Morrissey

Im Januar tauchte auf morrissey-solo.com ein Beitrag auf, der sich mit einer in Ungarn aufgetauchten Neuveröffentlichung von The Queen Is Dead befasste. Kurz zuvor tauchten die ersten Exemplare auf Discogs auf und wechselten für knapp 100,- € den Besitzer. Der einzige Verkäufer war ein Ungar, die Tonträger kamen aus Ungarn und tauchten ebenso auf einer ungarischen Media Markt-Seite auf. Seither rätselt die Fangemeinde, ob es sich um ein Bootleg, also eine inoffizielle Veröffentlichung, oder einen regulären Tonträger handelt, der – aus welchen Gründen auch immer – in extrem geringer Stückzahl für einen extrem kurzen Zeitraum in nur einem Land der Welt auftauchte.

Bei der Betrachtung der jüngsten The Smiths-Veröffentlichung zum Record Store Day 2017, nämlich der Single zu The Boy With The Thorn In His Side fielen mir frappierende Ähnlichkeiten zu der im Januar aufgetauchten 12″ auf. Meiner Meinung nach sind die Indizien eindeutig: Die aufgetauchte 12″ ist ein offizielles Release, das wohl eines Tages in dieser oder veränderter Form das Licht der Welt erblicken wird.

Schaut man sich die Typo genauer an, sind folgende Gemeinsamkeiten auffällig: Zum einen die identische Nennung der Bandmitglieder im identischen Font Bodoni auf der Rückseite. Zum anderen die Labels, die sich extrem ähnlich sehen. Das fängt bei dem 45er-Logo an, die Fonts sind identisch und sogar die Fonts der Katalognummern sind in beiden Fällen eine Futura Bold.

Jeweils links die mysteriöse 12″ aus Ungarn, jeweils rechts die offizielle 7″ zum Record Store Day:

Vergrößern

Vergrößern


{ 0 comments }

The Smiths sind schon immer meine absolute Lieblingsband. Von jeher fasziniert mich besonders ihr frühestes Schaffen. Ihr Debütalbum hat tolle Songs, die aber von John Porter in einen eher seichten Sound gekleidet wurden. Als Alternative empfehlen sich die Troy Tate-Sessions, von denen hier die Rede sein wird:

Die ersten Aufnahmen für das Debütalbum „The Smiths“ fanden im Sommer 1983 unter der Regie von Produzent Troy Tate statt. Unzufrieden mit der Arbeit des Produzenten, heuerten The Smiths Tates Kollegen John Porter an, um die Aufnahmen für das Album zu beenden. Porters Arbeit wurde als erste gleichnamige LP schlußendlich im Jahre 1984 veröffentlicht.

Die offiziell unveröffentlichten Aufnahmen unter Tates Fittichen kursierten jahrelang auf verschiedenen Bootlegs. Die Songs stammen allesamt von Tapes und sind Monitor-Mixe, das heißt, keiner der Songs wurde jemals komplett abgemischt. Ebenso sind die Gesangsparts von Morrissey nur sogenannte „Guide Recordings“. Tate arbeitete zuerst am Fundament der Songs und Morrissey sang jeweils eine Gesangslinie dafür ein. Später kamen die Overdubs für die Gitarre von Johnny Marr dazu. Dann sollte der Gesang bearbeitet werden, just in diesem Moment fand jedoch der Rauswurf von Troy Tate statt.

Unter Tates Regie wurden folgende Songs aufgenommen: „The Hand That Rocks The Cradle“, „You’ve Got Everything Now“, „These Things Take Time“, „What Difference Does It Make?“, „Reel Around The Fountain“, „Hand In Glove“, „Handsome Devil“, „Wonderful Woman“, „I Don’t Owe You Anything“, „Suffer Little Children“, „Miserable Lie“, „Accept Yourself“, „Pretty Girls Make Grave“ und „Jeane“.

