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Zdeněk Miler zum 80.

by Torsten on 21. Februar 2011 · 5 comments

in Kraut und Rüben

Zdeněk Miler wird heute 80 Jahre alt. Miler begann 1936 ein Studium an der staat­li­chen Graphik­schule in Prag-Smíchov und studierte anschlie­ßend von 1939 bis 1942 Photo­gra­phie und an der Kunst­ge­wer­be­schule ebenda. 1942 begann er seine Arbeit im Zeichen­trick­stu­dio Baťa in Zlín. Dort lernte er die wichtigs­ten prakti­schen handwerk­li­chen Fähig­kei­ten und spezia­li­sierte sich auf Anima­ti­ons­filme. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte er zu der Zeichen­trick­firma „Bratři v triku“ und arbei­tete zunächst als Zeich­ner, Regis­seur und Autor. Später wurde er deren Direk­tor.

Miler entwi­ckelte etwa 70 Filme. In ungefähr 50 von ihnen spielt seine bekann­teste Figur, der kleine Maulwurf, die Haupt­rolle. Die Idee dazu kam ihm, als er 1956 den Auftrag bekam, eine Geschichte für Kinder zu verfil­men. Da ihm das Drehbuch nicht gefiel und er sehr stark von Walt Disney-Filmen beein­flusst war, suchte er nach einem Tier, welches die Leitfi­gur in dem Film überneh­men könnte. Später sagte er, dass er bei einem Spazier­gang über einen Maulwurfs­hü­gel stolperte und ihm dadurch die Idee kam, den Maulwurf als seine Figur zu verwen­den. 1956 entstand dann auch der erste Film Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam (Jak krtek ke kalhot­kám přišel), der einen Silber­nen Löwen in Venedig gewann. Anfangs hat der Maulwurf noch gespro­chen. Da Miler aber wollte, dass sein Maulwurf überall in der Welt verstan­den wurde, verlieh er ihm später nur noch kurze Ausrufe, um seine Gefühle auszu­drü­cken. Dabei verwen­dete er die Stimmen seiner Töchter. Diese waren es auch, die die Filme zuerst zu sehen bekamen und als Tester den Film sehen durften. So konnte Miler sehen, ob seine Botschaft auch bei den Kindern ankam.

Gleich von Beginn an war der Maulwurf in der Tsche­cho­slo­wa­kei ein großer Erfolg und heute ist der Maulwurf in über 80 Ländern zu sehen. Die Sendung mit der Maus sendet seit 1972 regel­mä­ßig Folgen vom Maulwurf. (Quelle)

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1 jule wäscht sich nie Februar 21, 2011 um 10:10 Uhr

herzigst! Niemand kann den kleinen Maulwurf doof finden. Niemand!

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2 Tobi Tobsucht Februar 22, 2011 um 18:59 Uhr

Wohl wahr! Na dann, herzli­chen Glück­wunsch! Was hat dieser Maulwurf uns geprägt und allesamt sprechen wir besser als er. und was er doch alles in seinem bau hatte? Respekt. manch­mal, klamm­heim­lich – ich schieb dann meine tochter vor – guck ich bei youtube noch folgen vom kleinen maulwurf – verzeiht mir …
😉
 

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3 marcus Februar 25, 2011 um 16:23 Uhr

Hach, der kleine Maulwurf. Wo ist sie nur hin die unschul­dige Zeit wo man noch nicht rund um die Uhr beharkt wurde und sich einfach nur auf das gefreut hat was man hatte.……?

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4 Katka z Prostejova August 15, 2011 um 23:28 Uhr

Nás milovaný krtecek, voní detstvím… Preji panu Milerovi hodne zdraví do dalsích let a pripo­juji velký dík za krásné detství strávené i ve spolecnosti jím animo­vaných bájecných kamarádú!

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5 Torsten August 15, 2011 um 23:44 Uhr

Ehrlich gesagt habe ich kein Wort verstan­den, aber Google hilft mir weiter: “Unser gelieb­ter Mole, Gerüche der Kindheit Ich wünsche Herrn Miler viel Gesund­heit in anderen Jahren und es verbin­det großen Dank für die wunder­bare Kindheit in der Firma verbracht und belebt durch wunder­bare Freunde!”


Děkujeme za Váš komen­tář!

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