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Der Schlüpfer von Steve Jobs

by Torsten on 14. Oktober 2011 · 1 comment

in Kraut und Rüben

Wir heben unsere Sandale (nur eine!) und folgen dem Messias ins gelobte Land. Höre ich da jeman­den Jehova rufen?! Werft den Purschen zu Poden!

Der iGod ist tot. Der Jesus der Genera­tion iPod ist verbli­chen. Der letzte große Philo­soph des noch jungen Jahrtau­sends ist von uns gegan­gen. Was soll nun aus der Welt werden? Dunkel­heit, Kälte und Verdamm­nis werden Einzug halten. Nichts wird mehr sein, wie es einmal war.

Was neben der furcht­ba­ren Finster­nis bleibt, sind die Erinne­run­gen an den Meister. Wir wollen sein wie er. Wie wollen sprechen, wie er zu uns sprach. Wir wollen speisen, was er speiste und wir wollen die Gewän­der tragen, die auch er trug. Was schwie­rig werden könnte, denn wie man liest, kommt der Herstel­ler der Rollkra­gen­pull­over welche unseres Meisters Leib beklei­de­ten, kaum mit der Produk­tion nach. Da müssen wir wohl oder übel unsere geschun­de­nen Leiber nackt in die Einkaufs­zen­tren in Stadt und Land schie­ben. Besser noch in einen Apple Store… Sollte es neblig sein – ich erwähne hier auch expli­ziert den Nebel im Geiste – oder wir ander­wei­tig schlecht sehen können, könnten wir immer noch zu des Meisters Brille greifen. Aber hurtig, denn bald droht auch dort der Liefer­eng­pass.

Ich würde wirklich einiges dafür geben zu erfah­ren, welche Gummistiefel-Marke Steve Jobs trug, wenn es in Cuper­tino mal regnete. Oder welches Auto er fuhr, welchen Käse er aß und was er abends so im Fernse­hen schaute. Mehr noch – sollte mir jemand verra­ten können, welche Boxer­shorts ich zukünf­tig kaufen könnte um mit dem Meister im unter­ho­si­gen Einklang zu leben, gehörte ihm meine Seele. Verspro­chen.

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1 jule wäscht sich nie Oktober 14, 2011 um 20:02 Uhr

Ich wäre nicht so vorei­lig. Ein Messias hat es ja drauf aufzuerstehen..also warten wir ab.

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