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Arcade Fire in Paris

von Torsten am 19. Februar 2008 · 1 Kommentar

in Musik

Hier ausge­lie­hen:

Abt. ‚Innova­tion‘ und so: Die Concerts A Emporter des franzö­si­schen Video‐Blogs Le Blogo­thèque haben mittler­weile schon Kult‐Status und es sind nicht nur kleine und unbekannte Szene‐Bands, die ihre kurzen Unplugged‐Sets an ungewöhn­li­chen Orten in Paris spielen. Da gibt es Aufnah­men der Cold War Kids im Schul­bus, Neil Hastead von Mojave 3 im Fenster eines pittoresk‐französischen Altbaus, The Divine Comedy an einer Straßen­ecke und The Hidden Cameras am Canal Saint Martin. Es ist schön, diese Videos zu sehen, unabhän­gig von den immer tollen Neu‐Interpretationen und Umdich­tun­gen, sie zeigen vor allem, dass die Indie‐Szene tatsäch­lich noch zu funktio­nie­ren scheint, egal, wie oft ihr Tod angesichts kommer­zi­el­len Erfolgs noch herbei­ge­re­det wird. So ist es beson­ders schön, dass eines der beein­dru­ckends­ten Dokumente der Reihe nun ausge­rech­net Arcade Fire zeigt. Da steckt die komplette Band, inklu­sive Bläsern und vielen Strei­chern, also in durch­aus monumen­ta­ler Beset­zung, eng gepresst im Aufzug des Pariser Clubs Olympia und spielt eine wunder­schöne Version vom neuen Track Neon Bible, bevor sich schließ­lich die Türen öffnen und eine überwäl­tigte Menschen­menge im Foyer den Klassi­ker Wake Up feiert. Atmosphä­risch unglaub­lich dicht und leiden­schaft­lich einge­fan­gen hat das Ereig­nis Vincent Moon. Großar­ti­ges Dokument einer großen, einer ganz großen Band.

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1 jule wäscht sich nie Februar 13, 2010 um 14:27 Uhr

Hurra, Hurra, Hurra! Die Feuer sollen brennen.

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