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Dan Mangan

Road Regrets

by Torsten on 19. August 2014 · 0 comments

in Musik

We’ll drive until the gas is gone
And then walk until our feet are torn
Crawl until we feed the soil
Film the whole thing

It’s all business in the left hand lane
Drive there and then drive back again
Escape can be the only way
To escape

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Lieblingsplatten 2011

by Torsten on 27. Januar 2012 · 0 comments

in Musik

Wie immer mit leich­ter Verspä­tung: Eine kleine Übersicht über meine persön­li­chen Lieblings­al­ben des Jahres 2011. Wie immer gilt auch in diesem Jahr: Das Album muß nicht zwangs­läu­fig im letzten Jahr veröf­fent­licht worden sein; als Krite­rium gilt ausschließ­lich die persön­li­che Entde­ckung der entspre­chen­den Platte in 2011. Es kann also durch­aus ein Album aus dem Jahre 1695 sein..

CoverEA80 – Defini­tiv: Nein! /// Plötz­lich ist alles wieder wie früher. Teenage Angst, Melan­cho­lie und diese unerklär­li­che Wut, die tief aus dem Bauch kommt. Ich fühle 1992 förmlich in den Knochen und EA80 sind immer noch dabei, wie ein guter Freund der mit Dir alt gewor­den ist und Dir den Kopf hält, wenn Du kotzen mußt. Bestes Kopfkino und demoti­vie­rends­tes Zumfrühdienstfahr-Album aller Zeiten. Beste Momente: Die „drei Songs in einem“ und das Hymnen­hafte in Bestand­teile und – natür­lich! – das epische Die Suche, der passendste aller Silves­ter­songs.
CoverEF – Mourning Golden Morning /// Von ihrer Reise ins schöne Schwe­den brachte uns die Chris­tel von der Post den gleich­na­mi­gen Rock mit. Schöner hat Chris­tels Postrock nie geklun­gen: Wunder­bar entspannt, schein­bar wie locker aus dem Ärmel geschüt­telt und dennoch struk­tu­riert und drama­tisch. Würde ich Drogen nehmen, würde ich sie zu dieser Musik nehmen. Beste Momente: Das Schlag­zeug am Beginn von K-141 KYPCK und das wunder­bare Longing For Colors mit seinem zweistim­mi­gem Gesang der mich schwer an Monochrome erinnert.
CoverFix-It – Kill Kill Kill /// Go Fuck Yours­elf! Gleich im ersten Song des Albums machen Fix-It alles klar. We are Fix-It we fight them all! So mag ich meinen Punkrock: Rotzig, mitten in die Kauleiste, ordent­lich garagig (aber nicht zu dreckig) und mit schwe­rem ’77-Einschlag. 100% DIY und nicht der übliche Industrie-Dreck, der den Kids von heute als Punk verkauft wird. No Passion, No Reaction! Das Bild links zeigt übrigens auch das zweite Album namens Who’s The Pig? welches ich ebenso unein­ge­schränkt empfeh­len kann. Beste Momente: Das ganze verdammte Album, Alter! We need to feel the fire inside!
CoverIvan Mládek Mit Seiner Hexenschuss-Band – Guten Tag! /// Mein persön­li­cher Running Gag des Jahres: Ursprüng­lich hatte ich mal das inzwi­schen wohl weithin bekannte Jožin Z Bažin von der Banjo Band Ivana Mládka entdeckt. Ivan Mládek ist in Tsche­chien und der Slowa­kei ein großer Star. 1982 veröf­fent­lichte seine Banjo-Band ein Album mit ihren größten Hits – gesun­gen auf Deutsch. Dazu wurden alle tsche­chi­schen Origi­nal­texte mehr oder minder sinnvoll einge­deutscht und heraus kam ein lusti­ges und stellen­weise absur­des Kleinod. Um diese Platte zu lieben braucht man wohl einen merkwür­di­gen Humor … ich jeden­falls liebe sie und habe sehr lange nach ihr gesucht. Schlu­ßend­lich fand ich sie für nur 5 EUR auf eBay… Beste Momente: So richtig eigent­lich keiner. Irgend­wie aber auch alle. 😀
