Nicht-Zielgruppengerechte Werbung

Will ich nicht. Ich wüßte auch gar nicht, was ich drauf schrei­ben sollte: „Hier einstei­gen“, „Hier fährt die Börde­be­hörde“, „Bitte volltan­ken“?

Doch, doch, auch 13 Millio­nen Kunden können falsch liegen. Sehr falsch sogar.

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2 Kommentare

  1. Hallo Herr Torsten,

    habe mich gerade ein wenig umgeschaut, was Deine Weltbe­trach­tun­gen so treiben; Pluspunkte für Funny van Dannen, Olli Schulz und den AntiFuß­ball­ar­ti­kel (.…ich lass mir Fußball­gu­cken ja neuer­dings bezah­len… 😉

    Aber was diese Automa­gne­ten­wer­bungs­ge­schichte angeht-
    könnte man den Spiess nicht auch umdre­hen,
    z.B. mit alltags­prak­ti­schen Ratschlä­gen:

    „Kauft keine Dinge die ihr eh nicht braucht “

    „Überkon­sum macht blöd “

    Oder einfach

    „Ich bin einer von 13 Millio­nen Kunden und liege falsch!“

    Was sinnlose Erfin­dun­gen angeht, RayFine hat mich neulich auf einen sehr hübschen link aufmerk­sam gemacht:
    http://www.juliusvonbismarck.com/topshot-helmet/index.html

    …und da bekommt die Sinnlo­sig­keit ja schon eine ganz andere Dimen­sion, eine Erfin­dung zum reinen Selbst­zweck, wobei RayFine aber meinte, dass ganze könnte man auch sehr philo­s­phisch betrach­ten, losges­löst vom eigenen Ich neue Perspek­ti­ven gewin­nen und so.…naja.…ich find iiiiiir­gend­wann ist dann auch mal gut mit der philo­so­phi­schen Betrach­tung von Unsinn.…

    Auf bald,
    Gnomo­rella

  2. Gnomo­rella, Du läßt Dir das Fußball­gu­cken bezah­len? Als Schmer­zens­geld oder im Rahmen sozio­lo­gi­scher Studien? Ich bitte um Aufklä­rung.

    Der letzte Deiner Magnettafel-Sprüche hat mir am besten gefal­len, ich überlege jetzt tatsäch­lich, ob ich mir nicht doch so eine Magnet­ta­fel mit einem schönen „Ich bin einer von 13 Millio­nen …“ gratis bestel­len sollte. 😉

    Der „Topshot-Helm“ hat einige entschei­dende Nachteile:
    1. Du kannst damit nicht U‑Bahn fahren oder Dich inner­halb Deiner Wohnung bewegen. Es sei denn, Deine Räume sind 4 Meter hoch. Dabei wäre doch gerade die Betrach­tung des eigenen Ich inner­halb der eigenen vier Wände äußerst inter­es­sant. :mrgreen:
    2. Die Auflö­sung von nur 320×240 px ist sehr sehr dürftig. Es besteht die ständige Gefahr des gegen-die-Wand-laufens, da Hinder­nisse viel zu spät oder gar nicht erkannt werden können.
    3. Das ganze sieht extrem albern aus.

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