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Vinyl

Spent The Day In Bed

by Torsten on 30. Oktober 2017 · 0 comments

in Musik

Bettchen

Frisch aus England: Morris­seys „Spent The Day In Bed“. Noch achtzehn Mal schla­fen, heißa, dann kommt das neue Album! Ach, wäre ich heute nur im Bette geblie­ben; ich bin müde, wie ein untrai­nier­ter Brathahn nach einer Alpen­über­que­rung. Gute Nacht!


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Hier sollte ein länge­rer Text stehen, in dem das letzte Woche erschie­nene Box Set zum epocha­len The Queen Is Dead-Album der The Smiths aus dem Jahre 1986 gnaden­los abgefei­ert wird, aber dann kam mir laut.de mit einer treffen­den Rezen­sion zuvor. Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Album gehört habe. Ich kann es vom ersten bis zum letzten Wort mitsin­gen. Und das trotz der Tatsa­che, dass Stran­ge­ways, here we come eigent­lich mein Lieblings­al­bum der die das The Smiths ist. Also nur eine kurze Zusam­men­fas­sung: Großar­ti­ges Remas­te­ring, großar­tige Pressung, schöne Aufma­chung des Box Sets. Die Demos (lt. aktuel­ler Wortmel­dung vom damali­gen Hauspro­du­zen­ten Stephen Street eigent­lich keine Demos, sondern „Rough Mixes“) sind eine echte Berei­che­rung und die Live-LP ein netter Bonus (auch wenn es nur 13 von 19 gespiel­ten Tracks sind). Und eine kleine Ergän­zung zum laut.de-Artikel: Das im Text erwähnte und auf dem Front­co­ver der kommen­den Morrissey-Platte prangende „Axe The Monar­chy!“ findet sich in den Runout Grooves der LPs als „Cuts? Axe The Monar­chy!“ wieder. Ein netter Finger­zeig, wie ich finde. Mit knapp 80 € in der Vinyl­ver­sion ist das Box Set alles andere als preis­wert, aber jeden Cent wert. Kaufen!

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Das wir alt gewor­den sind, merken wir nicht nur daran, daß auf den Torten kaum noch Platz für die Geburts­tags­ker­zen ist, sondern auch daran, daß „unsere“ Alben alt gewor­den sind. Automa­tic For The People ist gestern 25 gewor­den. Es ist hervor­ra­gend gealtert; es geht ihm gut und es läßt schön grüßen. Ich hab mir die CD bei Erschei­nen 1992 in London gekauft und die läuft immer noch. Eines meiner wenigen Top-Alben, das ich nicht auf Schall­platte besitze. Anfang Novem­ber jedoch gibt’s zum Geburts­tag eine Wieder­ver­öf­fent­lich­tung, da werde ich eventu­ell zuschla­gen.

Bei der Vielzahl an guten Songs, weiß ich gar nicht, wo ich mit dem Loben anfan­gen soll. Drive ist einer der tolls­ten Opener aller Zeiten, Try Not To Breathe ist einfach großar­tig, Nights­wim­ming, Find The River … alles aller­größ­tes Kino. So gut waren R.E.M. auf Album­länge leider nie wieder… oder, um es kurz zu machen, der erste Youtube-Kommentar unter dem Album Stream: „One of the best albums ever made. Enough said.“ Happy Birth­day, altes Haus!


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Mein Verhält­nis zu Tocotro­nic darf als zerrüt­tet beschrie­ben werden. Während ich die ersten beiden Alben Nach der verlo­re­nen Zeit und Digital ist besser zum Zeitpunkt ihres jewei­li­gen Erschei­nens ebenso gnaden- wie beden­ken­los abfei­erte, war ich von ca. 1997 bis 2004 komplett raus aus dem tocotro­ni­schen Schaf­fens­kos­mos. Ab 2010 war es mit Schall & Wahn vollkom­men vorbei zwischen mir und den Hambur­gern. Vermurks­ter, verkopf­ter und dröger Indie­pop, zu dem ich keinen Zugang mehr fand. Beson­ders die letzten beiden Alben aus den Jahren 2013 bzw. 2015 finde ich irgend­was zwischen verstö­rend und grauen­haft.

In der Zwischen­phase von 2005 bis 2010 jedoch veröf­fent­lichte die Band zwei Alben, die ich bis heute beden­ken­los empfeh­len kann. Neben Kapitu­la­tion von 2007 hat es mir vor allem Pure Vernunft darf niemals siegen aus dem Jahr 2005 angetan. Letzte­res ist seit kurzem endlich wieder zu einem zivilen Kurs auf Vinyl erhält­lich. Ein rundum gelun­ge­nes Album, mit tollen (noch nicht ganz so verkopf­ten) Texten, feinen Melodien und jeder Menge Hits. Neben­bei bemerkt ist die Pressung hervor­ra­gend; ein Umstand, der heutzu­tage leider nicht selbst­ver­ständ­lich ist. Die Platte kommt auf 180g schwe­rem dunkel­grü­nen trans­lu­zen­tem Vinyl und ist frei von jedem Knistern oder Störge­räu­schen. Der inter­es­sierte Hörer sollte zuschla­gen, bevor die Bestände wieder zur Neige gehen…


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Alles Gute zum 30sten!

by Torsten on 28. September 2017 · 0 comments

in Musik

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Happy Birth­day und alles Gute zum 30sten, liebe Stran­ge­ways, here we come. Für mich das beste Album der die das The Smiths und auch grund­sätz­lich eines der tolls­ten Alben aller Zeiten. Für Inter­es­sierte: Im Bild die jewei­li­gen deutschen Erstauf­la­gen, schwar­zes und dunkel­graues Vinyl, goldfar­bene CD. Heute vor 30 Jahren ist übrigens auch Music for the masses von Depeche Mode erschie­nen – ganz andere Baustelle, aber nicht minder gut!


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Auf kein Album bin ich so gespa-ha-ha-ha-nnt wie auf Morris­seys neues Werk Low In High School. Ich hatte erst kürzlich darüber berich­tet. Seit heute nun kann man das Album in diver­sen kunter­bun­ten Forma­ten vorbe­stel­len. So gibt es unter­schied­li­che Vinyl­far­ben mit Covern in unter­schied­li­chen Sprachen: Englisch, Franzö­sisch, Spanisch, Japanisch. Außer­dem eine 7″-Box mit dem Album auf 6 Singles. Ich werde wohl entge­gen meinen Gewohn­hei­ten auf das reguläre Album warten.

Die erste Single Spent The Day In Bed kann hier angehört werden. Ich bin mir noch nicht ganz schlüs­sig, was ich davon halten soll. Es bedarf einer genaue­ren Analyse, selbige werde ich heute abend vollzie­hen. 😉

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