Bördeheim

9 Fotos der aufwen­di­gen Renosa­nievi­mo­der­nie­rungs­ar­bei­ten an meiner Treppe ins Oberge­schoss. Eine echte Sisyphus­ar­beit; Abriß- und Dekon­struk­ti­ons­ar­bei­ten mit dem Vorschlag­ham­mer liegen mir eindeu­tig mehr. Als ich gestern nach knapp 2 Tagen Arbeit endlich vorläu­fig fertig war, hatte ich plötz­lich Wasser im Keller. Sehr wahrschein­lich lief die Wasch­ma­schine aus. Dummer­weise hat sie dabei auch noch einen Teil der Erstauf­lage des Peppone-Albums in Mitlei­den­schaft gezogen. Es wird nicht langweilig…


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22. Juli! Welch histo­ri­scher Tag! 1962 wurde Steve Albini geboren, als Produ­zent unter anderem für den genia­len Sound auf Wedding Presents Seamons­ters verant­wort­lich. 1948 wurde Otto Waalkes geboren, als Haupt­dar­stel­ler für jede Menge genia­ler Sparwitze im ersten Otto-Film verant­wort­lich. 2013 wurde Schor­schi, der Prince Of Cambridge, geboren, die Nummer Drei der briti­schen Thronfolge.

Und 1914 wurde mein Opa Willi geboren, in zweiter Linie für meine heutige Anwesen­heit verant­wort­lich. Das heißt, würde er noch leben, wäre heute sein 100. Geburts­tag. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.


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Was, meine lieben Tanzka­pell­meis­te­rin­nen und Tanzka­pell­meis­ter, nützt das Ausfor­mu­lie­ren von feinzi­se­lier­ten Gedan­ken, wenn jene welche gar nicht in der Lage sind, die gute Stube zu heizen? Anders gefragt: Sollten wir nicht alle mal mit unseren glühen­den Köpfen vom hohen Roß der Geistes­ar­beit hinun­ter­bli­cken, um unsere Leibei­ge­nen bei der Verrich­tung ihres Tagwer­kes anzutrei­ben? Nein, das sollten wir nicht. Wir sollten selbst etwas tun. Und so habe ich getan und bin getan worden. Kraft meiner Wasser­suppe schlug in das Holz in Stücke und eine Schneise in den Forst. Das noch sehr viel Schaf­fen auf mich wartet, sehen Sie nach dem

Axemankraft­vol­len Schlag mit dem Spalthammer.

Wie geht die alte Bauern­re­gel gleich? Das Sprich­wort, das schon meine Großel­tern, deren Großel­tern und die Großel­tern der Großel­tern taten? Holz wärmt immer drei Mal, ja, so geht es. So verbleibe ich ganz warm ums Herz wie anderswo mit den herzlichs­ten Grüßen.

Ihr Forst­wirt
Gunnar Roß

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Der italie­ni­sche B-Film-Gott Luigi Wettoni-Caprioli hat am Wochen­ende seinen neuen Film „In der weißen Hölle vom Börde­tal“ vorge­stellt. In Wettoni-Capriolis neuem Machwerk geht es um die Einschrän­kung der Bewegungs­frei­heit durch den Einfluß des Wetters. Wie gewohnt stellt der Altmeis­ter des gehobe­nen Quarks dabei erneut ein paar bemer­kens­werte Thesen auf. Hier ein paar Szenenfotos:

Der Film ist mit dem kanadi­schen Charak­ter­dar­stel­ler Bobby Lizzard und der wie gewohnt bezau­bern­den deutschen Mimin Friede­rike Rost hochka­rä­tig besetzt. Die Kritik jedoch ist gespal­ten, während vor allem gestan­dene Kriti­ker die Ähnlich­kei­ten zu seinem Werk „Schnee­la­ge­rungs­ka­pa­zi­täts­pro­bleme vom letzten Jahr monie­ren, ist das junge Publi­kum durch­weg begeistert.

Für eine Auffüh­rung des neuen Werkes „In der weißen Hölle vom Börde­tal“ in Ihrer Nähe schauen Sie bitte aus dem Fenster.

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Klick!

Ein DDR-Jägerrucksack, wie „wir“ ihn damals wohl (fast) alle trugen. Der Anti-Nazi-Aufnäher wurde von meiner gütigen Frau Großmut­ter aufge­näht, den Rest hab ich provi­so­risch selbst befes­tigt. Der mit Kugel­schrei­ber aufge­brachte The Smiths-Schrift­zug ist leider fast vollstän­dig verblasst.

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Klick!

Der „ländli­che Raum braucht schnel­les DSL“, verkün­det die Volks­stimme von heute, den Landes­agrar­mi­nis­ter Hermann Onko Aeikens zitie­rend. Recht hat er, der gute Mann. Wer wüßte das besser als ich, krepele ich doch seit Jahren mit meiner 768128 kBit-Verbindung durch das wirre weite Netz. So freue ich mich auf die angekün­digte 2 MBit-Verbindung und hoffe insge­samt auf noch mehr Geschwin­dig­keit. Vielleicht werden es ja sogar 6 MBit und außer­dem wäre ich endlich die Dille­t­an­ti­kom los, die seit Jahren durch Inkom­pe­tenz und die Schwer­fäl­lig­keit eines ehema­li­gen Staats­bü­ro­kra­tie­be­triebs „überzeugt“. Jüngs­tes Beispiel ist die mehrfach angekün­digte und ebenso oft verscho­bene Einfüh­rung des Rate Adaptive Mode (RAM), der eigent­lich das Maximum aus der DSL-Leitung heraus­ho­len soll, anstatt an fixen, ledig­lich auf dem Papier berech­ne­ten Schalt­gren­zen halt zu machen. Geschei­tert ist RAM an der angeb­li­chen Inkom­pa­ti­bi­li­tät zum Buchungs­sys­tem der Telekom, was mich an irgend­was zwischen Schild­bür­ger­streich und Ostfriesen-Witz erinnert. However, wenn alles gut läuft, heißt es bald: Zukunft – wir kommen!

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