Der gute Landfilm

Dolles Ding: Der liebe­voll gemachte „Doktor Hellsing“ ist ein Kurzfilm in der Form eines klassi­schen, alten Trailers für einen fikti­ven Universal-Horrorfilm aus den 30er Jahren. In einer Komödie bis hin zur Persi­flage finden hier eine Vielzahl von Figuren aus der Grusel­welt in kurzen Episo­den ihren Platz: von dem berühm­ten Vampir- und Monster­jä­ger Abraham Van Helsing, hier Doktor John Hellsing, bis hin zu Doktor Franken­stein, hier Profes­sor Mabuso­ri­arty. Gedreht in unmit­tel­ba­rer Nachbar­schaft, im wunder­schö­nen Wald zu Hundisburg!


{ 0 comments }

bb_giganten

Ein sehr lesens­wer­tes Inter­view zu einem mehr als sehens­wer­ten Film. Ruhe in Frieden, Frank.

{ 0 comments }

Klick!

Seit dem 11. Februar ist die Millennium-Trilogie des schwe­di­schen Autoren Stieg Larsson auf DVD und Bluray in Deutsch­land erhält­lich. Zum Inhalt der Bücher bzw. Filme hatte ich mich schon an anderer Stelle lobhu­delnd ausge­las­sen. Die Verwer­tungs­kette dürfte nun mit Kinofilm, Einzel-DVD, DVD-Box und der jetzi­gen, hoffent­lich finalen Version abgeschlos­sen sein.

Was die Neuerschei­nung dennoch so inter­es­sant macht, ist die Laufzeit. Alle drei Filme laufen jeweils ca. 175 Minuten und somit insge­samt 99 Minuten länger als die Kinofas­sung. Das liegt daran, daß der Director’s Cut nichts anderes als die ursprüng­lich vom schwe­di­schen Fernse­hen produ­zierte Version der Trilo­gie ist. Alle Unter­schiede zwischen Original-TV- und Kinofas­sung werden auf schnittberichte.com sehr gut und im Detail erläu­tert.

Da die Ameri­ka­ner offen­bar unfähig oder unwil­lens sind, sich unter­ti­telte oder synchro­ni­sierte Filme anzuse­hen, dreht David Fincher gerade unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo ein Remake von Verblen­dung, dem ersten Teil der Trilo­gie. Die Rolle des Mikael Blomquist übernimmt Daniel Craig, als Lisbeth Salan­der ist Rooney Mara zu sehen. Erste Promo­fo­tos verhei­ßen nichts Gutes, eine post-feministische Ikone wie Lisbeth Salan­der hat besse­res verdient als abgeschmackte Alther­ren­fan­ta­sien.

So bleibt die Hoffnung auf ein langes und verreg­ne­tes Wochen­ende, an dem ich mir alle drei Millennium-Filme am Stück ansehen werde.

{ 5 comments }

Ansehen, lachen und die besten Sprüche vielleicht für die gelieb­ten Kolle­gen, Verwand­ten oder Bäcke­rei­fach­ver­käu­fe­rin­nen merken – ganz ganz persön­li­chem Bedarf und Einsatz­feld. Gute Unter­hal­tung, ihr Hornochsen. 😉


(via)

