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Bushido ist augen­blick­lich in der 3nach9-Talkshow zu Gast, wenn der Nieder­gang der TV-Kultur weiter Bestand hat, könnte Mario Barth demnächst Tracks auf arte moderie­ren und Dieter Bohlen den Weltspie­gel. Immer­hin durfte Bushido gefühlte fünfzig Mal „Nutten“ sagen, der Welt erklä­ren, daß er sich um seine Mama kümmert und den eloquen­ten Durch­bli­cker raushän­gen lassen. Wider­spruch oder Konfron­ta­tion gab’s kaum, dabei wäre reich­lich Gelegen­heit dazu gewesen. Was waren das für Zeiten, in denen Fritz Teufel noch mit der Wasser­pis­tole schoß … früher war eben doch alles besser. 😉

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Ich blogge, also bin ich. Der Beginn eines neuen Zeital­ters. Wieder einer mehr auf der Liste.

Ich habe mich entschlos­sen, einen Blog einzu­rich­ten. Nach relativ problem­lo­ser WordPress-Instal­la­tion (Version 2.3.2) und den ersten Versu­chen der Einrich­tung, Theme­instal­la­tion und Verwal­tung funktio­niert es soweit auch ganz vorbild­lich. Bis auf ein paar kleine Macken, die auszu­mer­zen, ich angetre­ten bin. Ich wünsch mir viel Vergnü­gen und hoffent­lich inter­es­san­ten Lesestoff.

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Zusam­men mit der Hoffnung fiel Kälte in die Stadt, gottsei­dank jedoch konnten wir im rauch­freien Innen­raum warten, wo das Konzert schließ­lich mit der üblichen einstün­di­gen Verspä­tung begann. Das und die Aussicht auf ein Ende der kommen­den Nacht bereits um 4.45 Uhr konnten mir jedoch nicht wirklich die Stimmung verha­geln. So hieß es dann: aufge­baut und hinge­schaut, wolln doch mal sehen, ob Turbo­st­aat live so gut sind wie ihr Ruf. Für mich als beken­nen­den Spätein­stei­ger, der Flamingo und Schwan erfolg­reich ignorierte und erst mit Vormann Leiss zum Fünfer aus Flens­burg fand, stellt sich die Situa­tion eher vorur­teils­frei dar. Andere jedoch, zum Beispiel mein mitge­reis­ter Freund Jens, [Weiter­le­sen…]

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Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin! Recht­zei­tig zum letzten Titel der vorletz­ten Vorband Jonas Goldbaum aus Austria einge­trof­fen; zu spät also, um wirklich ein Urteil über diese laut wikipe­dia „deutsch­spra­chige Gitar­ren­pop­combo“ treffen zu können. Danach House & Parish, die nach 2 Titeln noch inter­es­sant, nach dreien noch ganz annehm­bar, nach vieren jedoch schon ziemlich eintö­nig und verwech­sel­bar klangen. Durch­aus ambitio­nier­ter Indie­pop mit leider bestän­dig gleichem Beat, zurück­hal­ten­dem Gesang und einem Bassis­ten, der mich stark an Mitbe­woh­ner Spike aus „Notting Hill“ erinnerte. Irgend­wie ganz nett, aber mehr auch nicht. Bei Gelegen­heit werd ich mir die Band noch mal in der Konserve anhören, wirklich Lust dazu verspüre ich jedoch nicht. Das mutmaß­li­che Ziel der jungen Musikan­ten, nämlich alte Hörer zu begeis­tern und neue zu erschlie­ßen, hat sich somit zumin­dest meine Wenig­keit betref­fend nicht erfüllt. [Weiter­le­sen…]

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