Im Netz kursieren im wesentlichen zwei oder drei verschiedene Takes der einzelnen Songs, unterteilt in Sets Tate1 bis Tate3. Die entsprechenden Downloads lassen sich leicht über jede Suchmaschine finden. 😉 

In diesem Zusammenhang interessant ist auch das legendäre „The Pablo Cuckoo Tape“. Ein Demo aus dem Proberaum mit neun oder oben genannten Songs, die für Troy Tate als Arbeitsgrundlage aufgenommen wurden. Die Aufnahmen tauchten im März 2013 im Netz auf und sind inzwischen auch auf Vinyl erhältlich.

Weiterführende und detaillierte Infos zu allen Tate-Aufnahmen gibt es bei passionsjustlikemine.com.


 

{ 0 comments }

© Nalinee Darmrong

Ich habe vollkommen vergessen, der toten Königin zum 30. zu gratulieren. Deshalb hiermit nachträglich und ganz offiziell nur die besten Wünsche zum Thronjubiläum: Am 16. Juni 1986 erschien „The Queen is dead“, das Überalbum der Smiths, da sind sich Kritiker und Fans einig. Nur ich tanze ein wenig aus der Reihe, denn mir persönlich ist das Album schon beinahe zu perfekt, genaugenommen unheimlich perfekt. Deshalb höre ich lieber „Strangeways, here we come“, möchte die tote Königin aber dennoch nicht schlechtreden: Ein großartiges Stück Musik(geschichte), das mich Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger unzählige Stunden auf dem Walkman begleitet hat.


{ 0 comments }

Über den Jahreswechsel sind erstaunliche Dinge auf morrissey-solo.com aufgetaucht. 2 User haben auf soundcloud.com diverse bislang unbekannte Demo- bzw. unveröffentliche Versionen von The Smiths– und Morrissey-Songs gepostet. Einen guten Überblick nebst direkter Download-Möglichkeit verschafft dieser Thread. Besonders erwähnenswert erscheint mir eine bislang unveröffentliche Version von Never Had No One Ever, mit einer Trompete im Mittelteil und komplett verändertem Gesangsteil. Auch sonst sind echte Perlen unter den Songs, wie z. B. das mir bislang gänzlich unbekannte Kit.

Außerdem gibt es einen Broadcast-Mitschnitt des Silvesterkonzertes im USC Galen Center Los Angeles. Hier der Thread samt Download-Link, das Konzert ist von erlesener Qualität.

{ 0 comments }

In diesem Jahr sogar mal pünktlich: Eine kleine Übersicht über meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2014. Wie immer gilt auch in diesem Jahr: Das Album muß nicht zwangsläufig im letzten Jahr veröffentlicht worden sein; als Kriterium gilt ausschließlich die persönliche Entdeckung der entsprechenden Platte in 2014. Es kann also durchaus ein Live-Album von Walther von der Vogelweide aus dem Jahre 1695 sein… Die Nennung der Album erfolgt ohne Rang, Album des Jahres ist trotzdem ganz klar das letzte in dieser Liste. Ein paar zu rügende Tonträger finden sich am Ende des Artikels.

CoverAgainst Me! – Transgender Dysphoria Blues /// Aus Tom Gabel ist Laura Jane Grace geworden und damit beschäftigt sich dieses Album hauptsächlich. Feine Platte, musikalisch wie textlich. Nach den eher rockigen Tönen der Vorgängeralben (alles was nach „New Wave“ kam), gibt’s hier wieder ordentlichen Punkrock mitten auf die Zwölf. Laura Jane Grace ist immer noch eine der besten Songschreiberinnen im Punk, das beweist die große Hitdichte dieser Platte. Ich hatte ein bißchen Probleme, das Album als Album einzuordnen, es wirkt über weite Strecken eher wie eine Sammlung von Singles. Was die Songs aber nicht schlechter macht. Beste Momente: Wenn in Black Me Out gespuckt, gegeifert und gewütet wird. So geht Weltschmerz in erwachsen.

