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Leipzig

Leipzig im Herbst

by Torsten on 9. Oktober 2017 · 0 comments

in Fundsachen, Politik

Ein sehens­wer­ter Dokumen­tar­film von Andreas Vogt aus dem Jahr 1990. Läßt sich leider nicht einbet­ten, hier geht’s zum Film.

Herbst ’89, die Ereig­nisse auf den Straßen in Leipzig überstür­zen sich. Und doch sind nur wenige Dokumen­tar­fil­mer in diesen entschei­den­den Tagen mit der Kamera dabei. „Leipzig im Herbst“ war die erste und ist die wohl umfas­sendste Dokumen­ta­tion der Ereig­nisse. Im Film kommen Demons­tran­ten, Polizis­ten, Wehrpflich­tige, Pasto­ren, Arbei­ter und Funktio­näre zu Wort, es zeigen sich Erbit­te­rung, Angst und Hoffnung, und jene gefähr­li­che Zuspit­zung der Lage, als fast jeder mit Gewalt rechnete.

Neben der revolu­tio­nä­ren Masse auf den Straßen werden die verschie­de­nen Menschen sicht­bar – auf beiden Seiten. Revolu­tion in Deutsch­land zwischen Erbit­te­rung und Hoffnung – ausge­tra­gen zwischen Dienst­schluss und Schla­fens­zeit.


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Das ist Punk, man! Laßt euch die Haare schnei­den! Ein 50-minütiges Konzert aus Leipzig, man spielt Bachs Weihnachts­ora­to­rium. Aller­dings nicht in einem Konzert­saal, sondern in einer WG. Einer WG voller Musiker, Sänger und Zuhörern, ausge­stat­tet mit Noten­blät­tern und Bier, mitten drin der Organi­sa­tor und Dirigent – und alles gefilmt mit einem iPhone. Großar­tig.



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Manch­mal muß man einfach weg. Wir schrei­ben das Jahr 2011, es ist der 2. Juni und Deutsch­lands Väter feiern ihren Vater­tag. Die Straßen sind überfüllt mit volltrun­ke­nem Pöbel und mein väter­li­cher Nachbar meint, er müsse den Nachmit­tag mit Bums- und Fickmu­sik ((Man verzeihe mir die für meine Verhält­nisse ungewöhn­lich derbe Wortwahl. Es ist, wie es ist.)) ausklin­gen lassen. Nicht nur, daß es nun laut Uff uff uff, heut‘ fahr’n wir in den Puff schallt, nein, es ist ihm offen­bar auch nicht im gerings­ten peinlich. Bevor ich also zur Axt greifen kann um dem Grauen ein verdien­tes Ende zu berei­ten, sattele ich meinen alten Klepper und orien­tiere mich in Richtung Leipzig. Denn reich hat man mich beschenkt, eine Karte für Frank Turner und Social Distor­tion bekam ich zu meinem Geburts­tag übereig­net.

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Klick!

Die Leipzi­ger „Löffel­fa­mi­lie“: markant bei Nacht, wenn per Überschalt­ef­fekt ein lecker Teller­chen Suppe gelöf­felt wird, ein farben­fro­her Anblick bei Tag. 1973 instal­liert, 1993 zum Kultur­denk­mal erklärt und 1999 mit Hilfe einer eine Spenden­ak­tion saniert.

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Heute vor 20 Jahren:Nach einem Friedens­ge­bet in der Leipzi­ger Nikolai­kir­che formie­ren sich 1000 Menschen zu einem Demons­tra­ti­ons­zug durch die Stadt. Die Montags­de­mons­tra­tion ist geboren.

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