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Not am Mann

von Torsten am 5. März 2008 · 0 Kommentare

in Kraut und Rüben, Politik

Endlich, der Beweis in der „Haldens­le­ber Volks­stimme“ von heute:

Ich bin ein Opfer der Abwan­de­rung. 😉

Gedan­ken zur Alters­struk­tur im Landkreis
2262 junge Frauen fehlen in der Region
Von Regina Malsch

Landkreis Börde. Junge Männer haben es in unserer Region schwer, eine Partne­rin zu finden. Frauen im heirats­fä­hi­gen Alter sind rar. In der entschei­den­den Alters­klasse zwischen 20 und 30 Jahren leben zwischen Burgstall im Norden des Kreises und Kroppen­stedt im Süden laut der letzten statis­ti­schen Erhebung ( siehe Grafik ) exakt 2262 weniger Frauen als Männer. Eine mögli­che Erklä­rung gibt die aktuel­len Berli­ner Studie “ Not am Mann „. Nach der sind seit der Wende im Jahr 1989 rund 1, 5 Millio­nen Menschen aus dem Osten Deutsch­lands in den Westen abgewan­dert, um sich eine Existenz aufbauen zu können. Darun­ter überdurch­schnitt­lich viele 18‐ bis 29‐jährige Frauen. “ Der Frauen­man­gel in vielen ostdeut­schen Klein­städ­ten ist europa­weit einzig­ar­tig „, sagt ein Autor der Studie, Rainer Kling­holz. In den meisten Fällen sind es Frauen mit guten bis sehr guten Schul­ab­schlüs­sen, die in den alten Bundes­län­dern bessere Chancen für eine beruf­li­che Entwick­lung sehen. Eine weitere Erklä­rung ist, dass es junge Männer leich­ter haben, einen Ausbil­dungs­platz zu finden und beson­ders im ländli­chen Raum junge Mädchen keine Perspek­ti­ven sehen. Analy­siert man die demogra­fi­sche Situa­tion im Landkreis Börde weiter, fällt auf, dass zwar mehr Jungen geboren werden, die Frauen aber länger leben. Ab der Alters­klasse 60 bis 65 Jahren holen die Frauen auf. Im Alter zwischen 70 und 75 Jahren leben bereits 1204 mehr Frauen als Männer. Bei den über 75‐Jähigen sind es dann sogar 5340. Auswir­kun­gen auf diese Zahl haben sicher die im 2. Weltkrieg Gefal­le­nen. Unterm Strich gibt es in unserer Region trotz­dem insge­samt mehr weibli­che Einwoh­ner. Ende 2006 waren es 821, im Juli 2007 immer­hin noch 754, nicht 300, wie in unserem gestri­gen Beitrag “ Kreis erwar­tet weite­ren Rückgang der Bevöl­ke­rung “ zu lesen war. Für das Verse­hen bitten wir um Entschul­di­gung.

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