CoverSchrappmesser – Schlachtrufe Stimmungshits /// Punkrock in Deutschland ist vieles geworden. Vor allem langweilig. Die ewiggleichen Dackelblut- und Turbostaat-Klone schleudern ihre (post-)pubertären Weisheiten verklausuliert unters Volk. Es herrscht eine gewisse Art von konservativem Starrsinn: Alle sind für die gleichen guten Sachen und gegen die gleichen schlechten Dinge. Provokation findet kaum noch statt. Man ist sich einig, hat sich eingerichtet und beschäftigt sich ansonsten viel mit sich selbst und seinen Gedanken. Ich könnte jetzt x Bands nennen, aber ich will a) niemanden dissen, und weiß b) daß das hier eh kaum jemand lesen wird. Schrappmesser jedenfalls – um zum Album zurückzukommen – sind anders. Ganz anders. Schrappmesser bringen dem Punkrock den Humor zurück. Und was für welchen! Punkrock mit plattdeutschen Einsprengseln, jeder Menge Genre-Zitate und Songtiteln für die Ewigkeit: „Half Besuopen Is Wechschmäten Geld“, „Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Krümmer Absägen, Cuppinilenker, Refrain“. Und die B-Seite erst: 20 Minuten lang Bauernhof-Geräusche. Da muß man erstmal drauf kommen. Ich hab mich lange nicht so sehr mit einer Platte vergnügt, wie mit diesem Album. Beste Momente: „Ich muß hier nur zwei Dinge halten: Ein Bier und Schnauze. Ich wachs mit meiner Aufgabe und meiner Plauze…“

CoverLeslie Clio – Gladys /// Ein zugegebenermaßen weiter Sprung von Schrappmesser zu Leslie Clio. Da liegen ganze Kontinente dazwischen. Leslie Clio macht Pop. Souligen Pop. Von vielen wird sie als die deutsche Amy Winehouse bezeichnet. Dieser Vergleich hinkt allerdings meiner bescheidenen Meinung nach; spielte doch uns Amy (Der Herr sei ihrer Seele gnädig…) in ihrer ganz eigenen Liga. Frau Clio jedenfalls hat ein paar richtig starke Songs am Start. Die sind zwar radiokompatibel – Stichwort: I Couldn’t Care Less -, aber dennoch nicht aalglatt produziert. Pop mit Anspruch gewissermaßen. Oder einfach nur Pop. Ich muß mich ja nicht dafür rechtfertigen, daß ich ein Temporär-Popper bin, soweit kommt’s noch! Beste Momente: Die Hits sind gut auf der Platte verteilt: Told You So (A1), Sister Sun Brother Moon (A5), God No More (B3)

CoverDie Fantastischen Vier – Rekord /// Wir bleiben beim Pop. Oder beim Hip Hop. Aber wohl doch eher beim Pop, denn bei echten Hip-Hop-Fans dürften die Fantas wohl lange unten durch bzw. zu sehr in Richtung Popmusik marschiert sein. Was mich an dieser Band immer wieder fasziniert, sind die stellenweise großartigen Texte. Auch Rekord hat in dieser Hinsicht wieder einiges zu bieten; kommt allerdings nicht ganz an Alben wie Fornika heran. Insgesamt allerdings „lebt“ das Album auf einem sehr hohem Niveau – es gibt nur wenige Ausfälle (Disco ist einer). Egal also, ob man das Kind nun Hip Hop-Horst oder Pop-Peter nennt – was bleibt, ist fantastisch produzierte Musik mit teilweise wirklich starken Texten. Auch erwähnenswert: Die Produktion und der Klang sind fantastisch, da waren Profis am Werk. Außerdem: Fanta 4-Platten gibt’s immer zum fairen Kurs, in diesem Fall für 2LP + CD ganze 18,99 €. Das macht auch nicht jede Kapelle, die in der Pop-Bundesliga spielt… Beste Momente: Die gesamte A- und B-Seite bieten anspruchsvolle Unterhaltung auf hohem Niveau. Und ganz hinten wird’s mit „Das Spiel ist aus, aus, aus!“ heiter bis dramatisch.

