Monat: Juni 2008

Die Milch macht’s

Stündlich hält mich das Radio über den aktuellen Stand der Milch­bauern-Proteste auf dem laufend­en. Großer Gott, die Milch wird knapp! Wie wer­den die Tage ohne Quark, Käse, Trinkmilch und Kaf­feesahne wer­den? Wahrschein­lich unglaublich grau und dunkel, öde und sinn­los, das Dasein wird durch einen milchi­gen Blick ver­schleiert und die Kühe blöken trau­rig auf der Wei­de, weil sie nicht wis­sen, wohin mit der ganzen Milch. Soviel zur Polemik.

Und jet­zt mal ern­sthaft: Ein Land, eine Gesellschaft, ein Wohl­stands-Ghet­to das keine anderen Prob­leme hat, als das es eventuell mor­gen vielle­icht schon keine Milch mehr geben kön­nte, läßt mich nur kopf­schüt­tel­nd zurück. Wir ersaufen im Über­fluß und wollen alles, und das möglichst bil­lig. Am besten umson­st. Und dann wun­dern wir uns, wenn’s sich ein­fach nicht mehr rech­net. Weil sich mit­tler­weile kaum noch was rechnet.

Jemand ’n Glas Milch?

Elvis ohne Glitzeranzug

Wir sind heiß und hun­grig und hochmotiviert,
flex­i­bel, spon­tan und qualifiziert.
Wir sind team­fähig, unab­hängig und belastbar.
Uns ist heute egal, wo gestern noch Hass war.

Allein für diese harten aber wahren Zeilen spreche ich hier­mit eine unbe­d­ingte Kaufempfehlung für Kettcars neues Album “Sylt” aus. Eine sehr gute Rezen­sion gibt es hier.

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