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Säkert!

Jag talar inte svenska

by Torsten on 10. Mai 2017 · 0 comments

in Musik

Jag talar inte svenska – ich spreche kein Schwe­disch. Bin aber trotz­dem seit langem Fan des Schaf­fens von Annika Norlin, die mit ihren Bands Hello Safer­ide und Säkert! seit Jahren die schwe­di­sche Indie-Pop-Szene unsicher macht. Gerade ist mit Djäggd­jur ein fantas­ti­sches neues Album von Säkert! erschie­nen. Dummer­weise verstehe ich von den Texten so gut wie nichts, was mich aber nicht von der Einschät­zung „Fantas­ti­sches Pop-Album, wie es so nur aus Skandi­na­vien kommen kann“ abhält. Die gute alte nordi­sche Harmo­nie­lehre – irgend­wie haben die Herr- und Damschaf­ten da oben im Norden den Pop mit der Mutter­milch aufge­so­gen. Wer den vermeint­li­chen simplen und eingän­gi­gen Pop von ABBA mal in seine perfekt arran­gier­ten Einzel­teile zerlegt hat, weiß wovon ich rede.

Hiermit also wieder mal eine wärmste Höremp­feh­lung für Säkert!s neues­tes Werk. Auch die alten Alben – es gibt eins in engli­scher Sprache – und alle Hello Saferide-Sachen (durch­weg englisch) sind mehr als empfeh­lens­wert.

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Am 11. Oktober 2015 gab sich Annika Norlin zusam­men mit den Sympho­ni­kern des Malmö Symfo­nior­kes­ter die Ehre. Mit den Worten „Sie können tun, was Sie wollen“ übergab Anna Storåkers, Produ­zen­tin der neuen Konzert­halle Malmö Live, den Staffel- bzw. Dirigen­ten­stab für ein ganzes Wochen­ende an Annika Norlin. Mit Musik, Textbei­trä­gen und künst­le­ri­schen Ergän­zun­gen gestal­tete Frau Norlin das Programm nach ihrem eigenen Ermes­sen. Es gab unter anderem ein TV-Serien-Quiz, einen Litera­tur­work­shop und diverse Textbei­träge. Als krönen­den Abschluß des Wochen­en­des spielte Annika einige ihrer Songs (Säkert als auch Hello Safer­ide) neu arran­giert zusam­men mit dem Malmö Sympho­nie­or­ches­ter. Den Stream dazu gibt es aktuell wieder im schwe­di­schen Radio, aller­dings nur für kurze Zeit. Hier der Link: Zurück­leh­nen und genie­ßen!

Falls jemand einen Mitschnitt braucht – ich habe natür­lich keinen. Denn ich weiß, das das Mitschnei­den nicht so ganz legal wäre, und als braver Inter­net­bür­ger halte ich mich natür­lich daran. Ich habe also ganz und gar nicht und unter keinen Umstän­den einen Mitschnitt des Streams in aller­feins­ter Quali­tät… Ihr müßt mir also keine E-Mail schicken und nach einem Mitschnitt des Streams fragen. Kontakt­adresse steht irgendwo da oben.

Track­list:
1. Maurice Ravel: Fanfar från L’eventail de Jeanne
2. Anna
3. The Quiz
4. Loneli­ness Is Better When You’re Not Alone
5. Philip Glass: Company: Sats 1 & 2
6. Honung
7. Tobas Broström: Nordic Peace – My Best Friend
8. Last Night­bus
9. Allt som är ditt
10. Erland v Koch: Monolog nr 9 – Highschool Stalker
11. Philip Glass: Company: Sats 3 & 4
12. This Body
13. 25 Days
14. Paren­ting never ends
Gästar­tist: Ashofak Baden
15. I Forgot About Songs
16. Overall
17. Ditt kvarter
18. Dansa, fastän
19. Är du fortfa­rande arg?


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Die beste Nachricht seit Bekannt­gabe der Puhdys-Auflösung:

Preor­der hier.

