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Richtig schöne Worte

eBay-Bewertung

by Torsten on 29. August 2017 · 0 comments

in Kraut und Rüben

Für abzuge­bende eBay-Bewertungen verwende ich in letzter Zeit ausschließ­lich die Autover­voll­stän­di­gungs­funk­tion meines smarten Telefons. Dabei kommen dann so herrli­che Bewer­tun­gen wie „Prima und alles Gute der gesam­ten Region!“ zustande. Ich weiß, dass das albern ist, aber ich könnte mich wegschmei­ßen … bruhaha.


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Bengt bangt

by Torsten on 28. August 2017 · 0 comments

in Fundsachen, Musik

Bengt bangte und ich war nicht da. Als ich gestern zur wöchent­li­chen Grabpflege antrat, sah mich Bengt Tribu­kait ebenso streng wie angestrengt vom Fried­hofs­aus­hang­schau­kas­ten an. „Kommt der Bengt raus spielen?“ hab ich die Mutter gefragt. Wo der Bengt denn bleibt, da hat die Mutter gesagt: „Im Leben kriegt man nichts geschenkt, Bengt ist im Keller und bangt.“



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Palin­drome sind schon dolle Dinger. Stehen einfach nur so da und kosten nicht viel. Schönes Wochen­ende!

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Eine sehens­werte Doku über die Jeans­hose, die in den frühen Jahren der DDR noch „Niethose“ hieß. Ich persön­li­che kenne sie auch noch unter der Bezeich­nung „Manches­ter­hose“ (ostdeutsch ausge­spro­chen als Männsch­ässda), so hat sie meiner Erinne­rung nach meine Oma ganz früher genannt. Die hatte auch die schöne Bezeich­nung „Hippie-Ball“ für eine Disco­ver­an­stal­tung… und andere schöne Worte, deren Erwäh­nung mich hier vollends den Faden verlie­ren lassen würde. Jeanstime:

„Erst war die Jeans, die Jugend­li­che in der DDR trugen, noch Anlass für Schul­ver­weise und Klubhaus­ver­bote. Dann wurde sie, auch durch volks­ei­gene Produk­tion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlecht­hin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstren­gun­gen der volks­ei­ge­nen Textil­in­dus­trie und des sozia­lis­ti­schen Marke­tings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultsta­tus der ameri­ka­ni­schen Marken­jeans Levi´s oder Wrang­ler blieb bei der Jugend im sozia­lis­ti­schen Lager bis zuletzt unange­foch­ten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaub­li­che: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrang­ler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leibli­chen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfah­ren hatte. Die Hose passte sogar wie angegos­sen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächs­ten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schul­di­rek­tor ihr wütend vom Hals riss.“

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Whynach­ten – das Fest der Liebe. You’re my heart, you’re my soul. Du bist mein Herz, Du bist meine Seele. Du bist die Losver­käu­fe­rin auf dem Rummel­platz meiner Klein­stadt. Apropos, in Haldens­le­ben findet regel­mä­ßig zu Pfings­ten die Pfingst­ma­sche statt. Ein ordinä­res Rummel­ver­gnü­gen mit Autoscoo­ter, Losbu­den und Luftge­wehr­stand. Pfingstmasche heißt die Veran­stal­tung, weil sie auf der Masche, einer Grünflä­che in der Stadt, statt­fin­det. In meiner Kindheit und frühen Jugend war ich infol­ge­des­sen lange Jahre der irrigen Annahme, das der Begriff Masche gleich­be­deu­tend mit dem Begriff Rummel ist. Wenn ich also anderen gegen­über von der Masche sprach, gab es öfter mal großes Rätsel­ra­ten, weil niemand etwas mit dem Begriff anfan­gen konnte. Ähnlich verhielt es sich mit dem Begriff Gaze für Fliegen­git­ter vor den Fenstern, den jeder – absolut jeder – in Familien- und Freun­des­kreis als Gaah-schee (So, wie man das franzö­si­sche Gage ((Entgelt)) spricht) aussprach. Und viele tun das bis heute… Die DDR war also nicht nur sprach­lich ein großes Rätsel. Wer mehr zum Thema richtig schöne Worte lesen will, soll mal hier schauen. Aber vorher löse ich noch auf: Auf besag­ter Masche sah ich mal eine junge Frau mit einer Jeans­ja­cke mit einem riesi­gen Modern Talking-Backpatch, garniert mit Glitzer­stei­nen und weißich­was. Das Bild hat sich bis heute einge­brannt. Wie auch immer, ich muß jetzt los. Atlan­tis is calling – SOS for Love.


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