60er

Eine sehens­werte Doku über die Jeans­hose, die in den frühen Jahren der DDR noch „Niethose“ hieß. Ich persön­li­che kenne sie auch noch unter der Bezeich­nung „Manches­ter­hose“ (ostdeutsch ausge­spro­chen als Männsch­ässda), so hat sie meiner Erinne­rung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeich­nung „Hippie-Ball“ für eine Disco­ver­an­stal­tung… und andere schöne Worte, deren Erwäh­nung mich hier vollends den Faden verlie­ren lassen würde. Jeanstime:

„Erst war die Jeans, die Jugend­li­che in der DDR trugen, noch Anlass für Schul­ver­weise und Klubhaus­ver­bote. Dann wurde sie, auch durch volks­ei­gene Produk­tion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlecht­hin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstren­gun­gen der volks­ei­ge­nen Textil­in­dus­trie und des sozia­lis­ti­schen Marke­tings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultsta­tus der ameri­ka­ni­schen Marken­jeans Levi´s oder Wrang­ler blieb bei der Jugend im sozia­lis­ti­schen Lager bis zuletzt unangefochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaub­li­che: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrang­ler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leibli­chen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfah­ren hatte. Die Hose passte sogar wie angegos­sen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächs­ten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schul­di­rek­tor ihr wütend vom Hals riss.“

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Boogie

by Torsten on 20. Oktober 2013 · 0 comments

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Sonntag­nach­mit­tag bin ich immer in Rita’s Hafen­bar zum Boogietan­zen. Geübt hab ich die ganze Woche beim Ehepaar Fern … Boogie! Boogie Woogie!



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… ein ehrba­rer Beruf!


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… noch mehr total verrückte Erfin­dun­gen von Weird Retro. Wer’s nicht gesehen hat, wird’s nicht glauben: Ein Gerät, mit dem man vom Sessel aus den Fernseh­emp­fän­ger steuern kann!

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Kismet!

by Torsten on 29. März 2013 · 2 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Nach einem Winter­tag voll digita­li­sier­ter Beat- und Schla­ger­per­len der glorrei­chen 60er Jahre des letzten Jahrhun­derts steht nun zweifels­frei fest, daß ich

a) entwe­der doch im falschen Jahrzehnt geboren wurde

oder

b) schon mal gelebt habe. Wahrschein­lich war ich in einem frühe­ren Leben Eintän­zer in der Haifisch-Bar zu Castrop-Rauxel. Alter­na­tiv könnte ich mir auch ein Dasein als Ganove (vielleicht „Schrottplatz-Siggi“, „Messer-Kalle“ oder „Der flinke Fritz“) vorstellen.



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Das Leben in der bundes­re­pu­bli­ka­ni­schen Großstäd­ten in den 80ern war geprägt durch Jugend­kul­tu­ren und Banden­we­sen. Popkul­tu­rell bezogen sich Bomber, Skinheads, Mods oder Rocker auf Filme wie Quadro­phe­nia oder The Warri­ors, beide aus dem Jahr 1979, und huldig­ten dem stilvol­len Marodie­ren. Den meisten Geschmack bewie­sen zweifels­frei die Mods, die gute Musik hörten, dazu Amphet­amine konsu­mier­ten und sich gekonnt kleide­ten. Die Repor­tage Wild in den Straßen, aus dem Jahr 1984, gibt einen Einblick in die Hambur­ger Szene zu dieser Zeit:


(via)

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