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Klassik

Kinshasa Symphony

by Torsten on 10. September 2012 · 0 comments

in Kraut und Rüben

Neulich nacht in der Börde: Ich zappe durch die Kanäle und bleibe tief im Westen hängen. Im WDR läuft Kinshasa Symphony, ein mir bis dato völlig unbekann­ter Dokumen­tar­film über das einzige Sympho­nie­or­ches­ter Zentral­afri­kas. Kritiker-Krösus Mike Beilfuss stellt fest: „Es geht dem Film nicht darum, dass das L’Orchestre Sympho­ni­que Kimban­gu­iste oft noch klingt wie ein besse­res deutsches Schul­or­ches­ter – es geht ihm um Freude und die Bereit­schaft, etwas zu lernen und zu verän­dern. Ein Funke Hoffnung auf dem schwer gebeu­tel­ten und vernach­läs­sig­ten Konti­nent, hervor­ge­ru­fen durch Menschen mit großer Kraft und dem Willen, sich nicht kampf­los in ihr Schick­sal zu ergeben. Wenn die Kamera während des großen Konzerts über glück­li­che und zufrie­dene Gesich­ter gleitet, dann ruft dies echte, nachhal­tige Bewun­de­rung für jeden einzel­nen Protago­nis­ten hervor.“ Dem schließe ich mich an und füge hinzu: Wenn ihr mal die Chance habt, unbedingt ansehen!

Die Zeit hält einen lesens­wer­ten Artikel über das Orches­ter bereit.

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Acht ebenso lange wie entbeh­rungs­rei­che Jahre hat der Dirigent und Kompo­nist Michael Peter­mann für die Beschaf­fung, Anord­nung und Program­mie­rung seines Blöden Orches­ters gebraucht. Nunmehr ist das Werk komplett und so verwan­deln sich rund 200 histo­ri­sche Staub­sauger, Mixer und Wasch­ma­schi­nen in Musik­in­stru­mente. Der Name des Ensem­bles: Das Blöde Orches­ter. Wer das Orches­ter einmal live erleben möchte, hat noch bis zum 30. April im Hambur­ger Museum für Kunst und Gewerbe die Gelegen­heit. Ob Frack­zwang besteht, wurde nicht überlie­fert.

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