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80er

Leberwurst, Zungenwurst!

by Torsten on 30. Januar 2017 · 0 comments

in Musik

Letzte Woche hab ich meinen iPod neu bestückt. Der üblichen Verdächtigen überdrüssig, schmiß ich ziemlich wahllos einen bunten Reigen gesammelter mp3 in Richtung des Gerätes, worunter sich auch eine Compilation namens untergrundw befand. Am Wochenende lief dieser im Auto und bei X-Mal Deutschlands Incubus Succubus verstand ich tatsächlich Leberwurst, Zungenwurst! im Refrain. Von 0 auf Platz 1 in meiner Hitparade der falschverstandenen Songtexte! Im Video sehr gut zu hören ab 1:01 min.


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Man lernt bekanntlich nie aus, und so lernte ich erst am gestrigen Tage Die Caufner-Schwestern kennen und schätzen. Die Caufner-Schwestern waren ein Gesangstrio, das 1977 in der DDR gegründet wurde. Mitglieder der Gruppe waren die drei Schwestern Juliane, Isa und Irina Kaufner. Die Gruppe spielte vor allem Discomusik.

Weiterhin sagt Wikipedia: Schon als Kinder sangen die vier Schwestern Iris, Juliane, Isa und Irina Kaufner gemeinsam in Rostock mehrstimmige Sätze. Juliane und Isa erhielten von 1972 bis 1973 eine Gesangsausbildung und waren Mitglieder der „College Formation“. Die Stücke „Dein und mein“, „Als ich nachher von dir ging“ und „Vom Träumen“ mit Isa Caufner als Solosängerin wurde auf der Kompilations-LP „Examen in Musik“ 1973 veröffentlicht. 1976 gründeten die vier Schwestern das Vokalquartett „Caufner-Collection“. 1977 wurden sie in der Fernsehshow Familien-Disko vorgestellt. Iris Kaufner verließ die Gruppe. Die Band musste sich in Caufner-Schwestern umbenennen. 1978 erschien die erste Single „Komm doch“; die Nachfolge-Single „Laß dieses „he““ wurde im selben Jahr veröffentlicht. Für ihr Tourneeprogramm „Drei unterwegs“ wurden sie mit dem Förderpreis des Generaldirektors des Komitees für Unterhaltungskunst ausgezeichnet. Die Caufner-Schwestern traten in der Fernsehshow Ein Kessel Buntes auf und gaben auch im Ausland Konzerte. Juliane Albrecht und Irina Kaufner traten bis 1987 als Duo auf, Irina starb 2010 an Krebs.

Die Discografie der Damen ist überschaubar. Wir hören „Komm doch“ von ihrer ersten Single. Ein herrlich zweideutiges Stück, das mit sehr solidem Funk und allerschwerstem Disco-Einschlag zu überzeugen weiß. Mehr Internationalität war in der DDR nicht möglich und mehr D.I.S.C.O. schon gar nicht. Schönes Stück!


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© Nalinee Darmrong

Ich habe vollkommen vergessen, der toten Königin zum 30. zu gratulieren. Deshalb hiermit nachträglich und ganz offiziell nur die besten Wünsche zum Thronjubiläum: Am 16. Juni 1986 erschien „The Queen is dead“, das Überalbum der Smiths, da sind sich Kritiker und Fans einig. Nur ich tanze ein wenig aus der Reihe, denn mir persönlich ist das Album schon beinahe zu perfekt, genaugenommen unheimlich perfekt. Deshalb höre ich lieber „Strangeways, here we come“, möchte die tote Königin aber dennoch nicht schlechtreden: Ein großartiges Stück Musik(geschichte), das mich Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger unzählige Stunden auf dem Walkman begleitet hat.


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Sehr geehrter Herr Vorsitzender der Kreisleitung der SED,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,
liebes Blasorchester des VEB Zementwerke Rüdersdorf!

Nachfolgend finden Sie das Programm zu den 21. Arbeiterfestspielen der DDR im Festspielkreis Haldensleben vom 20. bis 22. Juni 1986 zur Ladung auf Ihren mikroprozessorgesteuerten Personalcomputer.

Nachfolgend einige Höhepunkte aus dem geplanten Programm:
– Ausstellung Konsumgüter der Forstwirtschaft
– Singeklub der Bezirksnervenklinik Haldensleben
– Modenschau, gestaltet durch das Dienstleistungskombinat und die Konsumgenossenschaft
– Schiffsmodellsport- und Amateurfunkaktivitäten
– Jugendtanzabend mit „REPORT“ (Jugendtanzformation beim VEB Stärkefabrik Goißen)
– Auftritt Zentrales Blasorchester des Berliner Bauwesens
– Singeklub der Betriebsschule des VEB Möbelkombinat Zeulenroda
– u. v. m.

Mit sozialistischem Gruß
Ihr Genosse Amtsvorsteher

*Vielen Dank an die Jugendmühle Althaldensleben für die freundliche Leihgabe!

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Eine sehenswerte Doku über die Jeanshose, die in den frühen Jahren der DDR noch „Niethose“ hieß. Ich persönliche kenne sie auch noch unter der Bezeichnung „Manchesterhose“ (ostdeutsch ausgesprochen als Männschässda), so hat sie meiner Erinnerung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeichnung „Hippie-Ball“ für eine Discoveranstaltung… und andere schöne Worte, deren Erwähnung mich hier vollends den Faden verlieren lassen würde. Jeanstime:

„Erst war die Jeans, die Jugendliche in der DDR trugen, noch Anlass für Schulverweise und Klubhausverbote. Dann wurde sie, auch durch volkseigene Produktion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlechthin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstrengungen der volkseigenen Textilindustrie und des sozialistischen Marketings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultstatus der amerikanischen Markenjeans Levi´s oder Wrangler blieb bei der Jugend im sozialistischen Lager bis zuletzt unangefochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaubliche: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrangler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leiblichen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfahren hatte. Die Hose passte sogar wie angegossen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächsten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schuldirektor ihr wütend vom Hals riss.“

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D.I.S.C.O.

by Torsten on 2. Februar 2016 · 1 comment

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Wohin am Wochenende? Happy Station spielt in der Jägerklause! Oder doch lieber zu Taifun in den Schwarzen Reiter? Was soll’s, das Thema ist Diskant, denn der Commander spielt Stereo! Jetzt kann uns nur noch Tommys Rhythmusboutique retten!

Zugelassene Alleinunterhalter und Discos im Kreis Haldensleben (DDR)


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