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Schweden

Bengt bangt

by Torsten on 28. August 2017 · 0 comments

in Fundsachen, Musik

Bengt bangte und ich war nicht da. Als ich gestern zur wöchent­li­chen Grabpflege antrat, sah mich Bengt Tribu­kait ebenso streng wie angestrengt vom Fried­hofs­aus­hang­schau­kas­ten an. „Kommt der Bengt raus spielen?“ hab ich die Mutter gefragt. Wo der Bengt denn bleibt, da hat die Mutter gesagt: „Im Leben kriegt man nichts geschenkt, Bengt ist im Keller und bangt.“



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Jag talar inte svenska

by Torsten on 10. Mai 2017 · 0 comments

in Musik

Jag talar inte svenska – ich spreche kein Schwe­disch. Bin aber trotz­dem seit langem Fan des Schaf­fens von Annika Norlin, die mit ihren Bands Hello Safer­ide und Säkert! seit Jahren die schwe­di­sche Indie-Pop-Szene unsicher macht. Gerade ist mit Djäggd­jur ein fantas­ti­sches neues Album von Säkert! erschie­nen. Dummer­weise verstehe ich von den Texten so gut wie nichts, was mich aber nicht von der Einschät­zung „Fantas­ti­sches Pop-Album, wie es so nur aus Skandi­na­vien kommen kann“ abhält. Die gute alte nordi­sche Harmo­nie­lehre – irgend­wie haben die Herr- und Damschaf­ten da oben im Norden den Pop mit der Mutter­milch aufge­so­gen. Wer den vermeint­li­chen simplen und eingän­gi­gen Pop von ABBA mal in seine perfekt arran­gier­ten Einzel­teile zerlegt hat, weiß wovon ich rede.

Hiermit also wieder mal eine wärmste Höremp­feh­lung für Säkert!s neues­tes Werk. Auch die alten Alben – es gibt eins in engli­scher Sprache – und alle Hello Saferide-Sachen (durch­weg englisch) sind mehr als empfeh­lens­wert.

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Die Schwe­den waren schon immer die cools­ten Typen Europas. Die mit der schöns­ten Landschaft, den hübsches­ten Frauen, der besten Popmu­sik und dem entspann­tes­ten Gemüt. Jetzt sind sie noch toller:

Einfach mal einen Schwe­den anrufen. Mal in Stock­holm durch­klin­geln. Ich hab’s mittler­weile dreißig­mal probiert, hatte viele nette Schwe­din­nen und Schwe­den dran; nur leider die Annika Norlin noch nicht. Ich versu­che es weiter. Seit ein paar Tagen nämlich macht das Land Werbung für sich, indem man mit einer Person, die in Schwe­den lebt, telefo­nie­ren kann. Per Zufalls­prin­zip wird man verbun­den, das Thema: völlig egal. Wetter, Politik, Feminis­mus, Meinungs­frei­heit, Fischen – was auch immer man anspre­chen möchte, kann man mit dieser Person disku­tie­ren.

Ruft doch auch ihr mal einen Schwe­den an. Es lohnt sich: +46 771793 336.


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Flogsta ist ein Stadt­teil vom schwe­di­schen Uppsala. Die meisten der Einwoh­ner sind Studen­ten, die an der Univer­si­tät Uppsala studie­ren. Jeden Abend um 22.00 Uhr ist der „Flogsta Schrei“ zu hören, wenn die Bewoh­ner gemein­sam aus Fenstern, von Balko­nen und Dächern schreien.

Wie die Tradi­tion begann, ist umstrit­ten. Einige Einhei­mi­sche sagen, das Schreien diente einfach zum Streß­ab­bau während der Prüfungs­zei­ten; andere sagen, es begann in Erinne­rung an einen Studen­ten, der in den 1970er Jahren Selbst­mord beging.


(via)

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Klick!

Seit dem 11. Februar ist die Millennium-Trilogie des schwe­di­schen Autoren Stieg Larsson auf DVD und Bluray in Deutsch­land erhält­lich. Zum Inhalt der Bücher bzw. Filme hatte ich mich schon an anderer Stelle lobhu­delnd ausge­las­sen. Die Verwer­tungs­kette dürfte nun mit Kinofilm, Einzel-DVD, DVD-Box und der jetzi­gen, hoffent­lich finalen Version abgeschlos­sen sein.

Was die Neuerschei­nung dennoch so inter­es­sant macht, ist die Laufzeit. Alle drei Filme laufen jeweils ca. 175 Minuten und somit insge­samt 99 Minuten länger als die Kinofas­sung. Das liegt daran, daß der Director’s Cut nichts anderes als die ursprüng­lich vom schwe­di­schen Fernse­hen produ­zierte Version der Trilo­gie ist. Alle Unter­schiede zwischen Original-TV- und Kinofas­sung werden auf schnittberichte.com sehr gut und im Detail erläu­tert.

Da die Ameri­ka­ner offen­bar unfähig oder unwil­lens sind, sich unter­ti­telte oder synchro­ni­sierte Filme anzuse­hen, dreht David Fincher gerade unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo ein Remake von Verblen­dung, dem ersten Teil der Trilo­gie. Die Rolle des Mikael Blomquist übernimmt Daniel Craig, als Lisbeth Salan­der ist Rooney Mara zu sehen. Erste Promo­fo­tos verhei­ßen nichts Gutes, eine post-feministische Ikone wie Lisbeth Salan­der hat besse­res verdient als abgeschmackte Alther­ren­fan­ta­sien.

So bleibt die Hoffnung auf ein langes und verreg­ne­tes Wochen­ende, an dem ich mir alle drei Millennium-Filme am Stück ansehen werde.

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Kannst ja fasten!

by Torsten on 12. Januar 2011 · 2 comments

in Musik

Säkert! sind dem einen oder anderen Leser dieses KäseMittei­lungs­blat­tes vielleicht nicht gänzlich unbekannt. Denn Säkert! sind sowas wie das schwe­di­sche Origi­nal von Hello Safer­ide. Selbige wurden an dieser Stelle schon desöf­te­ren ultima­tiv belob­hu­delt. Gemein ist beiden Forma­tio­nen die Front­frau Annika Norlin. ((… die übrigens so toll ist, daß ich sie irgend­wann heira­ten werde. Dummer­weise weiß die Gute noch nichts davon!))

Säkert! arbei­ten ((augen­blick­lich?, wohl noch immer?, überhaupt schon?))an der Neu-Einspielung der Songs ihres letzten Albums Facit. Diesmal jedoch wird entge­gen der origi­na­len schwe­disch­spra­chi­gen Fassung des Albums auf Englisch getex­tet und gesun­gen. Was mich sehr freut, denn irgend­wie sind die Schwe­den bei all ihrem Talent für großar­tige Popmu­sik mit einer phone­tisch nicht unbedingt vorteil­haf­ten Sprache geseg­net. Zumin­dest was die Singe­rei angeht. Und bis zum Release versteh ich eben weiter­hin Kannst ja fasten! statt Dansa, fastän!, was übrigens soviel wie „Tanz trotz­dem!“ bedeu­tet.



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