Social Distortion

Wir nähern uns dem Weihnachts­fest in großen Schrit­ten. Ab sofort also nur noch Knaller­songs mit Charme, Dampf und Chuzpe. Die Creme de la Creme der guten Musik. Highlights am laufen­den Band. Hits, Hits und Hits ohne Ende. Ein Kracher jagt den nächs­ten. Frisch­ge­gar­tes aus dem Dampf­koch­kes­sel der musika­li­schen Vielfalt. Lieder, so schnell wie ein Torpedo. Songs, so gut wie frischer Fisch. Weisen aus dem Morgen­land. Oder aus dem Abend­land, wenn es nicht vorher unter­geht, wie viele ja gerade behaup­ten. Lieder, so schön wie die Norden. Alles singt. Alles lacht. Alles tanzt, weil’s Freude macht. Ein bunter Reigen musika­li­schen Frohsinns. Ein Potpourri der guten Laune. Stimmung, Jux und Heiter­keit. [Hier Gefasel Ihrer Wahl einfügen…]


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Heiwähwannowann!

by Torsten on 28. November 2013 · 0 comments

in Kraut und Rüben, Musik

Bevor ich hier gar nichts mehr poste, poste ich mal was vom Highway 101. Auf selbi­gem bin ich nämlich gerade unter­wegs und während links die ertrag­rei­chen Äcker der oberen Unter­börde vorbei­rau­schen, geben sich zur rechten der Herr Fuchs und der Herr Hase ein fröhli­ches Stell­dich­ein beim Skat mit Meister Dachs. Und während in Villa­riba noch gescheu­ert wird, wird in Villa­ba­cho schon gefei­ert. Glück­lich soll der Spanier sein, nur die Jugend­ar­beits­lo­sig­keit (21,7%) macht ihm zu schaf­fen. Es grünt so grünt wenn Spani­ens Blüten blühen, was man von der iberi­schen Wirtschaft nicht behaup­ten kann. Ein Maultier ist kein Esel und ein Drome­dar kein Kamel. Es besteht also noch Hoffnung. Auch ich hoffe – auf mehr Blogposts mit noch mehr Gehalt und darauf, daß am Ende alles gut wird.

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Heute mal wieder ein paar Fotos meiner Schallplatten-Neuerwerbungen der letzten Monate. Nicht um anzuge­ben, wie ein boshaf­ter Kommen­ta­tor in der letzten Folge von Schall & Wahn so hanebü­chen behaup­tete, sondern um euch die Möglich­keit zu geben, sich mit mir zu freuen. 😀 Die Galerie wird fortlau­fend erwei­tert und ist immer auf der Foto-Seite der BB zu finden.

Begin­nen wir mit Iron Chic. Die neue 7″ der ameri­ka­ni­schen Buben bewegt sich wie immer stil- und zielsi­cher im Fahrwas­ser des melodiö­sen Punkrocks auf eine Insel der Glück­se­lig­keit zu. Zwei Songs auf der B-Seite die es nur auf dieser Single gibt. Für mich eine der besten Bands auf dem Gebiet des emotio­na­len Vollrocks.

Morris­sey hat sein Glamou­ros Glue (wieder)veröffentlicht. Die beiden 7″, eine davon als Picture-Disc, warten mit exklu­si­ven B-Seiten auf. Eine Maxi-CD gehört auch noch zum Package; findet hier aller­dings wegen der Beschrän­kung auf Vinyl keinen Eintritt zum Foto.

Die Sharks schwim­men in der Schnitt­menge aus The Gaslight Anthem, The Clash und Fällt­mir­grad­nichtein. Und dort schwim­men sie sehr sehr gut. Sehr hübsche siebbe­druckte 7″ von den netten Jungs von Coffee­bre­ath And Heart­a­che aus Biele­feld. Die wahrschein­lich nächste Veröf­fent­li­chung der Herren CAH wird übrigens der Longplayer der Banquets sein, auf den ich mich schon wie blöde freue.

Die Boxhams­ters sind mittler­weile seit Jahrzehn­ten sowas wie meine Haus- und Hofband. Ein guter Kumpel, auf den man sich immer verlas­sen kann. So auch auf der neuen 7″ Philipp goes to Kinder kriegen, die mit zwei exklu­si­ven Titeln aufwar­tet. Im übernächs­ten Bild folgt – unter­bro­chen durch den fantas­ti­schen Emo-Post-Noise-Rock von Radio Burroughs aus Dresden – das hübsch grau marmo­rierte Thesau­rus Rex der Hamster­bu­ben nebst Bonus-7″. Must have!

