Apokalypse

Opa Calypso

by Torsten on 27. Februar 2012 · 0 comments

in Kraut und Rüben

Ganze Heerscha­ren von Archäo­lo­gen buddel­ten sich auf der Suche nach dem Kalen­der der Maya jahrhun­der­te­lang wie Maulwürfe die Finger wund. Alle Müh‘ war und ist verge­bens, denn der Kalen­der der Maya ist in tausend­fa­cher Auflage von der Buchbin­de­rei Johst produ­ziert wurden und im freien Handel erhältlich.

Und tatsäch­lich, ein Blick auf den Kalen­der beweist: Am 21. Dezem­ber 2012 ist Großer Weltun­ter­gang (Apoka­lypse) mit Opa Calypso in Ritas Hafen­bar. Einlaß ab 21.00 Uhr, Eintritt frei. Zum Tanz spielen die Beber­ta­ler Beatbu­ben mit ihrer Vokalis­tin Susi Sonnen­schein. Es gibt Twist, Shimmy und Klammer­blues. Anschlie­ßend Schwoof bis zum großen Knall. Man sieht sich!

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Mein Name ist Gunnar Roß und ich bin der König des Tanzflurs.

Am 21. Dezem­ber 2012 ist Weltun­ter­gang. Wenn Sie das nicht glauben, schla­gen Sie in Ihrem Biene Maja-Kalender nach. Keine Ahnung, was Sie an diesem Tag vorha­ben; aber ich werde daran teilneh­men. Ich hab nämlich ohnehin nichts besse­res vor. Weder an diesem Tag, noch sonst irgend­wann. Genau­ge­nom­men habe ich nie etwas vor. Menschen, die etwas vorha­ben, sind mir nicht geheuer. Sie sind mir suspekt. Suspekte Subjekte sind das, allesamt! Vorha­ben sind keine gute Sache. Viele Menschen nehmen sich etwas vor und dann klappt das nicht. Dann sind sie enttäuscht, raufen sich die Haare und spucken vor Zorn auf den Fußbo­den. Jetzt raten Sie mal, wer das dann wegwi­schen darf?! Nein, ich nicht, ich bin ja immer­hin keine Fußbo­den­rei­ni­gungs­fach­kraft. Für derlei Aufga­ben gibt es spezi­ell ausge­bil­dete Fachkräfte oder Roboter. Aber nur bei den Japanern, in Europa nehmen sie (noch) Menschen dazu.

Überhaupt: Europa. Dieses komplexe Gebilde! Was halten Sie denn von Europa? Ich persön­lich finde Europa ziemlich spitze. Es sieht ganz gut aus, es ist angenehm tempe­riert, es gibt genug zu essen und der Europäer als solcher ist ein (v)erträglicher Zeitge­nosse. Ausnah­men bestä­ti­gen die Regel. Schauen Sie sich zum Beispiel mal die Menschen in Belgien an, die sind alle ein bißchen merkwür­dig. Oder die Aserbai­dscha­ner, auch so ein schrä­ges Völkchen. Wollen mit nieman­dem etwas zu tun haben, aber beschwe­ren sich dann, wenn sie nur als Fußnote im dicken Buch der Weltge­schichte enden.

Apropos Weltge­schichte – am 21. Dezem­ber 2012 ist ja ohnehin alles vorbei. Bis dahin bleibe ich Fuß für Fuß auf dem Tanzflur und lobe die Menschen in Böhmen. Immer gute Laune, immer gut angezo­gen, wissen sich zu bewegen und fabri­zie­ren großar­tige Klöße. Wir sollten alle viel mehr wie die Böhmen werden, auch wenn wir vielleicht nur Tsche­chen sind. B-B-Born, born, born to be a Böhmer. Oh, Du schöner Böhmerwald!

S pozdra­vem,
Ihr Gunnar Trawollta



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Wir dachten, wir hätten SIE besiegt. Wir dachten, wir hätten SIE in der letzten großen alles entschei­den­den Schlacht Ende der 80iger erfolg­reich zurück in die Hölle gedrängt. Wir dachten, wir können ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Glück führen. Wir dachten, wir hätten den Plane­ten vom Joch IHRER Schre­ckens­herr­schaft befreit. Wir dachten, wir wären endlich frei.

Ich habe leider sehr sehr schlechte Nachrich­ten für uns.

SIE sind zurück.

SIE haben Hass, Wut und den absolu­ten Willen zur totalen Zerstö­rung unseres Plane­ten mitgebracht:


(Klick!)

Rette sich, wer kann.

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