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Säkert!s Video zur ersten englisch­spra­chi­gen Single Can I ist online. Ich hab mich zwar am Projekt betei­ligt, fand jedoch im Video keine Berück­sich­ti­gung. Meine Enttäu­schung hält sich aber in Grenzen, da erstens Großmut mein zweiter Vorname ist und ich zweitens ohnehin schon berühmt genug bin. Immer öfter sprechen mich Menschen auf der Straße an und fragen nach der Uhrzeit oder dem Weg nach Irgendwo. Zu letze­rem komme ich später; bei Erste­rer kann ich fast immer helfen. Meist ist es übrigens gerade kurz nach halb zwölf, eigent­lich ständig. Mir scheint, es handelt sich dabei um ein Myste­rium der neuen Zeit, denn in der alten war es auch mal früher oder später. Wenn es nicht um die Zeit, sondern um den Weg nach Irgendwo geht, kann ich auch helfen. Entwe­der per GPS oder mit meiner Kennt­nis der Busfahr­pläne, die ich zweimal jährlich zum Fahrplan­wech­sel auswen­dig lerne. Der nächste Bus fährt gerade­wegs nach Schwe­den. Bitte steigen Sie jetzt ein:

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Was lange angekün­digt war, wird nun tatsäch­lich Wirklich­keit: Meine Oberal­ler­lieb­lings­schwe­din Annika Norlin veröf­fent­licht mit ihrer Band Säkert! ihr 2010er Album Facit nun noch einmal mit engli­schen Texten. Annika herself schreibt dazu in ihrer gewohnt charman­ten Art:

In 2010, we released Facit, our second album with my band Säkert! (Säkert! is a band where I’ve sung in Swedish. I also have a band where I sing in English – Hello Safer­ide.) We are lucky enough to have super sweet listeners in diffe­rent countries and some of them wrote me, saying they were google trans­la­ting Facit and babel­fi­shing it and asking their grand­fa­ther with Norwe­gian ances­tors for trans­la­tion, and it all turned out very weird.

„How sad“, I thought, „that I can’t just trans­late the songs.“

Which is when I thought: „Um, why don’t I just trans­late the songs.“

„What if“, I thought, „I trans­late them almost word by word, and it nearly turns into a third language, English words used in a Swedish way?“*

So I did, and we decided to record the songs and turn them into an album. During the process, the trans­la­ted songs pretty much felt like new to us. Every­thing seemed diffe­rent when sung in another language, and producer/guitar player Henrik Oja found some new sounds for them.

Die Vorfreude meiner­seits ist groß und wurde bereits mit einer Vorbe­stel­lung bei bengans.se gestillt. Das Album erscheint Ende August, hier der Link. Passend zur ersten Single Can I (unten im Stream) gibt es außer­dem ein Fotopro­jekt, an dem sich die ganze Welt betei­li­gen kann. Dabei geht es um Mut, ein weißes Blatt und die Möglich­keit im Video zu Can I aufzu­tau­chen. Selbst­re­dend werde ich mich daran betei­li­gen – ich muß nur noch heraus­fin­den, was meine mutigste Tat ever war. 😉 Alle Infos zum Projekt gibt es hier. Abschlie­ßend noch die erste Single Can I im Stream auf soundcloud.com. Feine Nummer, in Skandi­na­vien weiß man (und frau!), wie gute Popmu­sik funktio­niert.

Can I by Säkert!

Wer lieber Videos guckt – hier gibt es ein fantas­ti­sches Wannadies-Cover von Säkert! – My Hometown einge­schwe­discht als Min Heemstad.

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Kannst ja fasten!

by Torsten on 12. Januar 2011 · 2 comments

in Musik

Säkert! sind dem einen oder anderen Leser dieses KäseMittei­lungs­blat­tes vielleicht nicht gänzlich unbekannt. Denn Säkert! sind sowas wie das schwe­di­sche Origi­nal von Hello Safer­ide. Selbige wurden an dieser Stelle schon desöf­te­ren ultima­tiv belob­hu­delt. Gemein ist beiden Forma­tio­nen die Front­frau Annika Norlin. ((… die übrigens so toll ist, daß ich sie irgend­wann heira­ten werde. Dummer­weise weiß die Gute noch nichts davon!))

Säkert! arbei­ten ((augen­blick­lich?, wohl noch immer?, überhaupt schon?))an der Neu-Einspielung der Songs ihres letzten Albums Facit. Diesmal jedoch wird entge­gen der origi­na­len schwe­disch­spra­chi­gen Fassung des Albums auf Englisch getex­tet und gesun­gen. Was mich sehr freut, denn irgend­wie sind die Schwe­den bei all ihrem Talent für großar­tige Popmu­sik mit einer phone­tisch nicht unbedingt vorteil­haf­ten Sprache geseg­net. Zumin­dest was die Singe­rei angeht. Und bis zum Release versteh ich eben weiter­hin Kannst ja fasten! statt Dansa, fastän!, was übrigens soviel wie „Tanz trotz­dem!“ bedeu­tet.



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