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Glasbube

by Torsten on 2. Juli 2014 · 4 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Schönheit ist, wenn unter dem ganzen hardcorigen Gegrunze, Gegreine, Gebolze, Geshoute und Geblöke der Pop liegt. So wie auf der neuen Fucked Up-Platte Glass Boys; die ich zwar wegen eingangs erwähntem Gegreine nicht länger als 25 Minuten am Stück aushalte, die jedoch, in Häppchen genossen, ein wundersames Wunderwerk wunderlicher Wandlung ist. Ach, herrlich, diese Schachtelsätze. Sind alle Kommata richtig gesetzt? Ich habe keine Ahnung und gehe besser Glass Boys hören.


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1 lehmann, jörg Juli 3, 2014 um 10:08

Die Kommas (kann man auch sagen) sind soweit ok; das Semikolon hinter Glass Boys lässt sich auch vertreten. Bei „wundersames Wunderwerk wunderlicher …“ muss ich an den Schauspieler und Autor Johannes Conrad selig denken. Er schrieb einmal sinngemäß, dass er bei einem Spaziergang im Park einem etwas „wunderlichen“ Vogelprofessor begegnete, der ihn erkannte und ihn mit der Aufforderung bestürmte: Hören Sie einmal, wie „wundersam“ der Mätzenbrätzer heute wieder göckt! Um ihn los zu werden, entgegnete der Genervte in etwa: Ja, der Mätzenbrätzer göcke heute wieder besonders „wundersam“ und verließ schnell den Ort des Geschehens.

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2 Torsten Juli 6, 2014 um 16:36

Lass mich auf Deinen gewürzten Kommentar würziger Wunderwürze würzwundersam in hypermodernem Internetsprech antworten: LOL.

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3 m Juli 7, 2014 um 14:52

ich finde ja grade des sängers asoziales gewalze über den gitarrenpop so super an fucked up.

neue platte noch nicht gehört, mein all-time-dingens bleibt nach wie vor hidden world. die war mein einstieg, hatte die band vorher leider nicht wahrgenommen (hatten doch vorher schon nen ganzen batzen an singles und nen anderen sänger, mit dem sie durch u.a. deutsche az’s tingelten.). hidden world war, nach anfänglicher skepsis („für ein hc/punk-album viel zu lang! fünfminütige lieder, alter was soll der scheiss? mach negative fx an.“), ein jahr lang steter gast in kassettendecks (die platte habe ich bis heute nicht). von der „chemistry irgendwas“ danach (panflöten!!) war ich so enttäuscht, dass ich die band abschrieb. mag ich bis heute nicht. die „oper“ (lolski) danach wollte ich dann gar nicht mehr hören und habe sie nur aus mp3messietum gesaugt. als zwischen „youth attack“ von charles bronson und weezers „pinkerton“ mal kurz zeit für anderes war und der abwasch eh noch gemacht werden musste, wagte ich mich an „david comes to life“. die gefiel mir auf anhieb wieder viel besser, hithitshits. ohrwürmer und all der scheiss.

„glass boys“ bald mal.

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4 Torsten Juli 10, 2014 um 11:19

Ich bin eher so’n neumodischer Hipster-Fan 😉 … erst mit „David…“ eingestiegen. Das Gegrunze, Gegreine, Gegrille und Gezirpe finde ich auch super, nur halte ich es halt nicht 60 Minuten am Stück aus. Immer schön eine LP-Seite, dann erstmal ein Päuschen… Die „Chemistry…“ fehlt mir übrigens noch, die hab ich noch nie gehört. Die anderen sind super!

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