{ 1 comment }

Boxha­ge­ner Platz ist die Verfil­mung eines Romans von Torsten Schulz. Im Mittel­punkt stehen der zwölf­jäh­rige Holger (Samuel Schnei­der) und seine Eltern (Meret Becker als unter­for­derte Ehefrau mit West-Sehnsucht und Jürgen Vogel als kleiner, strom­li­ni­en­för­mi­ger Volks­po­li­zist), vor allem aber seine Oma Otti, gespielt von der Theater­schau­spie­le­rin Gudrun Ritter. Und die ist in dieser Rolle so einneh­mend, dass man ihr in den ersten Minuten des Films ganz gebannt zuschaut. Oma Otti hat schon mehrere Ehemän­ner unter die Erde gebracht, und ihr aktuel­ler liegt auch schon entkräf­tet im Bett. Die Avancen des Witwers Karl (Michael Gwisdek), eines alten Spartakus-Kämpfers, kommen ihr da gerade recht, auch wenn sie das erstmal nicht zugibt, denn Oma Otti kennt sie ja, die Männer. Das Ensem­ble wird noch ergänzt durch alte Nazis, fiese Stasi-Offiziere und prole­ta­ri­sche Alkoho­li­ker. Es geht volks­tüm­lich zu, wie auch in der Buchvor­lage, und Regis­seur Matti Geschon­neck ist geschickt darin, diese Atmosphäre irgendwo zwischen Schwank und histo­ri­scher Akkura­tesse zu erschaf­fen. Neben der Geschichte der DDR und – in der von Michael Gwisdek gespiel­ten Figur – des ihr voraus­ge­hen­den Straßen­kamp­fes der, so heißt es häufi­ger, „wahren Kommu­nis­ten“, werden auch noch andere Zeitein­flüsse wie die Westber­li­ner Studen­ten­re­volte und der nieder­ge­schla­gene Prager Frühling hinein­ge­wo­ben. Anders als Good Bye, Lenin! (2003) von Wolfgang Becker oder auch Sonnen­al­lee (1999) von Leander Haußmann huldigt Boxha­ge­ner Platz aber nicht der Ostal­gie, sondern eher ganz allge­mein dem Prole­ta­riat. (Quelle)

Boxha­ge­ner Platz ist eine feine Liebes­er­klä­rung an das Berli­ner „Kiezge­fühl“. Witzig, lakonisch, senti­men­tal, gut. Einzi­ges Manko: Jürgen Vogel ist leider eine völlige Fehlbe­set­zung. Er wirkt viel zu jung und wenig authen­tisch, man nimmt ihm weder den Vater noch den Volks­po­li­zis­ten ab. Ansons­ten prima Filmchen, Empfehlung!

filmstarts.de
kino.de

{ 1 comment }

Osterprogramm

by Torsten on 30. März 2010 · 5 comments

in Kraut und Rüben

Eiapo­peia, mein Oster­fest ist gesichert:

Sehr geehr­ter Herr Amtsvorsteher,

vielen Dank für Ihre Bestel­lung über folgende Leih-Artikel (Kunden­num­mer: XXXXXXX):

So glück­lich war ich noch nie – Edit. Dt. Film
Die Hochstap­ler
Wir Wunder­kin­der
Monty Python’s Live at the Holly­wood Bowl (OmU)
Netto

Unter „laufende Bestel­lun­gen“ können Sie den Status Ihrer Bestel­lun­gen verfol­gen und diese gegebe­nen­falls stornieren.

[…]

Viele Grüße,
Ihr Team von verleihshop.de
Jakob GmbH
Bindla­cher Str. 8, 95448 Bayreuth
Geschäfts­füh­rer: Dipl.-Volkswirt Dieter Jakob
Regis­ter­ge­richt: Bayreuth, HRB 822

kosten­freie Hotline:
0800/0796959, Mo-Do 8.30−19 Uhr, Fr 8.30−18 Uhr
http://www.conrad-verleih.de



Guter Laden übrigens, Stiftung Zaren­pest sagt „Sehr gut“; ein Abo muß man auch nicht abschlie­ßen. Sehr freund­li­cher und kulan­ter Kunden­ser­vice. Außer­dem werden regel­mä­ßig Gewinn­spiele veran­stal­tet. Bei einem dieser Gewinn­spiele habe ich tatsäch­lich mal etwas gewon­nen (bis heute das erste und einzige Mal): Ein Longs­leeve „Blair Witch Project“ und ein Buch über die Filme von Lars von Trier. Und nein, ich bekomme weder Geld noch Leihgut­schein für diesen Beitrag…


{ 5 comments }


Fatal error: Allowed memory size of 268435456 bytes exhausted (tried to allocate 6438654 bytes) in /www/htdocs/w00a43bc/wp-includes/functions.php on line 435