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DDR-Sprache

Leipzig im Herbst

by Torsten on 9. Oktober 2017 · 0 comments

in Fundsachen, Politik

Ein sehens­wer­ter Dokumen­tar­film von Andreas Vogt aus dem Jahr 1990. Läßt sich leider nicht einbet­ten, hier geht’s zum Film.

Herbst ’89, die Ereig­nisse auf den Straßen in Leipzig überstür­zen sich. Und doch sind nur wenige Dokumen­tar­fil­mer in diesen entschei­den­den Tagen mit der Kamera dabei. „Leipzig im Herbst“ war die erste und ist die wohl umfas­sendste Dokumen­ta­tion der Ereig­nisse. Im Film kommen Demons­tran­ten, Polizis­ten, Wehrpflich­tige, Pasto­ren, Arbei­ter und Funktio­näre zu Wort, es zeigen sich Erbit­te­rung, Angst und Hoffnung, und jene gefähr­li­che Zuspit­zung der Lage, als fast jeder mit Gewalt rechnete.

Neben der revolu­tio­nä­ren Masse auf den Straßen werden die verschie­de­nen Menschen sicht­bar – auf beiden Seiten. Revolu­tion in Deutsch­land zwischen Erbit­te­rung und Hoffnung – ausge­tra­gen zwischen Dienst­schluss und Schla­fens­zeit.


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Guten Tag, Grüezi, Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo!

Alle Jahre wieder startet die Philologisch-Historische Fakul­tät der Univer­si­tät Augsburg ihre Umfrage zum regio­na­len Sprach­ge­brauch in den deutsch­spra­chi­gen Ländern (Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Nordita­lien, Liech­ten­stein und Ostbel­gien). Im Augen­blick läuft die 9. Runde. Die Ergeb­nisse der 8. Runde kann man sich hier ansehen und erläu­tern lassen. In diesem Jahr erfah­ren wir u. a. wo man seinen Kaffee aus Pott, Becher, Dippel oder Haferl trinkt; in welchem Kämmer­che ein Spinn­chen in der Speise­kam­mer sitzt, wo man ein Dächli­ch­appe trägt oder wo man mit Zwille, Katapult oder Katschi die Spatzen von den Dächern schießt. Außer­dem inter­es­sant und immer wieder abend­fül­lend: Die Diskus­sion über die Angabe der Uhrzeit. Ist es gerade Viertel nach 9, Viertel 10 oder 15 Minuten vor 15 Minuten vor halb nach 9? Das Viertel 10-Band zieht sich quer durchs Land, nur von Nieder­sach­sen nach Westen hin spricht man von Viertel nach bzw. Viertel vor.

Ich hatte Anfang 2009 sowie im letzten Jahr schon einmal auf dieses Projekt hinge­wie­sen, und zähle auch in diesem (heute sogar herrlich sonni­gem) Jahr auf Ihre Mitar­beit.

Aktuelle Umfrage (9. Runde)
Atlas zur deutschen Alltags­spra­che (Start­seite)
Ergeb­nisse der ersten acht Runden (links jeweils das Wort auswäh­len)

Auf Wieder­se­hen, Adios, Servus und Tschüß! Wer nicht mitmacht, wird verkloppt!

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Guten Tag, Grüezi, Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo!

Alle Jahre wieder startet die Philologisch-Historische Fakul­tät der Univer­si­tät Augsburg ihre Umfrage zum regio­na­len Sprach­ge­brauch in den deutsch­spra­chi­gen Ländern (Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Nordita­lien, Liech­ten­stein und Ostbel­gien). Im Augen­blick läuft die 8. Runde. Die Ergeb­nisse der 7. Runde kann man sich hier ansehen und erläu­tern lassen. In diesem Jahr erfah­ren wir u. a. wo man Pfann­ku­chen ißt, wo dagegen Eierku­chen, Palatschinke, Plinse, Omelette oder Pangech. Außer­dem inter­es­sant und immer wieder abend­fül­lend: Die Diskus­sion über die Angabe der Uhrzeit. Ist es gerade Viertel nach 9, Viertel 10 oder 15 Minuten vor 15 Minuten vor halb nach 9? Das Viertel 10-Band zieht sich quer durchs Land, nur von Nieder­sach­sen nach Westen hin spricht man von Viertel nach bzw. Viertel vor.

Ich hatte Anfang 2009 schon einmal auf dieses Projekt hinge­wie­sen, und zähle auch in diesem (heute sogar herrlich sonni­gem) Jahr auf Ihre Mitar­beit.

Aktuelle Umfrage (Achte Runde)
Atlas zur deutschen Alltags­spra­che (Start­seite)
Ergeb­nisse der ersten sieben Runden (links jeweils das Wort auswäh­len)

Auf Wieder­se­hen, Adios, Servus und Tschüß! Wer nicht mitmacht, wird verkloppt!

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Zum Abschluß unserer kleinen inoffi­zi­el­len DDR-Mode-Woche: Meine Käthe und ich nach unserer Jugend­weihe 1976.

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