CoverY’akoto – Moody Blues /// Eine wirklich große Platte. Ich hatte Y’akotos Vorgänger Babyblues hier auch schon gebührend abgefeiert. Moody Blues steht dem Erstling in nichts nach. Die Platte wirkt ein bißchen runder und erwachsener, was mich zuerst irritiert hat. Nach 8 bis 38 Durchläufen aber, hab ich auch dieses zweite Album liebgewonnen. (Retro-)Soul, Blues und Pop auf internationalem Niveau von einer Frau mit einer unglaublichen Stimme. Moody Blues deckt vieles ab: Es gibt beschwingte Tanzflächenfüller wie Save You oder Perfect Timing, tiefgründige und berührende Balladen wie Mother And Son oder den schummerigen Blues Forget. Wenn die Frau auf diesem Niveau weitermacht, liegt ein erfolgreicher Weg vor ihr… Einziges Ärgernis: Es gibt keinen mp3-Code zum Album. Und die Deluxe-CD hat einige Songs und Mixes mehr. Ich war tatsächlich gezwungen, nochmal 10 € für die mp3-Version rauszuwerfen… was tut man nicht alles … Beste Momente: Der Bass in Save You. Alter, Du musst diesen Bass fühlen!!!!1ELF

CoverDie Art – Success /// Was ist schwarz und kommt aus Leipzig? Der alte Herr Makarios! Haha, was für ein dummer Witz zum Einstieg. So unwitzig wie die neue Scheibe der Die Art. Ich hätt’s den alten Herren ja ehrlich gesagt gar nicht mehr zugetraut. Aber sie haben mich dann doch gekriegt. Ein überraschend poppig-waviges Album mit wenigen Ausflügen in den Rock. Insgesamt sehr ausgewogen, ausbalanciert und mit einigen Hits am Start. Ich hätte wirklich nicht gedacht, das nach den eher durchwachsenen Alben der letzten Jahre nochmal sowas interessantes dabei rauskommt. Feine Sache! Beste Momente: Love Shiner ist ein Knaller.

CoverThe Smith Street Band – Throw Me In The River /// Alter, was für eine emotionale Achterbahnfahrt. The Smith Street Band schmeißen dich in ihren rostigen Van, dann liest dir Wil Wagner seine Geschichten vor und als Soundtrack dazu bekommst du Punkrock auf die Ohren. Am Ende der Fahrt schmeißen sie dich unversehrt aus dem Auto und glaub mir, dann hast du einiges zu erzählen… Lange hat mich Musik nicht mehr so berührt, wie es dieses Album geschafft hat. Eigentlich müßte ich längst aus dem Alter raus sein, aber die Texte haben mich wirklich gepackt. Und die Musik erst: Diese jungspundigen Australier zaubern mit einer unglaublichen Lässigkeit Melodien aus dem Ärmel … da wird mir ganz warm ums Herz. Ich weiß nicht, ob es schwer war, dieses Album zu schreiben. Aber es klingt so, als wäre es ganz einfach gewesen. Und ist trotzdem so komplex. Ein Wunderwerk! Beste Momente: Der Opener, der Schlußakkord und all die Momente dazwischen.

Zu rügende Tonträger 2014:
Element Of CrimeLieblingsfarben und Tiere (Das hatten wir alles schon mal in besser, Herr Regener!)
Hello SaferideThe Fox, The Hunter And Hello Saferide (Das hatten wir alles schon mal in beschwingter, Frau Norlin!)
MorrisseyWorld Peace Is None Of Your Business (Das kann unmöglich Ihr Ernst sein, Herr Morrissey?!)


Das soll’s auch schon gewesen sein. Für sachdienliche Hinweise sind wie immer Kommentare sehr gern gesehen! Auf ein musikalisch hochwertiges 2015!

{ 1 comment }

Das neue Morrissey-Album World Peace Is None Of Your Business erscheint am 15. Juli (hier gibt’s einen Albumstream). Nachfolgende Zeilen vermitteln einen ersten Eindruck…

Ich hab das Album in der Deluxe-Version (6 Bonussongs) jetzt mehrfach angehört und werde einfach nicht warm damit. Was mich selbst überrascht, denn bislang konnte ich jedem Morrissey-Album wenigstens irgendwas abgewinnen.

