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Wild in den Straßen

by Torsten on 19. Juli 2012 · 11 comments

in Fundsachen, Musik

Das Leben in der bundes­re­pu­bli­ka­ni­schen Großstäd­ten in den 80ern war geprägt durch Jugend­kul­tu­ren und Banden­we­sen. Popkul­tu­rell bezogen sich Bomber, Skinheads, Mods oder Rocker auf Filme wie Quadro­phe­nia oder The Warri­ors, beide aus dem Jahr 1979, und huldig­ten dem stilvol­len Marodie­ren. Den meisten Geschmack bewie­sen zweifels­frei die Mods, die gute Musik hörten, dazu Amphet­amine konsu­mier­ten und sich gekonnt kleide­ten. Die Repor­tage Wild in den Straßen, aus dem Jahr 1984, gibt einen Einblick in die Hambur­ger Szene zu dieser Zeit:


(via)

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1 jule wäscht sich nie Juli 20, 2012 um 09:56 Uhr

den schaue ich heute zum Frühstück..das klingt toll!

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2 Torsten Juli 20, 2012 um 09:58 Uhr

Ich sah ihn zur Nacht und er ist prima.

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3 jule wäscht sich nie Juli 21, 2012 um 12:46 Uhr

meine Fresse sind die herzig. und die nähen ihre sachen noch. ich weine!

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4 Marcus Juli 21, 2012 um 17:03 Uhr

Auf’m Dorf mußten wir damals auch selbst nähen weil sich kein Marke­ten­der in Gottes verlas­sene Ecken getraut hat. Youth, precious youth. :mrgreen:

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5 jule wäscht sich nie Juli 21, 2012 um 18:59 Uhr

ja aus Mangel entste­hen doch schöne dinge…dieser ganze Überfluss macht dumm und träge.

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6 m.bullshit Juli 22, 2012 um 20:49 Uhr

schade, wollte ihn mir heute abend geneh­mi­gen, aber da gehts ja ausschließ­lich nur um schrott­mods! ich habe auch punks erhofft.
enttäuscht: ich.

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7 jule wäscht sich nie Juli 22, 2012 um 23:04 Uhr

das tut mir leid für dich aber von Punks war auch nie die Rede. Da steht schon ausschliess­lich „Mods“ oben:)
 

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8 m.bullshit Juli 23, 2012 um 18:29 Uhr

und  tatsäch­lich voll ÜBERSEHEN.
😕

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9 jule wäscht sich nie Juli 24, 2012 um 13:43 Uhr

da brat mir doch einen einen Storch. Gut, dass wir das noch geklärt haben:)

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10 m.bullshit Juli 27, 2012 um 19:48 Uhr

ich sehe den artikel­ti­tel und denke an marodie­rende dreiak­kor­de­h­or­den mit in alle himmels­rich­tun­gen abste­hen­den haaren, mein blick schweift lose über das video­st­and­bild und ich halte die blöden punkte am sakko­kra­gen für coole nieten am leder­ja­cken­kra­gen – schade. denn ich hasse ja mods, obwohl ich super­punk voll mag.

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11 Der Metawirt Juli 31, 2012 um 20:25 Uhr

Hier wird schein­bar „Mod“ und „Mod Revival“ durch­ein­an­der­ge­bracht, denn die orig. Mods sind 10–15 Jahre früher gewesen. …Abgese­hen davon, dass sich ein klassi­scher Mod (als Dandy) nie mit Rockern (wie in Quadro­phe­nia) herum­ge­schla­gen hätte, denn dabei hätte er ja seine(n) teuren Anzug, Schuhe etc ruinier: „…I have a bit of an issue with The Who – I think it’s down to going to 60s nights and seeing groups of drunk blokes in target t-shirts, pogoing about to My Genera­tion. Just makes me cringe a bit. Quadro­phe­nia has a similar effect – Don’t get me wrong, it’s a fun watch but then again, shouting „We are the mods“ in parkas doesn’t seem all that cool to me (Just my very humble opinion and what do I know? I wasn’t even there). The early mods, who were knocking about in ’59, who listened to jazz, watched french films and wore Italian suits are much more appealing.“
(http://hipteens.blogspot.de/2010/06/clean-living-under-difficult.html
Dazu auch:
http://4.bp.blogspot.com/_vRppQt0kmKU/TOlVjHzAxDI/AAAAAAAAABc/2iOemin0PaI/s1600/skinhead+family+tree.jpg
– 
http://hipteens.blogspot.de/2010/07/jaytex-sta-prest-smooth-leather-uppers.html

@m.bullshit: Gerade um 1977 herum waren bei einigen Bands (vgl. zB. erstes Jam- und erstes Undertones-Album) die Grenzen zwischen Mod und Punk recht fließend.

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