich die Bücher und Filme guten Gewis­sens empfeh­len. Hype hin, Hype her, Hyper – mir hat’s sehr gefal­len.

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4 Herr Freimark Februar 17, 2011 um 17:19 Uhr

ja, alle im kino gesehen und jetzt Lust auf eine ungeschnit­tene Wieder­ho­lung. das wäre mal ein nettes wochen­ende.

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5 Torsten März 4, 2011 um 12:19 Uhr

Teil 1 und 2 hab ich nun bereits gesehen, den dritten morgen oder übermor­gen. Die Fassun­gen sind viel besser als die Kinover­sio­nen, da sie durch die zusätz­li­chen Szenen flüssi­ger und sogar weniger langat­mig wirken. Top!

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