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Merkel

Eyjafjalla

by Torsten on 18. April 2010 · 7 comments

in Kraut und Rüben, Politik

Ich hänge die dritte Nacht in Folge auf dem Flugha­fen Groppendorf-West fest. Stunden­lang hab ich mich auf meinem DRK-Feldbett hin- und herge­wor­fen, in Gedan­ken und Träumen fest im Griff des Asche-Monsters. Unser aller Licht­ge­stalt Angie Her Holyness Merkel hängt in Bozen fest und kommt auch nicht mehr nach Hause. Werden wir sie und ihren Troß von Beglei­tern je wieder­se­hen oder gilt die gesamte Entou­rage schon in Kürze als verschol­len? In den Stunden der Not und des Trübsinns steht die Nation zusam­men, Schul­ter an Schul­ter, die Reihen fest geschlos­sen und die Blicke im Groll zum Himmel gerich­tet. Oh, Asche-Monster, gib sie frei und laß das Vater­land nicht führer­los in Chaos und Gesetz­lo­sig­keit versin­ken. Wir flehen Dich an, oh Asche-Monster, gib uns unsere Angela zurück! Das Leben ist so schreck­lich sinnlos ohne Kohls Mädchen.

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Auf Youtube tummeln sich soviele merkwür­dige Videos, daß ich manch­mal gar nicht mehr weiß, ob deren Filmchen gefaked oder gewisse User dort einfach ein wenig wirr im Oberstüb­chen sind.

Jüngs­tes Fundstück ist dieses großar­tige Machwerk eines Users namens Marki Klapper. Marki startet per Video einen Aufruf zur Bekämp­fung der „akut bedau­er­li­chen Wirtschaftsk­riese“. Seine Musik­kar­riere hat er „aufgrund von Erfolgs­man­gel“ aufge­ge­ben und arbei­tet seitdem als „Video­pro­du­zent“. Dabei hatte er durch­aus musika­li­sche Kapazi­tä­ten, wie sein grandios-grottiges Cover von Oasis‘ Wonder­wall bewies. Leider ist das Video inzwi­schen offline, da sich Marki eben jetzt auf das Video­dre­hen konzen­triert. 🙁 Und so zeigt er uns in seinem fantas­ti­schen Kurzfilm ein Pferd, eine Straße, diverse Schil­der, ein paar Schnee­hau­fen und andere tolle Dinge.

Ich bin sehr sehr angetan und schließe mich Herrn Marki Klapper an, wenn er sagt: Für ein harmo­ni­sches Zusam­men­le­ben – Help with!



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Für alle, die es anderswo noch nicht gelesen haben, die Story in Kürze: Jemand stellt dieses großar­tige Bild auf Flickr:

Die Ankün­di­gung für einen Merkel-Auftritt in Hamburg, jemand Unbekann­tes hat „und alle so: ‚Yeah‘“ dahin­ter gekrit­zelt. Das Bild erregt Aufmerk­sam­keit und große Heiter­keit. Die Geschichte geht durch alle relevan­ten deutschen Blogs und verbrei­tet sich via Twitter. Diverse Menschen verab­re­den sich zu einem YEAH-Flashmob anläß­lich des Kanzlerinnen-Besuchs.

Hier nun das großar­tige Ergeb­nis:

„YEAH!“ nach jedem Satz. Herrlich dada, herrlich gaga und die einzig angemes­sene Reaktion auf diese ganze Phrasen­dre­sche­rei. Yeah!!!

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Sehr geehrte Bankdi­rek­to­rin­nen, liebe Forst­wirte, erzürnte Barpia­nis­ten, sehr geehrte Leserin­nen und Leser,

mein Name ist Gunnar Roß und ich habe eine Scheibe. Sie liegt bei mir im Keller, ich habe sie mir am 26. Mai 1980 von meinem Klassen­ka­me­rad Fred Bertels­mann abgeschnit­ten. Meine Großmut­ter sagte nämlich in erwähn­tem Mai 1980, daß Fred Bertels­mann eine unfaß­bare Ausge­burt an Freund­lich­keit wäre, und ich mir von ihm mal eine Scheibe abschnei­den könne. Ich tat wie mir gehei­ßen. Seit jenem lufti­gen Frühsom­mer­tag gammelt die Scheibe Bertels­mann in meinem Keller vor sich hin. Eigent­lich tat die Scheibe gar nicht not, da ich nach absolut objek­ti­ver Betrach­tung von Geburt an ein muster­gül­ti­ges Exemplar der Spezies Humanus Netti­cus bin. Meistens.

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