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Annika Norlin

Jag talar inte svenska

by Torsten on 10. Mai 2017 · 0 comments

in Musik

Jag talar inte svenska – ich spreche kein Schwe­disch. Bin aber trotz­dem seit langem Fan des Schaf­fens von Annika Norlin, die mit ihren Bands Hello Safer­ide und Säkert! seit Jahren die schwe­di­sche Indie-Pop-Szene unsicher macht. Gerade ist mit Djäggd­jur ein fantas­ti­sches neues Album von Säkert! erschie­nen. Dummer­weise verstehe ich von den Texten so gut wie nichts, was mich aber nicht von der Einschät­zung „Fantas­ti­sches Pop-Album, wie es so nur aus Skandi­na­vien kommen kann“ abhält. Die gute alte nordi­sche Harmo­nie­lehre – irgend­wie haben die Herr- und Damschaf­ten da oben im Norden den Pop mit der Mutter­milch aufge­so­gen. Wer den vermeint­li­chen simplen und eingän­gi­gen Pop von ABBA mal in seine perfekt arran­gier­ten Einzel­teile zerlegt hat, weiß wovon ich rede.

Hiermit also wieder mal eine wärmste Höremp­feh­lung für Säkert!s neues­tes Werk. Auch die alten Alben – es gibt eins in engli­scher Sprache – und alle Hello Saferide-Sachen (durch­weg englisch) sind mehr als empfeh­lens­wert.

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Die Schwe­den waren schon immer die cools­ten Typen Europas. Die mit der schöns­ten Landschaft, den hübsches­ten Frauen, der besten Popmu­sik und dem entspann­tes­ten Gemüt. Jetzt sind sie noch toller:

Einfach mal einen Schwe­den anrufen. Mal in Stock­holm durch­klin­geln. Ich hab’s mittler­weile dreißig­mal probiert, hatte viele nette Schwe­din­nen und Schwe­den dran; nur leider die Annika Norlin noch nicht. Ich versu­che es weiter. Seit ein paar Tagen nämlich macht das Land Werbung für sich, indem man mit einer Person, die in Schwe­den lebt, telefo­nie­ren kann. Per Zufalls­prin­zip wird man verbun­den, das Thema: völlig egal. Wetter, Politik, Feminis­mus, Meinungs­frei­heit, Fischen – was auch immer man anspre­chen möchte, kann man mit dieser Person disku­tie­ren.

Ruft doch auch ihr mal einen Schwe­den an. Es lohnt sich: +46 771793 336.


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Am 11. Oktober 2015 gab sich Annika Norlin zusam­men mit den Sympho­ni­kern des Malmö Symfo­nior­kes­ter die Ehre. Mit den Worten „Sie können tun, was Sie wollen“ übergab Anna Storåkers, Produ­zen­tin der neuen Konzert­halle Malmö Live, den Staffel- bzw. Dirigen­ten­stab für ein ganzes Wochen­ende an Annika Norlin. Mit Musik, Textbei­trä­gen und künst­le­ri­schen Ergän­zun­gen gestal­tete Frau Norlin das Programm nach ihrem eigenen Ermes­sen. Es gab unter anderem ein TV-Serien-Quiz, einen Litera­tur­work­shop und diverse Textbei­träge. Als krönen­den Abschluß des Wochen­en­des spielte Annika einige ihrer Songs (Säkert als auch Hello Safer­ide) neu arran­giert zusam­men mit dem Malmö Sympho­nie­or­ches­ter. Den Stream dazu gibt es aktuell wieder im schwe­di­schen Radio, aller­dings nur für kurze Zeit. Hier der Link: Zurück­leh­nen und genie­ßen!

