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Ein Beitrag, der nur aus Redewendungen besteht

by Gunnar Roß on 24. Februar 2011 · 3 comments

in Kraut und Rüben

Heute: Redewen­dun­gen mit H

Meine Frau Hilde und ich hatten Hunger. Wir waren so ausge­hun­gert, daß wir die Haare in der Suppe suchten. Wir fanden mehr, als wir auf den Zähnen hatten – und das will was heißen! Der Hafer stach uns anschlie­ßend sehr. Das tat zwar weh, aber es krähte kein Hahn danach. Nicht mal der Hahn im Korb. Als wir aufge­ges­sen hatten, machten wir erstmal halblang. Hals- und Beinbruch, so dachte ich bei mir, sind ja ganz schön tödlich. Also lieber nicht Hals über Kopf die Hammel­beine langzie­hen, sondern immer schön langsam mit einer Hand die andere waschen. Oder am besten beide Hände gleich­zei­tig in Unschuld; dann kann man sie hinter­her auch schön ins Feuer legen. Ja, meine Gedan­ken hatten Hand und Fuß! Mit erste­rer griff ich dann auch gleich zum Handtuch, um es zu werfen. Im Handum­dre­hen pfuschte mir das frisch gewor­fene Handtuch ins Handwerk. Mit Hängen und Würgen brachte mich die ganze Situa­tion langsam aber sicher in den Harnisch. Dabei bin ich sonst so kuhl wie Hansdampf in allen Gassen! Jetzt aber lag der Hase im Pfeffer und wußte von nichts! Es wird Zeit, daß ich unter die Haube komme. Nur, das Hilde das ja nicht erfährt! Ich würde Haus und Hof verspie­len und könnte nie wieder wie der Hecht im Karpfen­teich auf der faulen Haut liegen! Hier zog es mittler­weile wie Hecht­suppe, aber das stört mich nicht. Ich hielt das Heft fest in der Hand und leuch­tete mir selbst heim. Mein letztes Hemd hat keine Taschen, also machte ich mir keine Sorgen und auch nicht in selbi­ges. Denn wer bei Hempel unterm Sofa wohnt, der steht praktisch schon kurz vor der Henkers­mahl­zeit. Bei diesem Gedan­ken rutschte mir vor Schreck das Herz in die Hose. Wer mich kennt weiß, daß ich aus meinem Herzen keine Mörder­grube mache. Lieber schwebe ich im siebten Himmel oder gerate ins Hinter­tref­fen. Niemand kann auf zwei Hochzei­ten tanzen, aber man kann wenigs­tens versu­chen, jeman­dem mal den Hof zu machen. Holzauge sei wachsam, denn sie hat wirklich viel Holz vor der Hütte! Auf dem Holzweg gehen und dann Hopfen und Malz verlie­ren, das hat fast etwas von einem Hornber­ger Schie­ßen! Gehörnte Ehemän­ner – da weiß man gleich: Da hat Sie die Hosen an! Wer macht denn schon seine Hosen mit der Kneif­zange zu? Ich geh nun rasch ein Hühnchen rupfen, hab schon richtig Hummeln im Hintern! Ich sattele die Hühner und komme nun endlich auf den Hund! Helau!

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1 Herr Freimark Februar 24, 2011 um 16:11 Uhr

Dann freu ich mich mal auf den Beitrag mit B.

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2 Torsten Februar 26, 2011 um 12:15 Uhr

Herr Freimark, das B hat unser Gunnar schon abgehan­delt. Bleibt abzuwar­ten, welchen Buchsta­ben er sich als nächs­tes vornimmt…

Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan, ich richtete es. Sie können ihr Stroh­hüt­chen nun wieder aufset­zen.

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3 WAAAAN Februar 25, 2011 um 13:45 Uhr

Hut ab! :mrgreen:

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