Leipzig

Das ist Punk, man! Laßt euch die Haare schnei­den! Ein 50-minütiges Konzert aus Leipzig, man spielt Bachs Weihnachts­ora­to­rium. Aller­dings nicht in einem Konzert­saal, sondern in einer WG. Einer WG voller Musiker, Sänger und Zuhörern, ausge­stat­tet mit Noten­blät­tern und Bier, mitten drin der Organi­sa­tor und Dirigent – und alles gefilmt mit einem iPhone. Großartig.



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Manch­mal muß man einfach weg. Wir schrei­ben das Jahr 2011, es ist der 2. Juni und Deutsch­lands Väter feiern ihren Vater­tag. Die Straßen sind überfüllt mit volltrun­ke­nem Pöbel und mein väter­li­cher Nachbar meint, er müsse den Nachmit­tag mit Bums- und Fickmu­sik ((Man verzeihe mir die für meine Verhält­nisse ungewöhn­lich derbe Wortwahl. Es ist, wie es ist.)) ausklin­gen lassen. Nicht nur, daß es nun laut Uff uff uff, heut‘ fahr’n wir in den Puff schallt, nein, es ist ihm offen­bar auch nicht im gerings­ten peinlich. Bevor ich also zur Axt greifen kann um dem Grauen ein verdien­tes Ende zu berei­ten, sattele ich meinen alten Klepper und orien­tiere mich in Richtung Leipzig. Denn reich hat man mich beschenkt, eine Karte für Frank Turner und Social Distor­tion bekam ich zu meinem Geburts­tag übereignet.

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Klick!

Die Leipzi­ger „Löffel­fa­mi­lie“: markant bei Nacht, wenn per Überschalt­ef­fekt ein lecker Teller­chen Suppe gelöf­felt wird, ein farben­fro­her Anblick bei Tag. 1973 instal­liert, 1993 zum Kultur­denk­mal erklärt und 1999 mit Hilfe einer eine Spenden­ak­tion saniert.

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Heute vor 20 Jahren:Nach einem Friedens­ge­bet in der Leipzi­ger Nikolai­kir­che formie­ren sich 1000 Menschen zu einem Demons­tra­ti­ons­zug durch die Stadt. Die Montags­de­mons­tra­tion ist geboren.

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