Falls jemand einen Mitschnitt braucht – ich habe natür­lich keinen. Denn ich weiß, das das Mitschnei­den nicht so ganz legal wäre, und als braver Inter­net­bür­ger halte ich mich natür­lich daran. Ich habe also ganz und gar nicht und unter keinen Umstän­den einen Mitschnitt des Streams in aller­feins­ter Quali­tät… Ihr müßt mir also keine E-Mail schicken und nach einem Mitschnitt des Streams fragen. Kontakt­adresse steht irgendwo da oben.

Track­list:
1. Maurice Ravel: Fanfar från L’eventail de Jeanne
2. Anna
3. The Quiz
4. Loneli­ness Is Better When You’re Not Alone
5. Philip Glass: Company: Sats 1 & 2
6. Honung
7. Tobas Broström: Nordic Peace – My Best Friend
8. Last Night­bus
9. Allt som är ditt
10. Erland v Koch: Monolog nr 9 – Highschool Stalker
11. Philip Glass: Company: Sats 3 & 4
12. This Body
13. 25 Days
14. Paren­ting never ends
Gästar­tist: Ashofak Baden
15. I Forgot About Songs
16. Overall
17. Ditt kvarter
18. Dansa, fastän
19. Är du fortfa­rande arg?


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Die beste Nachricht seit Bekannt­gabe der Puhdys-Auflösung:

Preor­der hier.

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2008

by Torsten on 4. Juli 2012 · 0 comments

in Musik

„I’ll walk into the shop where you work, it is a shop that kills you slowly
There’ll be no blood but another shirt on a hanger will still behead you
I’ll lift your arm and you’ll lift mine, and in a Commu­nist state of mind
We’re not worth more than anyone else but surely not worth less“



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Was lange angekün­digt war, wird nun tatsäch­lich Wirklich­keit: Meine Oberal­ler­lieb­lings­schwe­din Annika Norlin veröf­fent­licht mit ihrer Band Säkert! ihr 2010er Album Facit nun noch einmal mit engli­schen Texten. Annika herself schreibt dazu in ihrer gewohnt charman­ten Art:

In 2010, we released Facit, our second album with my band Säkert! (Säkert! is a band where I’ve sung in Swedish. I also have a band where I sing in English – Hello Safer­ide.) We are lucky enough to have super sweet listeners in diffe­rent countries and some of them wrote me, saying they were google trans­la­ting Facit and babel­fi­shing it and asking their grand­fa­ther with Norwe­gian ances­tors for trans­la­tion, and it all turned out very weird.

„How sad“, I thought, „that I can’t just trans­late the songs.“

Which is when I thought: „Um, why don’t I just trans­late the songs.“

„What if“, I thought, „I trans­late them almost word by word, and it nearly turns into a third language, English words used in a Swedish way?“*

So I did, and we decided to record the songs and turn them into an album. During the process, the trans­la­ted songs pretty much felt like new to us. Every­thing seemed diffe­rent when sung in another language, and producer/guitar player Henrik Oja found some new sounds for them.

Die Vorfreude meiner­seits ist groß und wurde bereits mit einer Vorbe­stel­lung bei bengans.se gestillt. Das Album erscheint Ende August, hier der Link. Passend zur ersten Single Can I (unten im Stream) gibt es außer­dem ein Fotopro­jekt, an dem sich die ganze Welt betei­li­gen kann. Dabei geht es um Mut, ein weißes Blatt und die Möglich­keit im Video zu Can I aufzu­tau­chen. Selbst­re­dend werde ich mich daran betei­li­gen – ich muß nur noch heraus­fin­den, was meine mutigste Tat ever war. 😉 Alle Infos zum Projekt gibt es hier. Abschlie­ßend noch die erste Single Can I im Stream auf soundcloud.com. Feine Nummer, in Skandi­na­vien weiß man (und frau!), wie gute Popmu­sik funktio­niert.

Can I by Säkert!

Wer lieber Videos guckt – hier gibt es ein fantas­ti­sches Wannadies-Cover von Säkert! – My Hometown einge­schwe­discht als Min Heemstad.

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