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My Chemical Romance

Reputa­tion soll heute das Stich­wort sein. Es gibt zahlrei­che Künst­ler und Alben die in vermeint­lich seriö­sen Indie-Kreisen einen eher zweifel­haf­ten Ruf genie­ßen. My Chemi­cal Romance sind so eine Band und Welcome To The Black Parade ist so ein Album. Etwas zu viel Pomp, etwas zuviel Pathos, etwas zuviel Oper, etwas zuviel Tamtam. Und in Kreisen, die sich mit „Musik für Erwach­sene“ befas­sen wohl auch zuviel Teenie-Theater. Kurzum: Nicht jeder­manns Sache.

Das Schöne am Älter­wer­den ist, das mir solche Katego­ri­sie­run­gen nun seit Jahren schon weit am Aller­wer­tes­ten vorbei­ge­hen. So, wie ich nie fester Teil einer bestimm­ten Szene oder Subkul­tur war, weil ich mit Unifor­miert­heit (sei es die innere oder die äußere) nie etwas anfan­gen konnte; so sehr inter­es­sie­ren mich die Befind­lich­kei­ten und Geschmacks­gren­zen der Indie-Polizei – nämlich gar nicht. Und deshalb gibt es heute I Don’t Love You von eingangs erwähn­tem Album. Mit viel Pomp, viel Pathos, viel Oper und reich­lich Tamtam. Ich liebe diesen Song!!!


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