Haldensleben

Cover­bands sind die Zukunft! Heute: Völker­ball – A Tribute To Rammstein. Sehen aus wie die Kirmes­va­ri­ante der Kirmes­band Rammstein. Dafür kosten die Tickets vermut­lich auch nur einen Bruch­teil. Ich frag mich ja immer, wer sich sowas anschaut, und ob man dabei nicht die ganze Zeit mit dem Origi­nal vergleicht. Das muß ein bißchen so sein, als ob man bei einem gebrauch­ten Golf das Dach abflext, und dann so tut, als würde man ein Porsche Cabrio­let fahren. Brumm, Brumm, ich und mein 911er. Wenn man es sich lange genug einre­det, funktio­niert es vielleicht. Und irgend­wann mit statt­li­chen Alter von 92 12 Jahren kann man seinen Ururen­keln erzäh­len, man hätte Rammstein live gesehen. Und glaubt es selbst.

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Kleines Update zu diesem Artikel. Die zugelas­se­nen Disco­the­ken des Kreises Haldens­le­ben, Stand 1989. Wer mit Onkel Erich nicht glück­lich wird, geht zur Disko mit Jens oder engagiert die Musi mit Udo. Was soll’s dachte sich die Hitbou­tique und ging zum Top Dance in den Musik­la­den…


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5 Tanzstiele von allge­mei­nem Inter­esse. Dieser Flyer läßt mich in vieler­lei Hinsicht ratlos zurück. Google kennt übrigens keinen einzi­gen der fünf „Tanzstiele“. Ich vermute, es handelt sich gar nicht um einen Werbe­flyer, sondern um eine geheime Botschaft an die Repti­lo­iden. (Es geht an einem) WERKTAG LOS ist nämlich ein Anagramm von KASTELGROW.

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Dolles Ding: Der liebe­voll gemachte „Doktor Hellsing“ ist ein Kurzfilm in der Form eines klassi­schen, alten Trailers für einen fikti­ven Universal-Horrorfilm aus den 30er Jahren. In einer Komödie bis hin zur Persi­flage finden hier eine Vielzahl von Figuren aus der Grusel­welt in kurzen Episo­den ihren Platz: von dem berühm­ten Vampir- und Monster­jä­ger Abraham Van Helsing, hier Doktor John Hellsing, bis hin zu Doktor Franken­stein, hier Profes­sor Mabuso­ri­arty. Gedreht in unmit­tel­ba­rer Nachbar­schaft, im wunder­schö­nen Wald zu Hundisburg!


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Ich hab’s mal wieder versäumt, recht­zei­tig über die gerade beendete Austel­lung „60 Jahre Rock! Haldens­le­ber Bandge­schich­ten“ in Haldens­le­ben zu bloggen. Sorry dafür. Die Ausstel­lung wurde von der Leite­rin der Kultur­fa­brik Janina Otto konzi­piert und lief bis zum 6. August. Frau Otto hat ein halbes Jahr lang Material für die Ausstel­lung zusam­men­ge­tra­gen, mit 40 Zeitzeu­gen Inter­views geführt, daraus Texte geschrie­ben, Fotos einge­scannt und schließ­lich 13 Ausstel­lungs­ta­feln gestal­tet. Es war eine sehr sehens­werte Ausstel­lung, die neben den Pionie­ren der Haldens­le­ber Rockge­schichte wie „Elektrons“, „Klingen­den Sterne“, „Famos“, „Kork“, „Zippels Beatband“ auch ein starkes Schlag­licht auf die für mich inter­es­sante Zeit Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre warf. So gab es einiges über Ernäh­rungs­feh­ler, Veits­tanz, Invisi­ble Art oder sogar Sigmund Jähn & die Jungpio­niere zu lesen. Ich hätte gern etwas zu Braying Boredom und Peppone beige­tra­gen, es war ausdrück­lich zur Mitar­beit aufge­ru­fen worden. Leider blieb meine Anfrage unbeant­wor­tet. Nachfol­gend einige Bilder, die einen ganz guten Überblick verschaf­fen. Und außer­dem den Beweis liefern, das Wolfgang Miehes Gitarre tatsäch­lich nur zwei Saiten hatte. Ich hielt das immer für eine Legende. 😀 Sogar ein Artikel über das legen­däre „Rotten To The Core“-Festi­val vom August 1990 ist dabei – mit den Emils, Stellung 43, Veits­tanz und Ernäh­rungs­feh­ler. Im Anschluß an das Konzert sind mein Kumpel Heiko und ich auf dem Heimweg von Nazis­kins ordent­lich zusam­men­ge­le­dert worden. Gottsei­dank das einzige Mal in meinem Leben…



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Sehr geehr­ter Herr Vorsit­zen­der der Kreis­lei­tung der SED,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genos­sin­nen und Genossen,
liebes Blasor­ches­ter des VEB Zement­werke Rüdersdorf!

Nachfol­gend finden Sie das Programm zu den 21. Arbei­ter­fest­spie­len der DDR im Festspiel­kreis Haldens­le­ben vom 20. bis 22. Juni 1986 zur Ladung auf Ihren mikro­pro­zes­sor­ge­steu­er­ten Personalcomputer.

Nachfol­gend einige Höhepunkte aus dem geplan­ten Programm:
– Ausstel­lung Konsum­gü­ter der Forstwirtschaft
– Singe­klub der Bezirks­ner­ven­kli­nik Haldensleben
– Moden­schau, gestal­tet durch das Dienst­leis­tungs­kom­bi­nat und die Konsumgenossenschaft
– Schiffsmodellsport- und Amateurfunkaktivitäten
– Jugend­t­anz­abend mit „REPORT“ (Jugend­tanz­for­ma­tion beim VEB Stärk­e­fa­brik Goißen)
– Auftritt Zentra­les Blasor­ches­ter des Berli­ner Bauwesens
– Singe­klub der Betriebs­schule des VEB Möbel­kom­bi­nat Zeulenroda
– u. v. m.

Mit sozia­lis­ti­schem Gruß
Ihr Genosse Amtsvorsteher

*Vielen Dank an die Jugend­mühle Althal­dens­le­ben für die freund­li­che Leihgabe!

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