Frieden

… gab es auch zu DDR-Zeiten, wie vorste­hende Klein­an­zeige beweist. Überhaupt ist das Umwelt­be­wußt­sein eine Erfin­dung der unmit­tel­ba­ren Postmo­derne, also kwasi gestern erst entstan­den. Wer’s nicht glaubt, sollte sich nachts auf 1Festival mal die Tages­schau von vor 20 Jahren anschauen… da war CO2 noch eine gerade frisch verges­sene Merkwür­dig­keit aus dem Chemie-Unterricht und „Wetter noch gar kein Klima!“, wie Rainaldo Grebono einst ebenso schön wie treffend formulierte.

Außer­dem bin ich unbedingt dafür, das Wort „Wald“ durch „Walde“ zu erset­zen. Ich bin im Walde und außer­dem im Bilde.

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… nicht während der Arbeits­zeit! Außer an Feier­ta­gen, aber da ist ja ohnehin frei. Es sei denn, man (oder frau) ist Schaff­ner oder Schaff­ne­rin (oder Rettungs­wa­gen­fah­rer oder Rettungs­wa­gen­fah­re­rin) und darüber hinaus gewerk­schaft­lich für die Feier­tags­ar­beit legiti­miert (oder Allein­ste­hen­der oder Allein­ste­hende und somit frei von fast allen familiä­ren Verpflich­tun­gen). Ein Satz mit herrlich vielen Klammern. Kann man sich Hitze eigent­lich schönsaufen?

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Durch Planerfül­lung zu einem besse­ren Leben. Plakat, ca. 1955


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Plakat zu den Kommu­nal­wah­len 1979 (?). Heraus­ge­ber: Verlag für Agitations- und Anschau­ungs­mit­tel, Redak­tion Agita­tion, 1979


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Frohe Ostern every­body! Amazing Grace! Leise raschelt das Oster­gras! Süßer die Bleche nie schep­pern! Oh‘ Oster­has‘, oh‘ Oster­has‘, so lang sind deine Löffel! Alle Jahre wieder, kommt der Oster­hasi! Ihr Häschen kommet! Laßt uns roh und bunter sein! Schnee­häs­chen, Weißnäschen! Vom Acker weit, da komm ich her. Ich bring euch gute, neue Mär. Der guten Mär bring ich soviel, wovon ich sing’n und sagen will… Genug gehop­pelt, Häschen. Feier­abend. Bis demnächst in diesem Theater!

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35 lange Jahre währt die Regent­schaft des Schlecker-Imperiums nun schon. Aus Anlaß der Feier­lich­kei­ten hat man sich in der Chefetage entschie­den, ein paar Preise unters Volk zu werfen. Entge­gen jedem Zeitgeist und pro gesun­dem Menschen­ver­stand entschie­den sich die Herren aus der obers­ten Etage für die Verlo­sung von 5 formschö­nen Kaffee­ma­schi­nen. Kein überteu­er­ter Gadget-Sondermüll mit Milch­auf­schä­um­funk­tion, Espresso-Taste und Internet-Anbindung; nein, es gibt richtig schöne echte ganz ordinäre Kaffee­ma­schi­nen zu gewin­nen. Ich spreche dieser Reduzie­rung auf das Wesent­li­che ganz entschie­den meine wohlwol­lende Billi­gung aus! In grenzen- und schran­ken­lo­sen Zeiten wie diesen, sollten wir wieder lernen uns über die kleinen Dinge des Alltags zu freuen und kleinere Brötchen backen (bzw. kleinere Tässchen kochen…). Ursprüng­lich­keit, Sachlich­keit und das Überden­ken des eigenen Anspruchs und Bedarfs – das sollen die Schlag­worte sein – im Schlecker-Imperium wie anderswo! Bravo!

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