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Subkultur in Russland

by Torsten on 15. Juni 2012 · 3 comments

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Punks wie Misha Buster misch­ten in den achtzi­ger Jahren Moskau auf. Auf eines­ta­ges erzählt der Bürger­schreck von einst über seinen irren Alltag im Unter­grund und zeigt Bilder der russi­schen Subkul­tu­ren aus seinem einzig­ar­ti­gen Privat-Archiv.

Sowje­ti­sche Punks waren damals sehr spezi­ell, eine anarchi­sche Gesell­schaft, die sich aller­dings nicht wie anderswo aus der sogenann­ten Arbei­ter­klasse rekru­tierte. Die meisten von uns waren Kinder des Bürger­tums, die gern so etwas wie die Kreative Klasse sein wollten – künst­le­risch ambitio­nierte Jungen und Mädchen mit guter sowje­ti­scher Erzie­hung, aber ohne Chancen, in der Zukunft je zur offizi­el­len Kultur­szene zu gehören. Unsere Situa­tion brachte uns auf die Straße und von dort zu den Zirkeln im Unter­grund: Kunst- und Musik­grup­pen, Jugend­ban­den, wie es sie in den meisten sowje­ti­schen Städten gab, und wo sich all das coole, moderne und inter­es­sante Zeug konzen­trierte. Moskaus Straßen waren in den achtzi­ger Jahren zu einem großen Klub infor­mel­ler und ehrli­cher Bezie­hun­gen gewor­den. Genau das hatte ich gesucht, und so wurde ich Punk, Stil: Hooli­gan. Ein harter, lusti­ger Straßen­künst­ler…

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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Alex Juni 15, 2012 um 20:19 Uhr

нет будущего

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2 Torsten Juli 1, 2012 um 20:22 Uhr

Na, wohl eher Too much future im noch ferne­ren Osten. 😉

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3 Schatten August 2, 2012 um 08:35 Uhr

ui der artikel ist an mir vorbei­ge­gan­gen, sehr geil und schniecke typen (sag ich selbst als mann) 🙂

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