CoverOut On A Limb – Drowned /// Den Postrock hatten wir weiter oben schon, hier kommt der Postpunk aus Karl-Marx-Stadt. Schön new wave-ig, dunkel, treibend und wie aus einer anderen Zeit. Das Beste vom Guten, irgendwo zwischen Serene Fall und den mittel­schnel­len Momen­ten von Die Art. Gute Musik, um nachts Auto zu fahren. Eingän­gig, aber nicht so eingän­gig, daß einem die Songs nach 10 Durch­läu­fen schon aus den Ohren hängen. Komplex, aber nicht so komplex, das es anstren­gend wird. Ein tolles Album, das im schlimms­ten Falle sträf­lich unter­be­wer­tet irgend­wann für einen Euro auf eBay landen wird. Nehmen die Dinge aber eine positive Entwick­lung, wird man irgend­wann auf das hervor­ra­gende Debüt einer großar­ti­gen Band zurück­bli­cken können. Noch ist nichts verlo­ren! Geheim­tipp! Beste Momente: Das Album wirkt wie aus einem Guß, aber Opener und Titel­track sind beson­ders großes Kino.
CoverDan Mangan – Nice, Nice, Very Nice /// Kein Album zum Neben­bei­hö­ren, ein Album zum Genie­ßen. Ein guter Song jagt den nächs­ten, und wenn die beiden damit fertig sind, fangen sie von vorne an. Meist sparsam instru­men­tier­ter Folkrock­pop, der in seinen besten Momen­ten wirklich große Kunst ist. Mangans Nachffol­ge­werk Oh Fortune soll noch deutlich ruhiger ausge­fal­len sein, was auch der Haupt­grund ist, warum ich mich bisher weigerte, in Oh Fortune reinzu­hö­ren. Es kann einfach nur schlech­ter sein, denn ein besse­res Album ist nur schwer vorstell­bar. Beste Momente: Robots need love too … they want to be loved by you!
CoverThe Monte­sas – Midni­ght Beat /// Dieses Album steht hier eigent­lich nur stell­ver­tre­tend für all die tollen Montesas-Alben, die ich im letzten Jahr hören durfte. Neben dem Soul – siehe den nächs­ten Eintrag – haben auch der Beat, der Twist, der Hully Gully und der Rock’n’Roll Einzug in meine musika­li­sche Welt gehal­ten. Und zwar fast ausnahms­los in Gestalt der Monte­sas! Auch hier jagt ein Hit den nächs­ten. Diese Platte macht einfach nur gute Laune und läßt das Tanzbein zucken. Wie schade, wenn man dann gar nicht tanzen kann. Das muß wohl die vielbe­schrie­bene Ironie des Schick­sals sein… trotz­dem freue ich mich schon auf The Monte­sas im Februar live und in Stereo in Leipzig. Beste Momente: Last Summer­days, Midni­ght Beat und Can’t be your lover
CoverSharon Jones & The Dap-Kings – Soul Time! /// 2011 wird als „das Jahr in dem auch der Soul Einzug hielt“ in meine private Musik­ge­schichte einge­hen. Eine Compi­la­tion der ungekrön­ten Königin des Soul – Sharon Jones. Eine Platte die klingt, als wäre sie 40 Jahre alt. Die Band arbei­tet ausschließ­lich mit Vintage-Instrumenten und lehnt jegli­chen neumo­di­schen Schnick­schnack ab. Heraus­ge­kom­men ist ein Album voller Herzblut und Energie. „You may feel this LP is a lesson in soulful and funky music. It’s the coolest school you’ll ever see, brought you by Sharon Jones.“ Beste Momente: Der B-B-Beat in New Shoes und das Kopfkino, das auf die Frage What if we all stop paying taxes? folgt.
CoverSniffing Glue – s/t /// Deutsch­lands beste Hardcore­band. Aggres­sive Musik mit wüten­den Texten. Punkt.










CoverSchon wenn die Ouver­türe in Form von Eulogy erklingt wird klar, daß etwas Großes beginnt. Turners Durch­que­rung seines Vater­lan­des in 15 Songs, die Bonus­tracks der Deluxe-Version einge­schlos­sen. Perfek­ter Rock’n’Roll-Zirkus mit großar­ti­gen Folkrock(was für ein wider­li­ches Wort!)-Songs und Texten und Worten und Zeilen, die oft ein Tattoo wert wären. Live eine Wucht. Beste Momente: Die positive Wut mit der Turner in One Foot Before The Other seine Asche in die Kanali­sa­tion spülen läßt und die Drama­tik­kurve in Redemp­tion.




Das soll’s auch schon gewesen sein. Für sachdien­li­che Hinweise sind wie immer Kommen­tare sehr gern gesehen!

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