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Der singende klingende Adventskalender (17)

by Torsten on 16. Dezember 2015 · 0 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Whynachten – das Fest der Liebe. You’re my heart, you’re my soul. Du bist mein Herz, Du bist meine Seele. Du bist die Losverkäuferin auf dem Rummelplatz meiner Kleinstadt. Apropos, in Haldensleben findet regelmäßig zu Pfingsten die Pfingstmasche statt. Ein ordinäres Rummelvergnügen mit Autoscooter, Losbuden und Luftgewehrstand. Pfingstmasche heißt die Veranstaltung, weil sie auf der Masche, einer Grünfläche in der Stadt, stattfindet. In meiner Kindheit und frühen Jugend war ich infolgedessen lange Jahre der irrigen Annahme, das der Begriff Masche gleichbedeutend mit dem Begriff Rummel ist. Wenn ich also anderen gegenüber von der Masche sprach, gab es öfter mal großes Rätselraten, weil niemand etwas mit dem Begriff anfangen konnte. Ähnlich verhielt es sich mit dem Begriff Gaze für Fliegengitter vor den Fenstern, den jeder – absolut jeder – in Familien- und Freundeskreis als Gaah-schee (So, wie man das französische Gage ((Entgelt)) spricht) aussprach. Und viele tun das bis heute… Die DDR war also nicht nur sprachlich ein großes Rätsel. Wer mehr zum Thema richtig schöne Worte lesen will, soll mal hier schauen. Aber vorher löse ich noch auf: Auf besagter Masche sah ich mal eine junge Frau mit einer Jeansjacke mit einem riesigen Modern Talking-Backpatch, garniert mit Glitzersteinen und weißichwas. Das Bild hat sich bis heute eingebrannt. Wie auch immer, ich muß jetzt los. Atlantis is calling – SOS for Love.


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