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Juri Alexejewitsch Gagarin

by Torsten on 11. April 2011 · 0 comments

in Kraut und Rüben

© AFP1

Am 12. April 1961 absol­vierte Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spekta­ku­lä­ren Raumflug und umrun­dete dabei in 108 Minuten einmal die Erde. Er landete im Wolga-Gebiet, in der Nähe der Städte Saratow und Engels. Auf dem Lande­platz steht heute ein Denkmal, und der Jahres­tag seines Raumflu­ges wird dort heute noch jährlich mit einer kleinen Feier began­gen. Den Tag der Landung werden die Waldar­bei­te­rin Anna Tacht­arowa und ihre Enkelin Rita wohl nie verges­sen haben: Auf dem Acker stand ihnen plötz­lich ein Wesen wie von einem anderen Stern gegen­über. Doch statt eines extra­ter­res­ti­schen Kauder­welschs rief es den schrei­en­den Frauen zu: „Gut Freund, Genos­sen, gut Freund!“. Nach einer anderen Version war es: „Ich bin ein Sowjet­bür­ger, einer von Euch, von Euch!“ Die Landung eines Menschen nach seinem ersten Flug ins Weltall hatte nicht im Blitz­licht­ge­wit­ter der Fotogra­fen und vor laufen­den Kameras der Weltpresse geendet, sondern abgeschie­den und fast im Gehei­men. Die Exper­ten hatten sich schlicht­weg verrech­net.

Einige lesens­werte Artikel zum Thema: die Frank­fur­ter Presse erinnert an den Mann hinter den Kulis­sen – Sergej Korol­jow war der Chefkon­struk­teur der Wostok 1-Trägerrakete. Welt.de beschäf­tigt sich mit dem frühen Tod Gagarins und wertet dazu erst kürzlich veröf­fent­lichte Geheim­ak­ten aus.

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