Agnes Obel kommt aus Dänemark und verzau­bert jeden Regen­tag mit ihrem melan­cho­li­schen und sehr reduzier­ten Pop. Die Platte knistert vom ersten Tag an – was das Vergnü­gen ein wenig schmälert.

Zu Dean Dirg schrei­ben wäre wie zu Archi­tek­tur tanzen. Halt die Schnauze.

Clara Luzia hat nun auch erstmals (?) Vinyl veröf­fent­licht und dabei keine Kosten und Mühen gescheut. Wunder­hüb­sches Gatefold-Cover mit mp3-Download-Code. Tolles Album auch, weniger poppig als der Vorgän­ger, aber nicht minder gut.

Zu Frank Turner hab ich schon eine Menge geschrie­ben. Hier kommen noch ein paar Sätze: Während Rock & Roll als Zwischen­mel­dung und Finger­übung im schönen 10″-Format durch­geht, folgt gleich daneben das neue England Keep My Bones im schnu­cke­li­gen grünen Vinyl (750 Exemplare). Die CD ist zusätz­lich dabei. Außer­dem ausnahms­weise mit an Bord: Das Album als Deluxe-CD mit drei Bonus-Tracks. Yummy, Yummy, Yummy!

Zwei Tage : Ohne Schnupf­ta­bak – So sieht DIY in Vollendung aus. LP, CD, DVD, Plakat, Schnupf­tuch, Feuer­zeug, Button, Aufkle­ber. Und dazu noch ein großar­ti­ges Punkal­bum, das lange nach einem ebenbür­ti­gem Gegner suchen muß. Großes Kino, welches von innen wie außen begeistert.

Leider war ich beim letzt­wö­chi­gen Konzert der The Weakert­hans in Berlin verhin­dert. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß. Nett jeden­falls, daß ihr so freund­lich wart, und mir die letzte 7″ von Weakerthans-Sänger John K. Samson mitge­bracht habt. 🙂 Übrigens gab’s beim Hambur­ger Konzert der Schwä­cheralse Besuch auf der Bühne: Frank Turner sprang bei Pamphle­teer mit ein. Ein Fest!

Epischer Postrock aus Schwe­den von Ef. Fantas­ti­sches Doppel­al­bum mit großar­ti­gen, sphäri­schen Klängen in super­schi­cker Aufma­chung. In dieser Preorder-Version gibt’s davon wohl ganze 100 Stück. Unbedingt das Album mal antes­ten, oder einfach den letzten Sonntagmorgen-Song hören. Grandiose Platte!

Social Distor­tion haben das beste Album des ersten Halbjah­res abgelie­fert. Leider hab ich mich an Hard Times And Nursery Rhymes überhört und laß es erstmal ‚ne Weile ruhen. 1000 gab’s in gelbem Vinyl (bis 100 Dollar bei eBay), 2500 in rotem und den Rest in Schwarz.

Ahoj!

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Manch­mal muß man einfach weg. Wir schrei­ben das Jahr 2011, es ist der 2. Juni und Deutsch­lands Väter feiern ihren Vater­tag. Die Straßen sind überfüllt mit volltrun­ke­nem Pöbel und mein väter­li­cher Nachbar meint, er müsse den Nachmit­tag mit Bums- und Fickmu­sik ((Man verzeihe mir die für meine Verhält­nisse ungewöhn­lich derbe Wortwahl. Es ist, wie es ist.)) ausklin­gen lassen. Nicht nur, daß es nun laut Uff uff uff, heut‘ fahr’n wir in den Puff schallt, nein, es ist ihm offen­bar auch nicht im gerings­ten peinlich. Bevor ich also zur Axt greifen kann um dem Grauen ein verdien­tes Ende zu berei­ten, sattele ich meinen alten Klepper und orien­tiere mich in Richtung Leipzig. Denn reich hat man mich beschenkt, eine Karte für Frank Turner und Social Distor­tion bekam ich zu meinem Geburts­tag übereignet.

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