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Börde

Gack Gack!

Die Börde. Land der Felder, Land der Äcker, Land des landwirt­schaft­li­chen Nutzviehs. Heute früh stieß ich in meiner stillen Kemenate beim Studium des lokalen Anzei­gen­blat­tes, welches sich – einer gewis­sen Hochtra­bend­heit nicht abgeneigt – „General-Anzeiger“ zu nennen pflegt, auf den Begriff des Zweinut­zungs­huhns, welcher mir bis dato gänzlich unbekannt zu sein beliebte. Hach, diese Schach­tel­sätze!

Neugie­rig gewor­den bemühte ich die Wikipe­dia, welche mich in sachli­chem Tonfall wie nachfol­gend aufklärte: „Ein Zweinut­zungs­huhn bezeich­net eine Form der Zweinut­zungs­rasse für den Anwen­dungs­fall der Hühner­zucht. Allge­mein ist ein Zweinut­zungs­huhn somit eine Rasse des Haushuhns, die sowohl zum Eierle­gen als auch zum Schlach­ten gehal­ten werden kann.“, gleich­zei­tig jedoch kritisch anmerkte „Eine genaue Defini­tion von geleg­ten Eiern pro Jahr, Endge­wicht oder Wachs­tums­ge­schwin­dig­keit fehlt.“. Soweit, so inter­es­sant. Die aktuelle Entwick­lung des Zweinut­zungs­kon­zep­tes wird in einem eigenen Absatz beschrie­ben, und dort wird festge­hal­ten, dass die männli­chen Küken fortan nicht mehr unmit­tel­bar getötet werden, sondern der Fleisch­ge­win­nung dienen. Wer sich tiefer in die Materie des Zweinut­zungs­huhns einar­bei­ten möchte, dem sei die Seite www.zweinutzungshuhn.de empfoh­len. Heute abend gibt’s übrigens Senfeier, eines meiner Leibge­richte…


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Gestern gab’s die große Bördes­ause mit 4 Bands. Dazu ein kurzer Erleb­nis­be­richt und ein paar Fotos. Die Sause fand auf dem Gelände des Ferien­camps zwischen Gutens­we­gen und Klein Ammens­le­ben statt, nur 10 km vom Headquar­ter der BB entfernt. Ich hätte also mit dem Fahrrad fahren können, bin ich aber nicht. Dekla­riert als große Party für Menschen und Kinder, ging das ganze schon um 16.00 Uhr mit Kinder­schmin­ken, Kinder­fuß­ball und Kinder­rum­tol­len los.

Gegen 18.30 Uhr dann die erste Band: Van Hölle. Beinharte Rockmu­sik, ein bißchen stonig, ein bißchen 90. Die schönste Zeile ist bei mir hängen­ge­blie­ben: Ich bin besof­fen ohne Bier, ich bin besof­fen nur von Dir. Das gibt Bonus­punkte.

Danach kurzes Inter­mezzo von Teilen von Van Hölle + Jenny + Robert, die in einem noch namen­lo­sen musika­li­schen Projekt sehr an die gute alte Die Firma (Berlin) und 90er Emo-Indie-Rock erinner­ten. Vielver­spre­chend, sollte seinen Weg mal auf einen Tonträ­ger finden. Hervor­ra­gen­der Keyboarder/Pianist, der gute Peter. Auch hier Bonus­punkte.

Anschlie­ßend die Lokal­ma­ta­dore von Dr. Dexter, die das Publi­kum gleich auf ihrer Seite wußten. Solider Punkrock mit energi­schen vorge­tra­ge­nen Texten. Der Gesang war mir ein bißchen zu laut, aber das galt für alle Künst­ler. Bonus­punkte.

Anschlie­ßend Peppone, erstma­lig das komplette Set mit Live-Schlagzeuger Tuba von Ben Racken. Die Songs kenne ich natür­lich alle auswen­dig, es war aller­dings sehr schön und sehr überra­schend, wie viel mehr Drive ein Live-Schlagzeug (statt einer Beatbox) in den Sound bringt. Bester Mann, der Kollege Tuba. Ein Derwisch an den Drums. Er sollte dauer­haft einstei­gen! Zusätz­lich noch ein kleines Famili­en­tref­fen im vielstim­mi­gen Damen­chor, dafür und für das Schlag­zeug schon mal satt Bonus­punkte ohne Ende. Außer­dem wurde Mexika­ner gereicht; ein Teufels­zeug, wie ich durch persön­li­che Verkos­tung erfah­ren durfte. Dann lieber Pfeffi, Jungs!

Ben Racken zum Abschluß. Die gewohnt sichere Bank, gut einge­spielt, mit viel Druck und allen Hits am Start. Das diese Band noch nicht größer im Sinne von bekann­ter ist, bleibt nach wie vor verwun­der­lich. Auch hier Bonus­punkte!

Außer­dem: Lecker Essen von den Vegani­acs, viele nette Leute, warmer Kakao auf Spenden­ba­sis, Lager- und Schwe­den­feuer und die charmante Modera­tion von Petra Kusch-Lück.

Fazit: Die Sause baldmög­lichst wieder­ho­len!!! Und vielen Dank für die Einla­dung!

Fotos:



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Blacky – *1994 – † 15. September 2008

9 Jahre. Kinder, wie die Zeit vergeht. Manch­mal fehlst Du immer noch; dennoch: Die Zeit heilt (fast) alle Wunden. Manch­mal wünschte ich, ich hätte längst wieder „zugeschla­gen“, denn ich glaube, ein Hund ist ein proba­tes und Nebenwirkung-freies Hausmit­tel für körper­li­che und mentale Fitness. Aber vielleicht hat auch alles im Leben seine Zeit und es ist richtig so, wie es ist. I’m outta here.

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Gräbe man in 39343 Nordger­m­ers­le­ben ein senkrech­tes Loch in den Boden, käme man nach vermut­lich jahrzehn­te­lan­ger Arbeit im Südpa­zi­fik gleich hinter Neusee­land raus. Versucht es doch selbst einmal!


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Dolles Ding: Der liebe­voll gemachte „Doktor Hellsing“ ist ein Kurzfilm in der Form eines klassi­schen, alten Trailers für einen fikti­ven Universal-Horrorfilm aus den 30er Jahren. In einer Komödie bis hin zur Persi­flage finden hier eine Vielzahl von Figuren aus der Grusel­welt in kurzen Episo­den ihren Platz: von dem berühm­ten Vampir- und Monster­jä­ger Abraham Van Helsing, hier Doktor John Hellsing, bis hin zu Doktor Franken­stein, hier Profes­sor Mabuso­ri­arty. Gedreht in unmit­tel­ba­rer Nachbar­schaft, im wunder­schö­nen Wald zu Hundis­burg!


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… Kartof­feln, Rüben, Getreide. Kaum Schat­ten. „Spannende“ Menschen. Jargon. Ach, wie schön das Börde­land! Axel Bulthaupt, die mdr-Allzweckwaffe bereist das Börde­land.

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