Depeche Mode

Depeche Mode waren meine erste große musikalische Liebe, deshalb unterstütze ich dieses Projekt mit ein wenig Zuarbeit und rufe hiermit auch andere Zeitzeugen und DeMo-Senioren auf, es mir gleichzutun: Die Autoren der Depeche Mode-Bibel MONUMENT, Sascha Lange und Dennis Burmeister suchen für ihr nächstes Buchprojekt zum Thema „Depeche Mode-Fankultur in der DDR“ Material und Zeitzeugen. Gesucht wird insbesondere nach Bildmaterial, Brieffreundschaften (auch und gerade zwischen DDR- und BRD-Fans), Anekdoten usw. usf. Die Herren sind über die Facebook-Seite oder per E-Mail (Sascha Lange, Dennis Burmeister) zu erreichen. Ich freue mich schon sehr auf das Buch, das im Frühjahr 2018 im Aufbau-Verlag erscheinen soll und mit Mitteln der Stifung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur co-finanziert wird.


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Grufties in der DDR. Ein kurzes aber schönes Fundstück dazu bietet der nachfolgende Videoausschnitt. Grufties, die damals noch nicht Goths oder Waver oder Weißichwie genannt wurden, gab es vor und nach dem Fall der Mauer so einige in der DDR. Junge Männer und Frauen mit toupierten Haaren und einer Vorliebe für The Cure. In ihren schwarzen Klamotten warteten sie auf die drei Cure-Songs, die zu spielen sich der Discjockey in der Dorfdisko erbarmte. Depeche Mode oder Die Ärzte gingen zur Not auch noch gut rein. Oder – aus mir heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen – The Catchs „25 Years“. Der DJ aus unserem kleinen Kuhdorf war übrigens fanatischer Fancy-Fan. Lady of Ice und so … das machte das Warten auf The Cure in der Dorfdisko in Bülstringen nicht unbedingt erträglicher. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich auch wieder an Camouflages „The Great Commandment“ – auch dazu hotteten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten…

Ich selbst war damals auch irgendwie so 1/4 Gruftie und hab das (angebliche) Robert Smith-Zitat „Das Leben ist sinnlos und deprimierend. Irgendwann buddeln sie Dich ein und vergessen Dich.“, gesetzt in Fette Fraktur, an meiner Zimmerwand hängend noch gut vor Augen… 😀

Hier jedenfalls jetzt das kurze Video über Grufties in der DDR, The Cure und Robert Smith – „den depressivsten Mann der DDR“. 😀

[Hier gefunden.]

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Allen Lesern, Kommentatorinnen und Kommentatoren, Freunden, Bekannten, Verwandten und Anerkannten ein wunderhübsches Weihnachtsfest und eine gute Zeit! Bis bald! 🙂

Never Let Me Down Again by Depeche Mode on tape.tv.


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Depeche Mode zu covern ist ein mutiges Unterfangen. Der hier ist wirklich gelungen!


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Im Zuge der erneuten Recherche zum Depeche Mode-Konzert von 1988 in der Berliner Werner Seelenbinder-Halle stieß ich auf diese schöne Zeitdokument:

Eine Depeche Mode-Party 1988 im Zwickauer Jugendclub „Vaterland“. Ich wünschte, ich hätte die Frisur und die Klamotten dazu gehabt… Hier einige Hintergrundinfos zur Veranstaltung. Außerdem lesenswert: Der Bericht zum Konzert.

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Condemnation

by Torsten on 18. August 2014 · 0 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Wir beginnen den Montag mit einem gutgebrummten Ommmmmmmmmmmmmmmm. Anschließend fragen wir uns, wie lange das noch so weitergehen wird, unser Pendeln bis zur Rente. Unsere Nacken sind verspannt, unsere Nerven liegen blank und am Ende eines jeden Tages müssen wir uns die Frage nach dem Sinn gefallen lassen. Ih, eine Dentitätskrise! Weiterhin stellen wir fest, daß die Verheißungen der digitalen Gesellschaft nur eine Farce sind. Zurück zur Rübe, zurück zur Natur, zurück zum Beton. Ommmmmmm.

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