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Dokumentation

Die rechte Wende

by Torsten on 27. November 2017 · 0 comments

in Fundsachen, Musik, Politik

© 3sat

Letzte Woche, gut versteckt im Nacht­pro­gramm von 3sat: Die rechte Wende – „Beobach­tun­gen jenseits der Mitte.: Sie sind Autoren, Verlags­be­sit­zer, Philo­so­phen, Künst­ler, Studen­ten, Kirchen­män­ner und Politi­ker. Gebil­det, wortge­wandt, und gleich­zei­tig radikal – Knoten­punkte im neurech­ten Netzwerk zwischen AfD und Identi­tä­rer Bewegung.“. Eine hervor­ra­gende Dokumen­ta­tion zum neuen rechten Mainstream, den geisti­gen Vorden­kern, Brand­stif­tern und Umdeu­tern. Hier in der Media­thek abruf­bar.

Passend dazu ein sehr guter und infor­ma­ti­ver Artikel des Rolling Stone über die Neofolk-Szene, der mir gestern positiv aufge­fal­len ist. Hier in ganzer Länge.

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Polizei­meis­ter Kosch­witz und Polizei­meis­ter Dings­bums auf Streife in Berlin, Haupt­stadt der DDR. Es geht um Moped­fah­rer ohne Helm, Trunken­heit, Ruhestö­rung und Raub zum Nachteil der Großmut­ter. In seiner bräsi­gen Belang­lo­sig­keit absolut sehens­wert und Zeugnis einer sicht­bar behäbi­ge­ren Zeit.

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Prädi­kat sehens­wert: Dirk Sager, ZDF-Chefreporter in Ost-Berlin, mit einem wunder­ba­ren Panorama des Lebens im Ost-Berlin des Jahres 1978. Schre­ber­gärt­ner, Militär­pa­ra­den, Centrum-Warenhaus, Bauar­bei­ter, Gemüse­markt Pankow, Inter­views mit einer werden­den Mutter, den Schrift­stel­lern Klaus Schle­sin­ger und Dieter Schubert, der Lieder­ma­che­rin Bettina Wegner u.a.



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Feuerland

by Torsten on 2. Dezember 2012 · 1 comment

in Fundsachen, Kraut und Rüben

Feuer­land
Dokumen­tar­film, DDR, 1987

Nein, mit Feuer­land ist nicht die Insel in Südame­rika nahe dem Ende der Welt gemeint, sondern die Dorothe­en­stadt in Berlin-Mitte, die im 19. Jahrhun­dert diesen Namen trug wegen der vielen Eisen­gie­ße­reien und Maschi­nen­fa­bri­ken, die die Gegend prägten. An die Zeit, als die Borsig-Schmieden noch lärmten, erinnern heute nur noch die Straßen­na­men wie Schwartzkopff-, Wöhlert- oder Borsigstraße.

Ein richti­ges Kommu­ni­ka­ti­ons­zen­trum ist die Gaststätte Borsig-Eck, dort trifft sich ein bunter Querschnitt der Bevöl­ke­rung, jung und alt. Ein 75jähriger Schach­meis­ter, der in frühen Jahren mit seinem Spiel begann, Bauar­bei­ter aus Neubran­den­burg, die zu Hause keine Arbeit finden, Fußball­fans und ein junges Hochzeits­paar, das zu Udo Linden­bergs „Unterm Horizont geht’s weiter“ tanzt…



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Das Leben in der bundes­re­pu­bli­ka­ni­schen Großstäd­ten in den 80ern war geprägt durch Jugend­kul­tu­ren und Banden­we­sen. Popkul­tu­rell bezogen sich Bomber, Skinheads, Mods oder Rocker auf Filme wie Quadro­phe­nia oder The Warri­ors, beide aus dem Jahr 1979, und huldig­ten dem stilvol­len Marodie­ren. Den meisten Geschmack bewie­sen zweifels­frei die Mods, die gute Musik hörten, dazu Amphet­amine konsu­mier­ten und sich gekonnt kleide­ten. Die Repor­tage Wild in den Straßen, aus dem Jahr 1984, gibt einen Einblick in die Hambur­ger Szene zu dieser Zeit:


(via)

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Welcher Zusam­men­hang besteht zwischen der inter­na­tio­na­len Finanz­krise, den zuneh­men­den Ungleich­hei­ten zwischen Arm und Reich, den Zukunfts­tech­no­lo­gien, der nachhal­ti­gen Entwick­lung und dem künfti­gen Schick­sal der Mensch­heit? Der unter anderem von Martin Scorsese produ­zierte Dokumen­tar­film Endsta­tion Fortschritt? fragt, wie der Begriff „Fortschritt“ im Lichte der mensch­li­chen Natur und histo­ri­scher Beispiele neu definiert werden kann.

In ihrem überaus sehens­wer­ten Dokumen­tar­film lassen Filme­ma­cher Mathieu Roy und Harold Crooks die Entwick­lung des Menschen vom Höhlen­be­woh­ner bis zum Erobe­rer des Weltraums Revue passie­ren – mit allen Rückschlä­gen. Zum Thema äußern sich inter­na­tio­nale Exper­ten wie der Kosmo­loge Stephen Hawking, der Biologe Craig Venter, der Umwelt­wis­sen­schaft­ler Vaclav Smil und die Schrift­stel­le­rin Marga­ret Atwood, die alle ganz unter­schied­li­che Auswege aus der sogenann­ten Fortschritts­falle aufzei­gen. (Quelle)

(via Schat­tenzwerg)

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