Musik

Pearl Jam - Vs.

von Torsten am 23. August 2014 · 0 Kommentare

in Musik

Endlich auf Vinyl im Haus: Pearl Jams zweites Album "Vs.". Ein Knüller vor dem Herrn, mit keinem anderen Album verbinde ich soviele Erinne­rungen an die frühen neunziger Jahre, von R.E.M.s "Automatic For The People" mal abgesehen. Großes Grunge­tennis auf Top-Niveau, laut, adrett, nassforsch, epochal und phäno­menal. Die 180g-Pressung auf Music On Vinyl klingt einfach schwei­ne­geil. Heute Matten­schüt­teln bis nach Mitter­nacht! I'd rather be … I'd rather be … leik enn ENNIMELL!!!!!



{ 0 Kommentare }

Um Manni, hey!

von Torsten am 22. August 2014 · 1 Kommentar

in Fundsachen, Musik

Einge­fleischte Kenner dieser Seiten erinnern sich vielleicht noch an unsere kleine Serie skurriler Songs und Videos, meist vorge­tragen von Inter­preten aus Osteuropa. Heute mal was aus Finnland. Auch toll!



{ 1 Kommentar }

Road Regrets

von Torsten am 19. August 2014 · 0 Kommentare

in Musik

We'll drive until the gas is gone
And then walk until our feet are torn
Crawl until we feed the soil
Film the whole thing

It's all business in the left hand lane
Drive there and then drive back again
Escape can be the only way
To escape

{ 0 Kommentare }

Condemnation

von Torsten am 18. August 2014 · 0 Kommentare

in Kraut und Rüben, Musik

Wir beginnen den Montag mit einem gutge­brummten Ommmm­m­m­m­m­m­m­m­m­mmmm. Anschlie­ßend fragen wir uns, wie lange das noch so weiter­gehen wird, unser Pendeln bis zur Rente. Unsere Nacken sind verspannt, unsere Nerven liegen blank und am Ende eines jeden Tages müssen wir uns die Frage nach dem Sinn gefallen lassen. Ih, eine Denti­täts­krise! Weiterhin stellen wir fest, daß die Verhei­ßungen der digitalen Gesell­schaft nur eine Farce sind. Zurück zur Rübe, zurück zur Natur, zurück zum Beton. Ommmmmmm.

{ 0 Kommentare }

Damenwahl

von Torsten am 14. Juli 2014 · 3 comments

in Kraut und Rüben, Musik

image

Wenn ihr harten Punker wüßtet, was ich in Wahrheit so höre…

{ 3 Kommentare }

Das neue Morrissey-Album World Peace Is None Of Your Business erscheint am 15. Juli (hier gibt's einen Album­stream). Nachfol­gende Zeilen vermit­teln einen ersten Eindruck…

Ich hab das Album in der Deluxe-Version (6 Bonus­songs) jetzt mehrfach angehört und werde einfach nicht warm damit. Was mich selbst überrascht, denn bislang konnte ich jedem Morrissey-Album wenigs­tens irgendwas abgewinnen.

Im Frühjahr 1990 hab ich mir Viva Hate auf Kassette gekauft. Eigent­lich sollte es einen LP werden, aber die war gerade nicht vorrätig. Ich hatte gerade erst über irgend­welche Kanäle erfahren, daß es überhaupt ein Soloalbum von Morrissey gibt. Durch den eisernen Vorhang sickerten Infor­ma­tionen dieser Art nur spärlich und von meinen geliebten The Smiths hatte ich derzeit nur die polni­sche Tonpress-Pressung des Debüt­al­bums als echten Tonträger sowie alle anderen Alben auf überspielten Kassetten von Freunden.

The Smiths hatten immer eine beson­dere Bedeu­tung für mich. Tolle Popsongs (damals nannten wir das Indepen­dent, hatten aber keine Ahnung, daß der Begriff genau­ge­nommen keine Musik­rich­tung, sondern eher eine Vertriebsart kennzeichnet) in Verbin­dung mit großar­tigen Texten (von denen ich damals wenig verstand, aber fühlte, das sie gut sein mussten!).

Womit wir beim ersten Kritik­punkt von World Peace… wären: Die Texte. Sie sind stellen­weise recht flach geraten, lassen Romance und Teenage Angst - zwei bestim­mende Themen der alten Tage - schmerz­lich vermissen, sind keine bissige Anklage gegen Gott und die Welt mehr. Statt­dessen scheint es, als habe Meister Morrissey sein Wörter­buch gezückt und dort ein paar billige Reime abgeschrieben: "Mad in Madrid, ill in Seville, lonely in Barce­lona. Then, someone tells you and you cheer… Hooray!, hooray!, The bullfighter dies! And nobody cries… Nobody cries, because we all want the bull to survive. Gaga in Málaga, no mercy in Murcia, mental in Valencia…" (aus The Bullfighter Dies). Wenn Morrissey Forgive Someone singt, ist das so, als würde Hannibal Lecter vegeta­ri­sche Lasagne zu seinem Lieblings­ge­richt erklären. Oder auch Kiss Me Alot, der Song, der eben diese drei Worte mantra­haft bis zum Erbre­chen wiederholt.

Zweiter Kritik­punkt sind die größten­teils völlig uninspi­rierten und uninspi­rie­renden Songs, die es in früheren, besseren Tagen nicht mal zur B-Seite geschafft hätten. Es gibt kaum etwas, das hängen­bleibt, nichts das sich einprägt. Die hohe Kunst des Schrei­bens eines guten Songs sucht man auf diesem Album leider weitest­ge­hend vergeb­lich. Wie sagte Rossini doch einst über Richard Wagner: "Wagner hat wunder­volle Momente, aber schlechte Viertel­stunden in seiner Musik.” Und genauso fühle ich über dieses Album.

Letzter Punkt: Die Produk­tion. Die ganze Platte klingt sehr flach und unpro­fes­sio­nell gemischt und gemas­tert. Die Instru­mente klingen durch­gängig so, als kämen sie komplett aus dem Computer. Vielleicht kommen sie sogar daher, wer weiß.

World Peace… ist alles andere als ein Glanz­punkt in Morris­seys Schaffen. Es liegt irgendwo im unteren Mittel­feld, ziemlich in der Nähe von Kill Uncle. Es ist schön, seine Stimme mal wieder zu hören, auch wenn er nichts neues zu sagen hat.

Ich jeden­falls bin enttäuscht, gebe die Hoffnung auf bessere Zeiten und substan­ti­el­lere Alben aber nicht auf.

P.S. Auf Facebook und in einschlä­gigen Foren bin ich für eine Zusam­men­fas­sung dieser Album­kritik übrigens schon ordent­lich beschimpft wurden. Hier mein Lieblings­kom­mentar, der kaum noch etwas mit der Musik zu tun hat und ganz gut zeigt, wie fatalis­tisch und verbohrt die Fans des Meisters (zu denen ich mich zähle (zählte?)) sein können:


{ 3 Kommentare }