Im Frühjahr 1990 hab ich mir Viva Hate auf Kassette gekauft. Eigentlich sollte es einen LP werden, aber die war gerade nicht vorrätig. Ich hatte gerade erst über irgendwelche Kanäle erfahren, daß es überhaupt ein Soloalbum von Morrissey gibt. Durch den eisernen Vorhang sickerten Informationen dieser Art nur spärlich und von meinen geliebten The Smiths hatte ich derzeit nur die polnische Tonpress-Pressung des Debütalbums als echten Tonträger sowie alle anderen Alben auf überspielten Kassetten von Freunden.

The Smiths hatten immer eine besondere Bedeutung für mich. Tolle Popsongs (damals nannten wir das Independent, hatten aber keine Ahnung, daß der Begriff genaugenommen keine Musikrichtung, sondern eher eine Vertriebsart kennzeichnet) in Verbindung mit großartigen Texten (von denen ich damals wenig verstand, aber fühlte, das sie gut sein mussten!).

Womit wir beim ersten Kritikpunkt von World Peace… wären: Die Texte. Sie sind stellenweise recht flach geraten, lassen Romance und Teenage Angst – zwei bestimmende Themen der alten Tage – schmerzlich vermissen, sind keine bissige Anklage gegen Gott und die Welt mehr. Stattdessen scheint es, als habe Meister Morrissey sein Wörterbuch gezückt und dort ein paar billige Reime abgeschrieben: „Mad in Madrid, ill in Seville, lonely in Barcelona. Then, someone tells you and you cheer… Hooray!, hooray!, The bullfighter dies! And nobody cries… Nobody cries, because we all want the bull to survive. Gaga in Málaga, no mercy in Murcia, mental in Valencia…“ (aus The Bullfighter Dies). Wenn Morrissey Forgive Someone singt, ist das so, als würde Hannibal Lecter vegetarische Lasagne zu seinem Lieblingsgericht erklären. Oder auch Kiss Me Alot, der Song, der eben diese drei Worte mantrahaft bis zum Erbrechen wiederholt.

Zweiter Kritikpunkt sind die größtenteils völlig uninspirierten und uninspirierenden Songs, die es in früheren, besseren Tagen nicht mal zur B-Seite geschafft hätten. Es gibt kaum etwas, das hängenbleibt, nichts das sich einprägt. Die hohe Kunst des Schreibens eines guten Songs sucht man auf diesem Album leider weitestgehend vergeblich. Wie sagte Rossini doch einst über Richard Wagner: „Wagner hat wundervolle Momente, aber schlechte Viertelstunden in seiner Musik.” Und genauso fühle ich über dieses Album.

Letzter Punkt: Die Produktion. Die ganze Platte klingt sehr flach und unprofessionell gemischt und gemastert. Die Instrumente klingen durchgängig so, als kämen sie komplett aus dem Computer. Vielleicht kommen sie sogar daher, wer weiß.

World Peace… ist alles andere als ein Glanzpunkt in Morrisseys Schaffen. Es liegt irgendwo im unteren Mittelfeld, ziemlich in der Nähe von Kill Uncle. Es ist schön, seine Stimme mal wieder zu hören, auch wenn er nichts neues zu sagen hat.

Ich jedenfalls bin enttäuscht, gebe die Hoffnung auf bessere Zeiten und substantiellere Alben aber nicht auf.

P.S. Auf Facebook und in einschlägigen Foren bin ich für eine Zusammenfassung dieser Albumkritik übrigens schon ordentlich beschimpft wurden. Hier mein Lieblingskommentar, der kaum noch etwas mit der Musik zu tun hat und ganz gut zeigt, wie fatalistisch und verbohrt die Fans des Meisters (zu denen ich mich zähle (zählte?)) sein können:


{ 4 comments }