Bebertal

Wenn meen Sone Mann eene Tochta währ, würdsch ir ooch een Schloß in Barby schenkn tuhn. Un für misch eene Bundschutz­schnitt­hose in Jröße Sechsnfuffzich!


{ 0 comments }

Oh mein Gott, Klaus hat wieder zugeschla­gen. Seine Frühwerke der brachial-romantischen Dicht­kunst gibt’s hier und hier zu lesen, sein neues­tes Machwerk ist auch wieder vom Allerallerfeinsten!

Klick!

{ 1 comment }

Klick!

Klaus is back. Sei frivo­ler Weihnachts­gruß aus dem Jahre 2010 hallt noch immer in unseren Ohren und Gedär­men nach, da hat Klausim­ausi bereits erneut zugeschla­gen. Gewohnt radebre­chend serviert uns Kläuschen seine frivole Dicht­kunst auf dem schma­len Grat zwischen Gosse und Gülle. Pissoir­poe­sie zwischen Bahre und Rolla­tor. Allzu gern würde unser Klaus nochmal „ein Röckchen lüften“, – allein es fehlt die Kraft und wahrschein­lich auch das Geld für die blauen Pillen…

Wer bezahlt eigent­lich das amtli­che Mittei­lungs­blatt der Gemeinde?

{ 2 comments }

Frivoler Weihnachtsgruß

by Torsten on 9. Dezember 2010 · 6 comments

in Fundsachen

Ein „frivo­ler Wunsch­zet­tel an den Weihnachts­mann“ aus dem Amtli­chen Mittei­lungs­blatt der Gemeinde „Hohe Börde“ vom 8. Dezem­ber 2010. Für das Grauen in ganzer ungeschmink­ter Länge bitte aufs Bild klicken. Ich erlaube mir, ein wenig weiterzudichten:

Ich bin der Klaus und dichte wirr,
doch vorher spül ich noch Geschirr.
Mir läuft der Sabber aus den Nüstern,
ich muß euch leise etwas flüstern:
Ich bin der Bock vom Bördetal
und meine Alte kann mich mal!

Ich steh total auf junge Dinger,
da grabschen schon mal meine Finger.
Dereinst ich an die Falsche kam,
mein Kopf gehörig Schaden nahm.
Ich spürte ihrer Fäuste Kraft,
bis hin zu meinem Magensaft.

Die Prügel die kam gerade recht,
für mich notgei­len Bauernknecht.


{ 6 comments }

(Klick!)


{ 3 comments }

Manch­mal hilft nur fremd­schä­men. Als ich heute mit meinem Pferde­fuhr­werk auf der Bundes­straße 245 zwischen Haken­stedt und Haldens­le­ben die Ortsdurch­fahrt Beber­tal passierte, sah ich am Fenster eines Hauses eine riesige DDR-Fahne flattern. Am Tag der Deutschen Einheit wollte der Fahnen­ver­ant­wort­li­che wohl ein deutli­ches Zeichen setzen, ein Zeichen aus der und für die Vergan­gen­heit. Dummer­weise hatte ich gerade heute meine Kamera nicht dabei, es wäre ein schönes Foto geworden.

Ich kann mich erinnern, die Fahne dort schon öfter gesehen zu haben. Wahrschein­lich holt der Hausbe­sit­zer sie pünkt­lich jedes Jahr zum 3. (vielleicht auch zum 7.?) Oktober hervor und hisst das gute Stück an seiner Fassade. Es darf also eine gewisse Konti­nui­tät angenom­men werden; das Thema und das State­ment schei­nen ihm wichtig zu sein.

Wie auch immer, gäbe es weniger Beton­köpfe auf beiden Seiten der Mauer, wären wir heute vielleicht schon ein Stück weiter. Auf der einen Seite die Frustrier­ten, Geschei­ter­ten, Enttäusch­ten und Verbohr­ten; auf der anderen Seite die Kosten-/Nutzen-Analytiker, die Kosmo­po­li­ten und die Besitzstandswahrer.

Ohne den Tag der Deutschen Einheit irgend­wie wichtig zu finden, bin ich froh, das die DDR Geschichte ist.

Passend zum heuti­gen Tag, ein kleines nostal­gi­sches Relikt mit durch­aus inter­es­san­ten Blick­win­keln und Erinne­run­gen: „Die East Side-Story“ von elf99, die Geschichte vom Ende der DDR. Hier direkt als 10teilige Playlist, gute Unterhaltung.



{ 10 comments }